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Blick in den 21.07.2016

Schleswig-Holstein Blick in den 21.07.2016

Der Strafvollzug in Schleswig-Holstein soll überarbeitet werden, was der Landtag am Donnerstag beschließen will. Umweltminister Robert Habeck informiert außerdem über den Akw-Rückbau, für das Königsmoor steht ein Managementplan und im Freibad in Fockbeck eine neue Kletterwand. Alles Weitere im Blick in den Tag.

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Der Strafvollzug in Schleswig-Holstein könnte ab Donnerstag ganz anders ablaufen.

Quelle: dpa

Reform des Strafvollzugs

Nach dem überraschenden Einlenken der Koalition beim Tragen von Schusswaffen durch Beamte in Gefängnissen ist der Weg frei für die geplante Reform des Strafvollzugs. Am Donnerstag will Schleswig-Holsteins Landtag den Gesetzentwurf in zweiter Lesung beschließen. Zwischenzeitlich hatten SPD, Grüne und SSW vor, den Beamten das Tragen von Schusswaffen grundsätzlich zu verbieten. Die Waffen bedienen nach Ansicht von Justizministerin Anke Spoorendonk aber das Sicherheitsgefühl der Beamten. Ermöglichen soll die Reform den Inhaftierten das Tragen eigener Kleidung. Die Polizei-Gewerkschaft hatte kritisiert, dass dies zu einem Mehraufwand von Kontrollen führe.

Habeck informiert über Akw-Rückbau

Seit nunmehr zwei Jahren wird die Frage diskutiert, wo die Abfälle beim Rückbau kerntechnischer Anlagen verbleiben. Insbesondere ging es in letzter Zeit um Industriebabfälle, die nach der Strahlenschutzverordnung nicht radioaktiv sind und deponiert werden müssen. Hierzu hat das Energiewendeministerium einen intensiven Informationsprozess geführt. Nach zahlreichen Veranstaltungen ist es an der Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen. Dazu lädt Schleswig-Holsteins Energiewende- und Umweltminister Robert Habeck am Donnerstag zur letzten Informationsveranstaltung vor der Sommerpause in Kiel ein.

Nuria Rial im Schloss

Joseph Haydn schrieb seiner Muse, der Mezzosopranistin Luigia Polzelli, zig Arien auf den Leib – »Arie per un’amante«, wie sie Nuria Rial auf ihrer Haydn-CD nennt. Und deren breiter Gefühlspalette spürt die spanische Sopranistin genussvoll nach, am Donnerstagabend ab 20 Uhr im Kieler Schloss.

Managementplan für Königsmoor

Eigentümer, Nutzer und Kenner der Region haben im vergangenen Jahr mit ihren Anregungen dazu beigetragen, dass jetzt der Entwurf eines Managementplans für den 200 Hektar großen, westlichen Teil des Königsmoors in der Gemeinde Christiansholm vorgestellt werden kann. Experten werden den Plan am 21. Juli um 20 Uhr in Lühr´s Gasthof in Erfde, Norderende 3 vorstellen.

Elendsredder ohne Heizuung

Die Stadtwerke Kiel erneuern eine Fernwärmeleitung im Elendsredder, Ecke Projensdorfer Straße. Um die neue Leitung an das bestehende Versorgungsnetz anzubinden, wird die Fernwärmeversorgung vorübergehend unterbrochen. Daher stehen den rund 1.600 Haushalten in Suchsdorf und Projensdorf am Donnerstag, 21. Juli, ab 7.30 Uhr keine Heizung und möglicherweise auch kein Warmwasser zur Verfügung. Die Maßnahme ist voraussichtlich im Laufe des späten Nachmittags abgeschlossen.

Blutspender in Rendsburg

Mit 440 PS zur Blutspende: am 21. Juli macht der DRK-Blutspendebus auf seiner Sommertour durch den Norden Halt in Rendsburg. Das Deutsche Rote Kreuz will neben möglichst vielen regelmäßigen Blutspendern auf der Sommertour die Zahl von 180 Erstspendern erreichen. Die DRK-Blutspendeaktion in Rendsburg findet am 21. Juli von 14 bis 18 Uhr auf dem Schiffbrückenplatz statt. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen.

Kletterwand für Fockbeck

Die Gemeinde Fockbek weiht am Donnerstag um 9.30 Uhr eine Kletterwand in ihrem Freibad ein. Bezahlt wurde sie von der Förde Sparkasse.

Geschichte der Marienkirche

Die Marienkirche präsentiert ihren neuen Band „Dokumentation zum Jahrhundert der Reformation in Rendsburg“ bei einem Pressegespräch. Es ist ihr Beitrag zum 500. Jahrestag des Wittenberger Thesenanschlags und dem 475. Jahrestag des Landtags in Rendsburg, der die Reformation für die Herzogtümer Schleswig und Holstein beschloss.

Was wird aus dem Landsknecht?

Die Käufer des Landsknecht stellen der Presse am Donnerstag ihre Pläne vor. Der Landsknecht ist ein traditionsreiches historisches Lokal in der Altstadt von Rendsburg. Der verstorbene Altkanzler Helmut Schmidt war hier oft zu Gast. Zuletzt stand die Gaststätte lange Zeit leer.

Können die Stadtwerke kooperieren?

Die Rendsburger Ratsversammlung beschäftigt sich am Donnerstagnachmittag ab 17 Uhr im Historischen Rathaus am Altstädter Markt unter anderem mit der geplanten Kooperation der Stadtwerke von Rendsburg und Schleswig. Die SPD hat das Thema auf die Tageordnung gesetzt. Ihr geht die Zusammenarbeit zu weit. Die Sitzung ist öffentlich.

Neue Erkenntnisse zum Mord

Der brutale Mord einer 73-jährigen Schleswigerin 1982 hat die Öffentlichkeit immer wieder berührt. Nicht zuletzt ab dem Jahre 2013, da nach neuer Spurenlage und Auswertung eine DNA-Reihenuntersuchung und weitere Ermittlungen von der Mordkommission Flensburg durchgeführt wurden. Auch weitere Fahndungsaufrufe, zuletzt in einer "Aktenzeichen XY"-Sendung im Mai 2014, haben immer wieder zu Hinweisen geführt. Die Polizei Flensburg und die Staatsanwaltschaft Flensburg wollen am Donnerstag neue Erkenntnisse zu dem Fall präsentieren.

Gospelkonzert in Bad Segeberg

In der Versöhnerkirche Bad Segeberg beginnt um 19 Uhr ein Konzert mit dem Gospelchor Segeberg unter der Überschrift „Mountain Soul unit“, Falkenburger Straße 86

Theateraufführung im Alstergymnasium

Die Pop- und Schauspiel-AG des Alstergymnasiums Henstedt-Ulzburg führt das Stück „Magnum – Die Tresorprüferin“ auf. Beginn ist um 18 Uhr in der Maurepasstraße 67.

Baby geschüttelt: Urteil erwartet

Im Prozess um den Tod eines vier Wochen alten Säuglings soll am Donnerstag (9.00 Uhr) das Urteil verkündet werden. Dem Vater des Kindes wird vorgeworfen, den schreienden Jungen im November 2015 so heftig geschüttelt zu haben, dass er Tage später in einer Klinik starb. Der 30-Jährige musste sich deshalb seit Mai vor dem Landgericht Lübeck wegen Totschlags verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat eine Haftstrafe von fünfeinhalb Jahren beantragt. Die Nebenklage hat sechs Jahre Haft gefordert. Die Verteidigung dagegen wertet die Tat als Körperverletzung mit Todesfolge und hat das Gericht um eine milde Strafe gebeten.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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