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Blick in den 17.05.2016

Schleswig-Holstein Blick in den 17.05.2016

Fachleute stellen am Dienstag in Kiel ein Projekt gegen Plastikmüll im Meer vor, in der Hamburger Chaussee wird ein Regenwasserkanal saniert und in Rendsburg marschiert die Vogelschützengilde. Alle Themen im Überblick.

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Über ein Vorhaben im Kampf gegen die Verunreinigung der Meere informieren Fachleute am Dienstag in Kiel.

Quelle: Cornelia Müller (Symbolfoto)

Projekt gegen Plastikmüll im Meer

Über ein Vorhaben im Kampf gegen die Verunreinigung der Meere informieren Fachleute am Dienstag in Kiel. Ein Projektentwicklungs- und Ingenieurbüro hat im Rahmen eines bundesweiten Unternehmensnetzwerks ein schiffsbasiertes maritimes Plastikmüll-Sammel- und Entsorgungssystem entwickelt. In Lübeck wird derzeit ein Katamaran namens „Seekuh“ gebaut, der künftig auf dem Meer Plastikmüll einsammeln soll. Maßgeblich beteiligt an der Entwicklung war der Kieler Ingenieur Dirk Lindenau, der das vom Bund geförderte Projekt gemeinsam mit dem schleswig-holsteinischen Umweltminister Robert Habeck (Grüne) und dem Meteorologen Meeno Schrader der Presse vorstellt. Umweltschutzorganisationen gehen davon aus, dass weltweit jährlich zehn Millionen Tonnen Plastikabfälle in den Meeren landen.

Kanalsanierung in der Hamburger Chaussee

Die Reparatur eines Regenwasserkanals im Kreuzungsbereich der Hamburger Chaussee mit dem Baumweg geht in den zweiten Bauabschnitt. Das Tiefbauamt beginnt am Dienstag mit den Bauarbeiten, die am Mittwoch, 25. Mai, abgeschlossen werden sollen. In diesem Zeitraum wird der Verkehr halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Die Zufahrt in den Baumweg muss für den Verkehr gesperrt werden. Anlieger werden gebeten, über den Petersburger Weg und den Vieburger Weg auszuweichen. 

Prozess: Baby unter Decken erstickt

Im Prozess um den Tod eines Babys in Hamburg-Harburg will das Landgericht am Dienstag die angeklagte Mutter befragen. Sie hat bereits zum Auftakt des Verfahrens gestanden, am 7. November vergangenen Jahres mehrere Decken über den schreienden Jungen gelegt zu haben, so dass er erstickte. Über ihren Verteidiger erklärte die 29-Jährige, dass sie einen schrecklichen Fehler gemacht habe und die Tat zutiefst bereue. Die Staatsanwaltschaft wirft der Angeklagten Totschlag vor. Nach dem Zudecken des fünf Monate alten Kindes war die Mutter aus dem Schlafzimmer gegangen und hatte im Wohnzimmer auf dem Handy eine Fernsehshow gesehen. Später fand sie das Baby leblos vor und rief die Feuerwehr. Die Retter versuchten vergeblich, den kleinen Jungen zu reanimieren. In ihrer Erklärung war die Angeklagte auch ausführlich auf ihre schwierige Kindheit im Bosnienkrieg (1992-95) eingegangen. Dem Vater des Kindes warf sie vor, er habe sie und das Baby misshandelt.

Vogelschützengilde

Die Stadt Rendsburg steht am Dienstag nach Pfingsten im Zeichen der Gelben Rose. Mit Sicherheitsnadel im Revers befestigt, ist sie eines der Symbole der Altstädter Vogelschützengilde. Diese älteste Bürgervereinigung der Stadt feiert ihren Gildetag mit Ausmarsch ab dem Altstäder Markt um 9 Uhr, Königsschießen im Schützengrund an der Hindenburgstraße ab 15.30 Uhr, Zapfenstreich und Platzkonzert ab 19.30 Uhr auf dem Altstädter Markt.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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