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Blick in den 21.07.2017

Schleswig-Holstein Blick in den 21.07.2017

Am Freitag berät der Landtag in Kiel über die Bäderregelung, Hamburg bekommt royalen Besuch und in Kiel-Gaarden werden Straßen gesperrt. Die Themen des Tages im Überblick.

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Am letzten Sitzungstag des Landtags vor der Sommerpause beraten die Abgeordneten am Freitag über die Zukunft der Bäderregelung.

Quelle: Carsten Rehder/dpa (Archiv)

Landtag in Kiel berät über Bäderregelung

Am letzten Sitzungstag des Landtags vor der Sommerpause beraten die Abgeordneten am Freitag über die Zukunft der Bäderregelung. CDU, Grüne und FDP hatten in ihrem Koalitionsvertrag festgehalten, dass sie mit Kirchen und Kammern über eine weitere Flexibilisierung der Sonntagsöffnungszeiten sprechen wollen. Die SPD hat das Thema auf die Tagesordnung gesetzt, weil sie eine Lockerung ablehnt. Nach mehrjährigen Verhandlungen hatten sich die Vorgängerregierung, Kirchen, Wirtschaft und Gewerkschaften 2013 auf eine neue Bäderverordnung geeinigt. Die Saison reicht vom 17. Dezember bis 8. Januar und vom 15. März bis 31. Oktober. Die Läden dürfen Waren des täglichen Bedarfs verkaufen und sechs Stunden pro Tag öffnen. Möbel- und Autohäuser, Baumärkte und Fachmärkte für Elektrogroßgeräte bleiben geschlossen. Führende deutsche Warenhausunternehmen fordern, sonntags ihre Läden häufiger öffnen zu dürfen, um gegen den Online-Handel zu bestehen.

William und Kate beenden Deutschlandbesuch in Hamburg

Prinz William und Herzogin Kate reisen mit ihren Kindern George und Charlotte zum Abschluss ihres dreitägigen Deutschlandbesuchs am Freitag nach Hamburg. Mit dem Zug geht es für die royale Familie von Berlin in die Hansestadt. Dort stehen zwischen 13 und 17 Uhr drei Stationen auf dem Plan - allesamt laut offiziellem Programm ohne die Mini-Royals. Erst kurz vor dem Rückflug, zu dem das Quartett vom Airbus-Gelände aufbricht, sollen der kleine Prinz und sein Schwesterchen wieder dabei sein. Den Aufakt zur Stippvisite in der Hansestadt macht ein Besuch im Internationalen Maritimen Museum, wo das Paar sich über Projekte zur Meeresforschung informiert. Danach geht es für den Herzog und die Herzogin, die Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) die ganze Zeit über begleiten will, weiter zu einem Kinderkonzert in der Elbphilharmonie. Wenn Kate und William gegen 14.30 Uhr das Konzerthaus verlassen, sollen auch die Hamburger die Gelegenheit haben, auf dem Platz der Deutschen Einheit einen Blick auf sie werfen zu können. Ein Besuch der Airbus-Produktion, Gespräche mit dortigen Auszubildenden und die Besichtigung zweier Hubschrauber bilden den Abschluss der Reise, die am Mittwoch in Berlin begonnen hatte und das Paar am Donnerstag auch nach Heidelberg führte. In Hamburg startet für die Gäste aus dem Königshaus der Rückflug ins Vereinigte Königreich - rechtzeitig zum vierten Geburtstag von Prinz George am Samstag.

Sandkrug und Raaschstraße sind gesperrt

Wegen einer Veranstaltung am Sandkrug-Bunker in Kiel-Gaarden kommt es am Freitag, 21. Juli, von 8 bis 22 Uhr zu Absperrungen in den Straßen Sandkrug und Raaschstraße. Die Straßenzüge sind im unmittelbaren Umfeld des Bunkers vollgesperrt. An den Einmündungen von der Norddeutschen Straße in die Raaschstraße und von der Elisabethstraße in den Sandkrug werden Sackgassenschilder aufgestellt. Anlieger haben freie Fahrt bis zum Veranstaltungsort.

Vorstellung: „Familienpaten für Kiel“

Seit 1974 fördert die Stiftung „Jugend in Kiel“ Projekte im Bereich der Jugendarbeit. Ziel ist es dabei, Einrichtungen und Initiativen zu unterstützen, die Kinder und Jugendliche in ihrem Alltag und ihren Bedürfnissen stärken. Die Landeshauptstadt Kiel hat die Stiftung mit initiiert, Stiftungsvorsitzende ist Stadträtin Renate Treutel. Aktuell unterstützt „Jugend in Kiel“ das Projekt „Familienpaten für Kiel“ des Deutschen Kinderschutzbundes. Die Familienpaten sind ein niedrigschwelliges Hilfsangebot für Familien in belastenden Situationen. Ehrenamtlich tätige Patinnen und Paten greifen der Familie im Alltag unter die Arme – zum Beispiel mit Ideen zur Freizeitgestaltung, als Begleitung bei Behördengängen oder als Gesprächspartner für die Eltern. Das Projekt wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Die Stiftung „Jugend in Kiel“ fördert die „Familienpaten“ seit Mai 2017. Stadträtin Renate Treutel und die stellvertretende Vorsitzende des Kieler Ortsverbands des Kinderschutzbundes, Katharina Höhle, möchten der Presse am Freitag um 10 Uhr im Kieler Haus für Kinder, Sophienblatt 85, die Arbeit der Stiftung „Jugend in Kiel“ und das Projekt „Familienpaten für Kiel“ vorstellen. Gleichzeitig möchten sie auf die besondere Situation der Stiftung aufmerksam machen, die für einen gesicherten Fortbestand auch auf die Unterstützung von Sponsoren angewiesen ist. 

Urteil im Prozess gegen mutmaßlichen PKK-Funktionär erwartet

Im Prozess gegen einen mutmaßlichen Funktionär der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei (PKK) wird am Freitag (9.00 Uhr) vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts in Hamburg das Urteil erwartet. Die Bundesanwaltschaft wirft dem 35-jährigen Angeklagten Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vor. Der türkische Staatsangehörige soll von März 2013 bis Ende August 2014 unter dem Decknamen «Siyar» in Deutschland als hauptamtlicher Kader für die PKK tätig gewesen sein und Kontakt zu der in Belgien ansässigen Europaführung gehabt haben. In Deutschland wurde zuletzt am 13. Juli 2017 ein ehemaliger PKK-Kader vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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