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Blick in den 18.07.2017

Schleswig-Holstein Blick in den 18.07.2017

Am Dienstag treffen sich Sportjournalisten zum Gespräch mit den wichtigsten Akteuren im schleswig-holsteinischen Fußball, eine Kinderdelegation aus Tansania ist zu Gast in der Landeshauptstadt und die Uni Kiel stellt einen Zwischenbericht zur verbesserten Lehrqualität vor. Alle Themen in unserem Blick in den Tag.

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Markus Anfang ist zu Gast beim „Fußball-Treff“ des VSHS.

Quelle: Uwe Paesler

Nordkirchenschiff in Rendsburg

Das Nordkirchenschiff, der Dreimastsegler „Artemis“ geht auf seiner Reise zum 500. Jahrestag der Reformation gegen 14.30 Uhr im Rendsburger Kreishafen vor Anker. Die Diakonie lädt zu einem Straßenfest mit buntem Bühnenprogramm ein.

Zu Gast im Rathaus: Kirchendelegation aus Tansania 

Die Landeshauptstadt Kiel hat seit 2013 mit Moshi Rural in Tansania die erste Partnerschaft außerhalb Europas. Sie ist gleichzeitig die erste Partnerschaft mit einem Landkreis. Auch die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Heiligengeist in Kiel pflegt zu einer Kirchengemeinde aus Shokony im Distrikt Moshi Rural eine Partnerschaft. Eine Delegation aus der afrikanischen Gemeinde Shokony besucht vom 7. bis zum 20. Juli Kiel. Bereits drei Mal haben sich die beiden Kirchengemeinden dann gegenseitig besucht. Die Partnerschaft besteht seit 1999. Schwerpunkte der Partnerschaftsarbeit sind Hilfen für Aidswaisen, Unterstützung beim Bau und Betrieb im Gesundheitsbereich sowie beim Bau einer Ausbildungsstätte für handwerkliche Berufe. Auf dem Besuchsprogramm der afrikanischen Kirchendelegation aus Shokony steht auch ein Besuch im Rathaus. Stadtpräsident Hans-Werner Tovar empfängt die afrikanischen Gäste aus Shokony, am Dienstag um 11 Uhr im Ratsherrenzimmer des Rathauses.

Veranstalter präsentieren Programm der Travemünder Woche

Drei Tage vor Beginn der Travemünder Woche wollen die Veranstalter am Dienstag (11 Uhr) das Programm vorstellen. Bei den Wettfahrten steht in diesem Jahr die Jugend mit den Deutschen Jugend- und Jüngsten-Meisterschaften aller offiziellen Jugendmeisterschaftsklassen im Mittelpunkt. An Land soll es in diesem Jahr nach Angaben der Veranstalter ein noch größeres Kulturangebot im neu gestalteten Brügmanngarten geben. Bei der traditionellen Rotspon-Regatta wird Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) am 26. Juli gegen Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) antreten. Die Polizei hat bereits angekündigt, die Sicherheitsvorkehrungen angesichts der allgemeinen Gefährdungslage zu verschärfen.

„Fußball-Treff“ des VSHS mit Spitzenvereinen

Was erwartet Holstein Kiel nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga? Wie stehen die Chancen des neuen SC Weiche Flensburg 08 in der Regionalliga Nord? Unter welchen finanziellen Rahmenbedingungen arbeiten die Clubs? Diese und weitere Fragen sollen am kommenden Dienstag, kurz vor dem Saisonstart der 2. Bundesliga sowie der Regionalliga Nord, erörtert werden. In Zusammenarbeit mit dem SHFV organisiert die Vereinigung Schleswig-Holsteinischer Sportjournalisten (VSHS) am Dienstag ab 12 Uhr im Kieler Haus des Sports (Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel) ein Treffen für Sportjournalisten mit den sportlichen und wirtschaftlichen Verantwortungsträgern der am höchsten spielenden schleswig-holsteinischen Fußballvereine.

