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Schleswig-Holstein Blick in den Mittwoch

Heute besucht Estlands Staatpräsident Toomas Hendrik Ilves Kiel, der Landtag will die Weichen für einen geordneten Ausbau der Windenergie stellen und Kulturdezernent Wolfgang Röttgers stellt das Kinderprogramm für die Kieler Woche vor. Diese und weitere Termine im Überblick:

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Estlands Staatspräsident Toomas Hendrik Ilves besucht am Mittwoch Kiel.

Quelle: Maurizio Gambarini/dpa

Estlands Staatspräsident Ilves besucht Schleswig-Holstein

Der estnische Präsident Toomas Hendrik Ilves wird im Rahmen seines Staatsbesuchs in Deutschland um 11.30 Uhr in Kiel erwartet. In der Fördestadt will sich Ilves zunächst über die Arbeit des Zentrums für Molekulare Biowissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität informieren. Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) wird Ilves dann im Haus B der Landesregierung begrüßen. Dritte Station ist das Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung. Am Montag hatte Bundespräsident Joachim Gauck den estnischen Präsidenten in Berlin empfangen. Letzte Station des viertägigen Staatsbesuchs wird am Donnerstag Hamburg sein.

Landtag soll per Gesetz Windkraft-Ausbau steuern

Der Landtag in Kiel will die Weichen für einen geordneten Ausbau der Windenergie stellen. Dazu liegt ein Gesetzentwurf zur Änderung des Planungsrechts vor. Vorgesehen ist, den Bau weiterer Anlagen für zwei Jahre grundsätzlich zu untersagen und zugleich Ausnahmen davon zuzulassen. Das Gesetz soll bereits am Freitag beschlossen werden und einen Wildwuchs neuer Anlagen vermeiden. Das Land reagiert damit auf Urteile, mit denen das Oberverwaltungsgericht in Schleswig Regionalpläne gekippt hatte. Die Gesetzesänderung soll nun den befürchteten Wildwuchs verhindern und zugleich den angestrebten Ausbau der Windenergie ermöglichen.

Vorstellung des Kinderprogramms für die Kieler Woche

Kulturdezernent Wolfgang Röttgers und das Organisationsteam stellen um 11 Uhr das Kinderprogramm für die Kieler Woche und das Programm für die Freilichtbühne vor. Das diesjährige Motto lautet „In 9 Tagen um die Welt“.

Lokführerstreik im Norden geht wahrscheinlich weiter

Heute wird auch der Personenverkehr bestreikt. Ein Ersatzfahrplan findet sich hier.

Betrug und Urkundenfälschung: Angebliche Lehrerin vor Gericht

Eine ehemalige Beamtin, die rund zwei Jahrzehnte in mehreren Bundesländern mit angeblich gefälschten Papieren als Lehrerin unterrichtete, muss sich ab 10.00 Uhr vor dem Kieler Amtsgericht verantworten. Die Anklage wirft der 50-Jährigen aus Wismar Betrug und Urkundenfälschung vor. Demnach erschlich sich die Frau zuletzt von 2008 bis 2013 mit gefälschten Papieren die Verbeamtung in Schleswig-Holstein und eine Lehrer-Anstellung in Mecklenburg-Vorpommern. Erst 2010 wurde ihr neuer Direktor am Möllner Gymnasium wegen mangelnder Leistung auf sie aufmerksam. Er schaltete die Schulaufsicht ein. Ende 2012 wurde die Frau suspendiert, Anfang 2013 der Beamtenstatus aufgehoben. Dennoch ließ sie sich 2013 noch an zwei Schulen bei Schwerin beschäftigen.

Leben bei den Miskito-Indianern

Vor 25 Jahren ist Annette Zacharias von Preetz nach Nicaragua ausgewandert. Über ihr Leben bei den Miskito-Indianern und ihre Entwicklungsprojekte berichtet sie auf Einladung des von ihr mitgegründeten Vereins „Von Küste zu Küste“ heute Abend ab 19.30 Uhr  im Haus der Diakonie in Preetz. Die 52-jährige Theologin engagiert sich in dem zentralamerikanischen Land auch in der Frauenarbeit und betreut ein Projekt für sozial auffällige oder drogenabhängige Jugendliche aus Deutschland, die auf einer Finca ohne Strom (und damit ohne Internet) leben.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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