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Blick in den Tag Blick in den 21.11.2017
Veranstaltungen-Kiel Blick in den Tag Blick in den 21.11.2017
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16:45 22.11.2017
Von KN-online (Kieler Nachrichten)
Quelle: Christian Charisius/dpa

Beamte der Kieler Staatsanwaltschaft vor Gericht

Vor dem Kieler Landgericht beginnt am Dienstag (14 Uhr) der Prozess gegen zwei Beamte der Kieler Staatsanwaltschaft wegen Drogenhandels. Die beiden ehemaligen Verwalter der Asservatenkammer sollen beschlagnahmtes Heroin, Kokain, Marihuana und Haschisch gestohlen und in elf Fällen mit Gewinn verkauft haben. Die Anklage lautet auf Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und gewerbsmäßige Bestechlichkeit. Für Drogenhandel drohen ein bis 15 Jahre Haft, für gewerbsmäßige Bestechlichkeit ein bis zehn Jahre.

Die 1. Strafkammer des Landgerichts hat vier Verhandlungstage festgesetzt. Ob sich die 61 und 63 Jahre alten Angeklagten zu den Vorwürfen äußern, stand nach Angaben der Gerichtspressestelle noch nicht fest.

Mutmaßlicher G20-Plünderer steht erneut vor Gericht

Ein mutmaßlicher G20-Plünderer muss sich ab Dienstag in Hamburg erneut vor Gericht verantworten. Der Prozess war mehrere Wochen ausgesetzt, weil die Ermittler neue Videos auswerten mussten, auf denen der 28 Jahre alte Angeklagte zu sehen ist, wie Oberstaatsanwältin Nana Frombach am Montag sagte. Der Beschuldigte soll in der Krawall-Nacht zum 8. Juli maßgeblich an den Plünderungen von drei Geschäften im Schanzenviertel mitgewirkt, und Steine und Flaschen auf Polizisten geworfen haben. Eine Drogerie und zwei Supermärkte soll der Mann zusammen mit anderen Tätern aufgebrochen und Waren gestohlen haben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Die Anklage lautet auf versuchte gefährliche Körperverletzung, schweren Landfriedensbruch und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

Fischerei-Konferenz

Im Dezember 2013 haben die Fischereiverbände und das MELUND die „Freiwillige Vereinbarung zum Schutz von Schweinswalen und tauchenden Meeresenten“ geschlossen. Damit verpflichtete sich die Erwerbsfischerei im Land freiwillig u. a. zu einer Längenverkürzung bei Stellnetzen in den Sommermonaten in der Ostsee, um die Schweinswale besser zu schützen und das Beifangrisiko zu reduzieren. In der nunmehr fast vierjährigen Laufzeit haben alle Beteiligten die Vereinbarung mit Leben gefüllt und viele Erfahrungen gesammelt. Vor einigen Monaten wurde ein ergänzendes Projekt zur Nutzung von neuartigen Warngeräten in Stellnetzen gestartet. Bei einer Konferenz am 21. November im Ostsee Info-Center (OIC), (Jungfernstieg 110, Eckernförde) ziehen Vertreter von Fischerei, Naturschutz und Wissenschaft ab 15 Uhr gemeinsam mit Umwelt- und Fischereiminister Robert Habeck eine Zwischenbilanz und diskutieren über die weiteren aktuellen Forschungsprojekte. Zudem wird ein Bericht zu Schweinswaltotfunden vorgestellt.

Förderkonzert in Rendsburg

Der Lions Club Rendsburg lädt um 19.30 Uhr in die Musikschule an der Berliner Straße zu seinem traditionellen Förderkonzert „Musik in der Schule“. Junge Talente aus Rendsburger und Büdelsdorfer Schulen spielen Instrumentalwerke für Klavier, Fagott und E-Bass vom Barock bis in die Gegenwart.

