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Blick in den Tag Blick in den 19.12.2017
Veranstaltungen-Kiel Blick in den Tag Blick in den 19.12.2017
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20:20 18.12.2017
Von KN-online (Kieler Nachrichten)
Das dritte Urteil zur Elbvertiefung wird am Dienstag erwartet. Quelle: dpa
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Drittes Urteil zur Elbvertiefung

Das Bundesverwaltungsgericht wird am Dienstag (10.00 Uhr) seine Entscheidung über die letzten Klagen gegen die Elbvertiefung verkünden. Mehrere Grundstücksbesitzer aus Hamburg hatten bemängelt, dass die Auswirkungen der neunten Flussvertiefung nicht korrekt eingeschätzt worden seien. Sie beantragten zusätzliche Schutzmaßnahmen gegen Überflutungen und Uferabbrüche und den Ausgleich eventueller Schäden. Ein Klägerpaar hatte sich zudem gegen die Errichtung eines 70 Meter hohen Leuchtfeuers auf einem Nachbargrundstück gewandt.

Die vier Klagen waren in der vorigen Woche mündlich verhandelt worden. Dabei war vor allem umstritten, ob die Elbvertiefung tatsächlich zu den Gefahren für die Grundstücke der Kläger führen wird oder ob sich am jetzigen Zustand gar nichts verändert. Das Bundesverwaltungsgericht hat in diesem Jahr bereits zweimal über Klagen gegen die Elbvertiefung entschieden - und dabei die Pläne weitestgehend als rechtmäßig eingestuft.

Filmarchäolgische Entdeckung wird vorgestellt

Es sind nur fünf Minuten Film, die am 19. Dezember von Staatssekretär Dr. Oliver Grundei der Öffentlichkeit vorgestellt werden, aber diese Aufnahmen sind eine durchaus spektakuläre filmarchäologische Entdeckung. Die Neulandhalle im Dieksanderkoog, damals Adolf-Hitler-Koog, wurde im Jahre 1935 als NS-Kult- und Versammlungsstätte konzipiert. Heute wird über eine Nutzung als Lernort im Rahmen der Geschichtsdidaktik nachgedacht. Vom Landesfilmarchiv wurden jetzt völlig unbekannte Originalaufnahmen der Neulandhalle aus dem Jahr 1935 kurz nach ihrer Fertigstellung entdeckt.

Bei der Analyse von Produktionsresten der ehemaligen Firma Nordmark-Film stieß das Landesfilmarchiv auf einzelne gut belichtete Negativreste, die mit diversen anderen Themen vermischt waren. Sie selbst lagen aber in keinem der bekannten Nordmark-Filme vor. In aufwendiger filmarchäologischer Arbeit wurden Einzelszenen teilweise erst anhand der erhaltenen Randnummerierungen der entdeckten Originalnegative hergestellt, so dass besonders bei den eindrucksvollen Aufnahmen vom Aufhängen der Glocke ein sehr authentischer „neuer Film“ entstanden ist. Das Ergebnis wird als Beispiel für verschiedene Projekte zur Rettung unersetzlicher regionaler Filmquellen vorgestellt. Im Anschluss an die Filmvorführung wird die Arbeit des Landesfilmarchivs gezeigt.  Beginn ist am Dienstag, 19. Dezember 2017, 13.30 Uhr, im Landesarchiv, Prinzenpalais, 24837 Schleswig.

Wunscherfüller für Kinder gesucht

Im „Werner – Das Rennen Pop-up-Store“ am Alten Markt können Besucher selbst zu Weihnachtsboten werden. Am „Kieler-Woche-Wunschbaum“ haben der Verein „Trauernde Kinder Schleswig-Holstein e.V.“ und städtische Kindertageseinrichtungen die Herzenswünsche von rund 100 Kindern angebracht. Wer möchte, kann eine der Wunschkarten mitnehmen und das darauf vermerkte Geschenk besorgen. Dieses muss dann gemeinsam mit der Wunschkarte bis zum 20. Dezember wieder im Pop-up-Store abgegeben werden. Der „Werner – Das Rennen Pop-up-Store“ hat noch bis zum 30. Dezember
montags bis sonnabends von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

Zweites Bürgerforum zur Gestaltung des Kieler Südens

Im Kieler Süden, in Meimersdorf und Moorsee am Bustorfer Weg sowie zwischen Solldiekswall und Meimersdorfer Friedhof, soll ein neuer Stadtteil mit etwa 1600 Wohneinheiten entstehen. Durch ein transparent gestaltetes Planungsverfahren ist die Öffentlichkeit einbezogen. Bereits Anfang November haben vier beauftragte Planungsbüros ihre Vorschläge für das neue „StadtDorf“ in einem Bürgerforum vorgestellt und Anregungen von Kielerinnen und Kielern für die weitere Ausarbeitung der Planung aufgenommen.

Der neue Stadtteil soll eine Schule, Sport- und Kindertageseinrichtungen sowie Wohnräume für mehrere Generationen bieten. Das kooperative Gutachterverfahren zur Bebauung der rund 96 Hektar großen Fläche geht nun in die zweite Runde. Am Dienstag, 19. Dezember, stellen die eingeladenen Planungsbüros ihre ausgearbeiteten Entwürfe von 17 bis 20 Uhr im Ratssaal des Kieler Rathauses vor. Alle interessierten Kielerinnen und Kieler sind eingeladen, sich über die Pläne zu informieren.

Im Anschluss an das Bürgerforum wählt eine nicht öffentlich tagende Jury mit Stadt-, Verkehrs- und Freiraumplanern sowie Vertretern von Stadt und Vorhabenträgern am 20. Dezember den Siegerentwurf aus. Dieser wird die Grundlage für eine Rahmenplanung und Bebauungspläne sein.

Alle Entwürfe werden im Januar im Rathaus ausgestellt.

Schwentinental kooperiert mit der Förde-vhs

Im Juni 2011 schlossen die Gemeinden Altenholz, Kronshagen und die Landeshauptstadt Kiel einen öffentlich-rechtlichen Kooperationsvertrag über den gemeinsamen Betrieb der Volkshochschulen. Dieser sieht vor, dass die Vertragspartner bereit sind, weitere Partner zu beteiligen. Dieser Zeitpunkt ist nun gekommen: Ab dem 1. Januar 2018 gehört auch die Stadt Schwentinental dem Verbund an. Damit profitiert nun auch die östliche Förde-Region vom vielseitigen Bildungs- und Kultur-Programm der Förde-vhs. Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer und die Bürgermeister Michael Stremlau (Stadt Schwentinental), Ingo Sander (Gemeinde Kronshagen) und Carlo Ehrich (Gemeinde Altenholz) unterzeichnen am Dienstag um 12.15 Uhr in der Förde-Volkshochschule in der Muhliusstraße den Kooperationsvertrag.

Deutscher Kulturförderpreis wird verliehen

Um 19 Uhr findet die Verleihung des Deutschen Kulturförderpreis 2017 in Hamburg statt.

Prozess in Hamburg beginnt

Um 9.30 Uhr beginnt der Prozess u.a. wegen schwerer räuberischer Erpressung gegen 44-Jährigen. Der Mann soll im April 2014 ein Wettbüro demoliert und wiederholt Mitarbeiter bedroht haben, um eine angebliche Forderung von 100 000 Euro einzutreiben.

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