Folgende Personen vertreten ihre Vereine auf dem „Fußball-Treff“:
 
Holstein Kiel: Markus Anfang (Trainer), Ralf Becker (Geschäftsführer Sport)
SC Weiche Flensburg 08: Daniel Jurgeleit (Trainer)
VfB Lübeck: Rolf Landerl (Trainer), Florian Möller (Geschäftsstellenleiter und Vorstandsmitglied)
Eutin 08: „Mecki“ Brunner (Trainer), Arend Knoop (Vorstand Fußballherrenabteilung)
Eintracht Norderstedt: Reenald Koch (Präsident)

Neue Runde im Streit zwischen Sozialministerium und Blindenverein

Neue Runde im jahrelangen Rechtsstreit um die korrekte Verwendung einer Erbschaft von mehr als 268 000 Euro: Am Dienstag (10 Uhr) muss sich das Oberlandesgericht Schleswig in einem Berufungsverfahren mit der Auseinandersetzung zwischen Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein (BSVSH) und dem Sozialministerium befassen. Zuletzt hatte eine Zivilkammer des Kieler Landgerichts dem Verein auferlegt, den notariell beurkundeten Willen eines Verstorbenen umzusetzen. Dieser wollte demnach die Erbschaft nur Mitgliedern der Rendsburger Ortsgruppe des Vereins zukommen lassen. Die Kammer gab der Klage des Sozialministeriums gegen den BSVSH statt. Dagegen legte der Verband Berufung ein. Ein Urteil in der Verhandlung am OLG ist am Dienstag noch nicht erwarten. Der Landesblindenverein streitet seit über sechs Jahren um die Erbschaft. Als er sich weigerte, der Anordnung des Kieler Sozialministeriums zu folgen, klagte die Behörde. Sie hatte 2014 vergeblich verfügt, den Nachlass des Verstorbenen aus Büdelsdorf an den Ortsverein weiterzuleiten.

Zwischenbericht: Uni Kiel verbessert Lehrqualität

Vor zwei Jahren beschloss die damalige Landesregierung, den Hochschulen des Landes Finanzmittel zur Verfügung zu stellen, um den Zulauf von Studierenden aus dem doppelten Abiturjahrgang bewältigen zu können. Seitdem wurde an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) viel getan, um die Studien- und Lehrqualität zu verbessern und bessere Arbeitsbedingungen für das wissenschaftliche Lehrpersonal zu schaffen. Die für die Lehre verantwortlichen Vizepräsidentinnen Professorin Ilka Parchmann und Professorin Anja Pistor-Hatam stellen am Dienstag, 18. Juli, den Zwischenbericht zum Stellenaufwuchs und zur Qualitätsoffensive im Zuge des Doppelten Abiturjahrgangs vor. Der Bericht umfasst einen erheblichen Stellenaufwuchs im Bereich der Lehre, einen verbesserten Studierendenservice, gezielte Lehrinnovationen sowie die Verknüpfung von Forschungsexzellenz und Lehre.

Veddel vergoldet? Künstler will goldene Hauswand fertigstellen

Mit der Vergoldung des letzten Steins will der Künstler Boran Burchhardt am Dienstag (11 Uhr) in Hamburg sein umstrittenes Projekt «Veddel vergolden» beenden. Rund einen Monat zuvor hatte er damit begonnen, auf eine 300 Quadratmeter große Hauswand hauchdünnes Blattgold aufzutragen. Die Hamburger Kulturbehörde stellte für das Vorhaben 85 000 Euro aus einem Topf für Kunst im öffentlichen Raum bereit. Ziel des Künstlers: Aufmerksamkeit auf den sozial schwachen Stadtteil Veddel zu lenken. Das habe bereits funktioniert», erklärte Burchhardt zum Start im Juni.

Die goldene Hauswand hatte allerdings auch schon vor dem Start der Aktion Proteste ausgelöst. «Wir erkennen den Stellenwert von Kunst an. Kunst darf, ja Kunst soll vielleicht auch provozieren», sagte Sabine Glawe vom Bund der Steuerzahler Hamburg damals. Mit der Vergoldung der Hauswand werde aber höchstens der Steuerzahler provoziert, der frühmorgens aufsteht, arbeiten geht und Steuern zahlt. «Ab heute wird ein weiteres beschämendes Kapitel von Steuergeldverschwendung geschrieben», sagte sie. Auch der SPD-Politiker Klaus Lübke und die Grünen hatten die Aktion als «überflüssig» kritisiert.

Die Eigentümerin des Gebäudes, die städtische Wohnungsbaugesellschaft Saga GWG, stimmte der Aktion dagegen zu: «Kunst und Kultur bringen Menschen zusammen, regen zu Diskussionen an und stärken die Identifikation mit dem Quartier.»

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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