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Blick in den 28.02.2017

Schleswig-Holstein Blick in den 28.02.2017

In Hamburg erhoffen sich Arbeiter bei Blohm+Voss Klarheit über ihre Jobs, in Kiel gibt es ein weiteres Stadtgespräch zur Flüchtlingssituation und in Lübeck wird das Urteil zum Tod des kleinen Juri aus Eutin erwartet. Was sonst noch im Land los ist, erfahren Sie in unserem Blick in den Tag.

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Die Hamburger Werft Blohm+Voss hat am Dienstag zu einer Betriebsversammlung geladen. Mehrere hundert Arbeiter fürchten um ihre Jobs.

Quelle: Frank Behling

Urteil im Prozess um Tod des kleinen Juri erwartet

Kiel. Im Prozess um den Tod des kleinen Juri aus Eutin wollen die Richter am Lübecker Landgericht am Dienstag das Urteil verkünden. Der 34 Jahre alten Mutter wird vorgeworfen, ihren Sohn mit seinem Schlafsack erdrosselt zu haben. Die Angeklagte bestreitet dagegen die Tat und spricht von einem Unfall. Nach Aussage einer psychiatrischen Sachverständigen leidet die 34-Jährige, der bereits zwei Kinder entzogen wurden, an einer Persönlichkeitsstörung. Der Staatsanwalt hat eine Haftstrafe von sechs Jahren wegen Totschlags und die Einweisung in eine Psychiatrie gefordert. Die Verteidigung dagegen hat eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung ohne konkretes Strafmaß beantragt.

Betriebsversammlung bei Blohm+Voss bringt Klarheit über Arbeitsplätze

Die knapp 1000 Beschäftigten der Hamburger Werft Blohm+Voss sind am Dienstag zu einer Betriebsversammlung eingeladen. Der neue Eigentümer Lürssen wird darlegen, wie die Zukunft des Werften-Standortes Hamburg und der Arbeitsplätze bei Blohm+Voss aussehen soll. In verschiedenen Medienberichten war in der vergangenen Woche darüber spekuliert worden, dass mehrere hundert Arbeitsplätze bei der Traditionswerft verloren gehen könnten. Die Bremer Lürssen-Gruppe, die nach der Freigabe der Übernahme durch das Bundeskartellamt seit Ende Oktober 2016 bei Blohm+Voss das Sagen hat, äußerte sich dazu bislang nicht.

Finanzministerin Heinold stellt Entwurf für Nachtragshaushalt vor

Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) stellt am Dienstag den Entwurf eines Nachtragshaushalts für das laufende Jahr vor. Mit dem Nachtragshaushalt will die Landesregierung unter anderem die Gelder, die ins Sondervermögen „Impuls“ zur Modernisierung der Infrastruktur geflossen sind, mit Maßnahmen hinterlegen.

Neues Landestheater soll auf den Weg gebracht werden

In Schleswig soll eine neue Spielstätte für das Landestheater gebaut werden. Eine entsprechende Absichtserklärung ("Letter of Intent") zur finanziellen Unterstützung unterzeichnen am Dienstag in Kiel Ministerpräsident Torsten Albig, Finanzministerin Monika Heinold und Kulturministerin Anke Spoorendonk zusammen mit Vertretern der kommunalen Landesverbände. 

Mit der Taschenlampe durchs Museum Eckernförde

Licht aus und das Museum in einem anderen Schein sehen: Am Dienstag wird ab 18 Uhr eine Taschenlampenführung im Museum Eckernförde angeboten. Unter dem Motto „Geheimnisvolles Museum“ richtet es sich an Kinder im Alter zwischen 8 bis 12 Jahren. Die Rallye wird von Christel Fries geleitet, die für die ein oder andere Überraschung sorgen wird! Teilnehmer erhalten den Museumsstern. Anmeldung unter Tel. 04358/989073, gerne eigene Taschenlampe mitbringen. Kosten: 3 Euro.

Fasching für den Frieden

Zu einem Faschingsfest für Flüchtlinge und Nachbarn lädt die Diakonie Altholstein ab 18 Uhr ins Haart Café in Neumünster ein. Unter dem Motto „Fasching für den Frieden“ steht der Spaß im Mittelpunkt. Dazu gehören Musik und Backgammon-Spiele, außerdem wird ein Friedensbaum gestaltet. Verkleidungen sind gern gesehen, aber kein Muss. Fürs leibliche Wohl sorgen internationale Snacks. Der Eintritt zu dieser öffentlichen Feier im Beratungs- und Begegnungszentrum für Flüchtlinge und Migranten am Haart 224 ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Stadtgespräch zur Flüchtlingssituation

In den Stadtgesprächen zur Flüchtlingssituation informiert die Landeshauptstadt Kiel seit November 2015 über den aktuellen Stand der Flüchtlingssituation in Kiel und bietet eine Plattform für Diskussionen. Nun wird die Reihe mit dem siebten Stadtgespräch um 18 Uhr in Elmschenhagen in der Mensa der Lilli-Martius-Schule, Allgäuer Straße 30, fortgesetzt. Im Mittelpunkt stehen das Zusammenleben und der Zusammenhalt im Stadtteil. Neben Stadtrat Gerwin Stöcken, Dezernent für Soziales, Gesundheit, Wohnen und Sport, ergänzen weitere Diskussionspartner die Runde: Erni Schmock und Isolde Koch von der Willkommensinitiative Elmschenhagen, Thomas Bauchrowitz und Frank Matthiesen von der Polizeidirektion Kiel sowie Stefan Schoneboom vom Christlichen Verein. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Ort ist barrierefrei erreichbar.

Dialog mit Ministerin Kristin Alheit

Zu einem Bürgergespräch mit Ministerin Kristin Alheit lädt Neumünsters SPD um 19 Uhr ins Schiller’s in der Schillerstraße 32 ein. Nach einem Vortrag stehen die Ministerin und die Landtagsabgeordnete Kirsten Eickhoff-Weber sowie Mitglieder der SPD-Rathausfraktion für Gespräche in kleiner Runde zur Verfügung. Anregungen, Wünsche, Probleme können dort geäußert werden.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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