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Blick in den 28.08.2017

Schleswig-Holstein Blick in den 28.08.2017

Am Montag wird der Prozess um den Feuertod einer Frau in Kronshagen vor dem Kieler Landgericht fortgesetzt, die Förde-vhs veröffentlicht ihr Herbstprogramm und in Hamburg steht ein G-20-Protestler vor Gericht. Alle Infos im Blick in den Tag.

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Am Kieler Landgericht wird das Verfahren um einen 41-Jährigen, der seine Ehefrau im Dezember 2016 in Kronshagen mit Benzin übergossen und angezündet hat, fortgesetzt.

Quelle: Arne Dedert/dpa (Symbolfoto)

Herbstprogramm der Förde-vhs

Rund 1000 Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten mit vielen neuen Angeboten aus den Bereichen Gesundheit, Beruf und Schule, Sprache, Gesellschaft und kulturelles Leben sowie der vhs-Kunstschule stehen im Herbstsemester bei der Förde-Volkshochschule (Förde-vhs) in Kiel, Altenholz und Kronshagen auf dem Programm. Das neue Programmheft ist von Montag, 28. August, an kostenlos erhältlich in den Rathäusern in Kiel, Altenholz und Kronshagen sowie in Büchereien und Buchhandlungen. Interessierte können sich auch im Internet unter www.foerde-vhs.de über das vielfältige Angebot informieren und spannende Seminare finden. Beim Tag der Sprachen am Donnerstag, 14. September, in der Förde-vhs, Muhliusstraße 29-31, stehen die Fremdsprachenangebote der Förde-vhs von 17 Uhr an im Mittelpunkt. Das Semester beginnt am Montag, 25. September. Wer am Programm der Förde-vhs teilnehmen möchte, kann sich telefonisch anmelden unter der Kieler Rufnummer 901-5200, per E-Mail an info@foerde-vhs.de oder im Internet unter www.foerde-vhs.de. Eine persönliche Anmeldung ist möglich in der Förde-vhs, Muhliusstraße 29-31, oder schriftlich mit der Anmeldekarte aus dem Programmheft. Anmeldungen sind mit Erscheinen des neuen Programms möglich.

Prozess wird fortgesetzt

Im Prozess um den qualvollen Feuertod einer 38-Jährigen in Kiel werden am Montag die Plädoyers erwartet. In dem Verfahren muss sich der 41 Jahre alte Ehemann der Toten wegen heimtückischen und grausamen Mordes verantworten - begangen im Zustand der Schuldunfähigkeit. Der Mann hatte gestanden, seine Frau am 7. Dezember 2016 in Kiel-Kronshagen auf offener Straße mit Benzin übergossen und angezündet zu haben. Den Tod seiner Frau leugnete er allerdings vor Gericht, selbst als ihm Bilder des Leichnams gezeigt werden. Über 90 Prozent der Körperoberfläche des Opfers waren verbrannt. Die Mutter zweier Kinder versuchte noch vergebens - lichterloh brennend - zu fliehen. Einem Gutachten zufolge ist der 41-Jährige noch immer gefährlich. Er leide seit Jahren an einer Wahnerkrankung, die sich verfestigt habe und sehr schwer zu behandeln sei, sagte der psychiatrische Facharzt vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft beantragt in dem Sicherungsverfahren daher die dauerhafte Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie. Dort befindet der Mann sich bereits. Das Urteil wird am Mittwoch erwartet.

Sommerkonzerte in der Klosterkirche Preetz

Mit „Cantate e Concerti“ enden die Sommerkonzerte in der Klosterkirche Preetz am Montag, 28. August. Ab 20 Uhr bieten die Sopranistin Magdalene Harer, der Trompeter Hannes Rux und Solisten des Barockensembles L’Arco eine abwechslungsreiche Abfolge von Werken der bekanntesten und beliebtesten Komponisten der Barockzeit. Als international gefragte Konzertsängerin ist Magdalene Harer seit vielen Jahren regelmäßig mit zentralen Partien der großen Oratorien zu hören. Ihr umfassendes Repertoire reicht vom Mittelalter bis zur zeitgenössischen Musik des 21. Jahrhunderts. Hannes Rux wird in Georg Friedrich Händels „Suite in D-Dur“ sowie in der Kantate von Johann Sebastian Bach „Jauchzet Gott in allen Landen“ für Sopran, Trompete, Streicher und Basso Continuo als Solist zu hören sein.

Erster Prozess gegen G20-Protestler

Im Zusammenhang mit den Krawallen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg muss sich erstmals ein festgenommener Demonstrant vor Gericht verantworten. Das Amtsgericht Hamburg verhandelt am Montag (10 Uhr) gegen einen 21-Jährigen aus den Niederlanden. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, am 6. Juli nach Beendigung der Demonstration "Welcome to Hell" zwei Flaschen auf Polizisten geworfen zu haben. Außerdem soll er sich gegen seine Festnahme gewehrt haben. Der Niederländer sitzt seit dem 7. Juli in Untersuchungshaft. Die Demonstration war von Sprechern des linksautonomen Zentrums Rote Flora angemeldet worden und kurz nach Beginn gewaltsam eskaliert. Der Gipfel der wichtigsten Industrie und Schwellenländer am 7. und 8. Juli war von schweren Ausschreitungen mit Hunderten Verletzten überschattet worden. 51 Haftbefehle wurden erlassen. Derzeit befinden sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch 32 Beschuldigte in Untersuchungshaft. Bereits am Dienstag soll ein weiterer Angeklagter aus Polen vor Gericht kommen.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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