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Blick in den 26.04.2016

Schleswig-Holstein Blick in den 26.04.2016

Die Generalkonsulin aus der Bolivarischen Republik Venezuela ist zu Gast in Kiel und in der Innenstadt wird im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes gestreikt. Was sonst am Dienstag in der Region los ist, lesen Sie in unserem Blick in den Tag.

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Im Land streiken am Dienstag erneut Angestellte des öffentlichen Dienstes.

Quelle: Merle Schaack

Siegerehrung Laufabzeichenwettbewerb

2015 haben sich über 60 000 Schüler von 288 Schulen aus Schleswig-Holstein am landesweiten Laufabzeichenwettbewerb beteiligt. Die erfolgreichsten 20 Schulen werden am Dienstag um 15 Uhr im Haus des Sports in Kiel geehrt.

Empfang für Arbeitnehmervertreter

Die digitale Vernetzung wälzt Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsketten, Märkte und Branchen um; sie eröffnet eine Vielzahl an Optionen für neue Arbeitsformen. Diese vielfältigen Veränderungen bringen auch vielfältige Chancen für Beschäftigung und Erwerbstätigkeit. Den Arbeitervertretungen ist es ein wichtiges Anliegen, dass die neue Arbeit auch gute, faire und gerecht bezahlte Arbeit ist. Die Landeshauptstadt Kiel lädt die Vertreter sowie Mitglieder von Gewerkschaften, Berufsverbänden und Betriebs- und Personalräten zu einem Empfang in das Kieler Rathaus ein. Beginn ist um 17 Uhr.

Aktionsmonat Naturerlebnis

Die Kooperationsgemeinschaft, bestehend aus dem Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, der Stiftung Naturschutz des Landes Schleswig-Holstein und den Volkshochschulen Schleswig-Holsteins e.V., stellt am Dienstag den Programmkatalog Aktionsmonat Naturerlebnis 2016 mit rund 600 Veranstaltungen und 101 Angeboten in der Region Nordfriesland vor. Auch in anderen Kreisen werden die entsprechenden Programme vorgestellt.

Zu Gast im Rathaus: Generalkonsulin Venezuela

Regzeida Elena González Herrera ist Generalkonsulin der Bolivarischen Republik Venezuela in Hamburg. Nun stattet sie der Landeshauptstadt Kiel ihren Antrittsbesuch ab. Oberbürgermeister Ulf Kämpfer empfängt die Generalkonsulin im Rathaus.

Warnstreik im öffentlichen Dienst

Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes macht die Gewerkschaft Verdi weiter Druck. Am Dienstag soll es vor allem in Lübeck in Kitas, städtischen Senioreneinrichtungen und der Stadtverwaltung ganztägige Warnstreiks geben, sagte eine Gewerkschaftssprecherin. Nach einem gemeinsamen Frühstück wollen die Streikenden ab 9.30 Uhr vom Gewerkschaftshaus am Holstentor aus durch die Innenstadt ziehen. Die Polizei rechnet mit erheblichen Verkehrsstörungen. An der Westküste sollen in Niebüll der städtische Bauhof und das Amt Süd-Tondern bestreikt werden. In Kiel sind nach Gewerkschaftsangaben die Beschäftigten des Abfallwirtschaftsbetriebs zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Eine Demonstration wie in Lübeck werde es in Kiel nicht geben, sagte eine Sprecherin. Mit den Warnstreiks will Verdi den bundesweiten Forderungen nach sechs Prozent mehr Lohn für die mehr als 2,1 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst Nachdruck verleihen. Am 28. April beginnt in Potsdam die dritte und letzte Verhandlungsrunde zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern aus Bund und Kommunen.

Konzept entwickelt Kieler Kleingärten weiter

Die Kleingärten in Kiel sind wichtiger Bestandteil der städtischen Grünversorgung, sind ökologischer Ausgleichsraum und bieten Raum für soziales Leben. Sie dienen der Naherholung und der Selbstversorgung. Um das Kleingartenwesen für die Zukunft zu sichern, hat das Stadtplanungsamt in einem mehrmonatigen Planungs- und Beteiligungsprozess unter Einbeziehung verschiedener Akteure ein Entwicklungskonzept für die Kieler Kleingärten erarbeitet. Fünf Leitlinien dienten dabei als Grundlage: Der Erhalt des Kieler Grüngürtels, die ausreichende Versorgung mit Kleingärten, ein funktionierendes Kleingartenwesen, zukunftsorientierte Kleingartenformen und Kleingärten als besondere Form des Stadtgrüns. Der Entwurf des Kleingartenentwicklungskonzeptes wird den Kielerinnen und Kielern nun an vier Terminen in den Stadtteilen vorgestellt.  Los geht es im Kieler Süden am Dienstag von 17 bis 19 Uhr in der Mensa der Stiftung Drachensee, Hamburger Chaussee 221.

Fachkongress für kommunales Energiemanagement

Seit Montag tagen rund 160 überwiegend kommunale Energie- und Klimaschutzexperten im Wissenschaftszentrum in Kiel (Fraunhoferstraße 13). Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen Möglichkeiten von Kommunen, die dringend notwendige Energiewende intensiv zu begleiten und voranzutreiben. Dazu Peter Todeskino, Bürgermeister der Landeshauptstadt Kiel: „Die zunehmende Bedeutung der Energiekosten für die kommunalen Haushalte sowie die von Politik und Öffentlichkeit geforderte Vorbildfunktion der Kommunen beim Umwelt- und Klimaschutz führt zu hohen Erwartungen an die Fachkompetenz und Innovationsfähigkeit der zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der planenden und bauenden Fachabteilungen. Das Programm richtet sich an Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Stadtentwicklung und Stadtplanung, Wirtschaftsförderung, Liegenschaften sowie Ratsmitglieder. 

Prozessauftakt in Lübeck

Eine 43 Jahre alte Frau aus Kabelhorst im Kreis Ostholstein muss sich von Dienstag an wegen Mordes an ihrem Ehemann in Lübeck vor Gericht verantworten. Sie soll im Oktober 2015 ihren 58 Jahre alten Familienvater mit 14 Messerstichen im Schlaf getötet haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr Mord vor. Die Angeklagte schweigt bislang zu den Vorwürfen. Sie war fünf Tage nach der Tat unter dringendem Tatverdacht festgenommen worden. Sie hatte bei der Polizei zunächst ausgesagt, Unbekannte seien in das Haus eingedrungen und hätten ihren Mann getötet. Bald darauf tauchten aber zunehmend Widersprüche in ihrer Aussage auf. Zum Prozess hat das Gericht bislang 24 Zeugen und zwei Sachverständige geladen. Ein Urteil wird Mitte Juli erwartet.

Saison startet trotz Kälte

In Alt Mölln im Kreis Herzogtum Lauenburg wird am Dienstag Schleswig-Holsteins Spargelsaison offiziell eröffnet. Den kühlen Temperaturen zum Trotz wird in Norddeutschland bereits die weiße Köstlichkeit gestochen. Möglich werde das durch riesige Plastikplanen, mit denen viele Spargelbauern die empfindlichen Pflanzen vor den Unbilden des rauen norddeutschen Aprilwetters und den zum Teil bitterkalten Nächten schützen, sagte Daniela Rixen von der Landwirtschaftskammer in Rendsburg. Unter der Plastikhaube herrschen bei Sonnenschein zum Teil mediterrane Temperaturen. In Schleswig-Holstein wächst Spargel auf rund 400 Hektar Fläche.

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