Hochschulempfang mit Science-Speeddating

Die Kieler Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben eine herausragende Bedeutung für den Wissenschaftsstandort an der Förde. Um dies zu würdigen, lädt die Landeshauptstadt am Dienstag ab 19 Uhr im Raatssaal des Kieler Raatshauses zum Hochschulempfang im Rathaus ein. Dort kommen Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen und anderer Wissenschaftseinrichtungen sowie zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung zusammen. Der traditionelle Empfang soll den Dialog zwischen den Hochschulen und der Öffentlichkeit anregen. Gleichzeitig erhält eine wissenschaftliche Einrichtung die Gelegenheit, sich zu präsentieren. Nach dem Geomar – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel im vergangenen Jahr wird sich diesmal die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft vorstellen.

Neue Filmreihe „Filmisches Philosophieren“

Ab Dienstag bietet das Philosophische Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) in Zusammenarbeit mit dem Kino in der Pumpe ein neues Forum für Film, Kurzvortrag und Diskussion. Im Rahmen der Reihe „Filmisches Philosophieren“ soll Gästen die Möglichkeit eröffnet werden, Film als Medium der Reflexion und Diskussion philosophischer und gesellschaftlicher Fragen zu begreifen. Dozentinnen, Dozenten und Studierende können aus diesem Projekt neue Perspektiven auf und andere Zugänge zu philosophischen Fragestellungen ableiten. Darüber hinaus soll die akademische Philosophie einem breiten Publikum zugänglich gemacht und somit der Diskurs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft gefördert werden. Den Anfang der dreiteiligen Reihe bildet „Lost in Translation“ (USA/JP 2003, OmU). Ab 18.30 Uhr sind Interessierte herzlich in die Pumpe (Haßstraße 22) eingeladen.

Erzähl-Café in der Dittchenbühne

Mit dem Erzähl-Café wendet sich das Mehrgenerationenhaus an ältere Menschen aus Elmshorn und Umgebung, die als Vertriebene die Zeit nach dem Krieg in der Krückaustadt miterlebt haben und darüber erzählen können. Dabei geht es darum, Erinnerungen zu bewahren und Erlebtes mit anderen zu teilen. In entspannter Atmosphäre kann dort über die schwere Zeit nach dem Krieg erzählt werden. Gern können die Teilnehmer auch das eine oder andere Foto aus dieser Zeit mitbringen. Die Leitung der Gesprächsrunde hat Dittchenbühnen-Vorsitzender Raimar Neufeldt übernommen. Der Eintritt für die Veranstaltung ab 15 Uhr ist frei, eine kleine Spende für den Kaffee ist willkommen. Nähere Informationen beim „Forum Baltikum – Dittchenbühne“, Hermann-Sudermann-Allee 50, 25335 Elmshorn. Ruf: 04121/89710; E-Mail: buero@dittchenbuehne.de.

Fortbildung: Delir bei Demenz

Chefarzt Dr. Hartmut Niefer und Demenzbeauftragter Jochen Gust referieren am Dienstag von 13 bis 16 Uhr im Elisabethsaal des St. Elisabeth Krankenhauses Eutin über Demenz und Delir. In Praxis und Klinik wird die Diagnose „Delir“ bei bereits vorhandener Demenz häufig übersehen. Dies hat weitreichende Folgen für den Patienten. Je länger ein Delir dauert, desto schwerer sind die bleibenden geistigen Beeinträchtigungen. Die Unterscheidung zwischen Delir und Demenz ist oftmals schwierig, da die Symptome sehr ähnlich sind. In dem Workshop werden die Ursachen, Formen und Symptome des Delirs erläutert. Medikamentöse und nichtmedikamentöse Therapiemöglichkeiten werden aufgezeigt. Praxisbeispiele verdeutlichen Handlungsoptionen und Grundzüge des Umgangs mit Menschen mit Delir. Anmeldung bitte über das Kompetenzzentrums Demenz, Hans-Böckler-Ring 23c, 22851 Norderstedt, Tel.: 040 - 609 264 20 oder online unter http://www.demenz-sh.de/bildungsangebote/anmeldeformular/ (FB 23).

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