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Schleswig-Holstein Blick in den Mittwoch

In einer Themenführung zur Fischereigeschichte will das zuständige Museum in Kiel Gastronomisches anbieten. Außerdem geht es heute um den Holocaust-Gedenktag in Neumünster, Ideen für Neumühlen-Dietrichsdorf und in einer großen Pressekonferenz in Kiel informieren die Stadtpolitiker zur Flüchtlingsfrage.

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Im Rathaus Kiel kommen heute Bürgermeister und Stadtdezernenten zusammen, die mit der Flüchtlingsfrage betraut sind.

Quelle: Nora Saric

Ideen für Neumühlen-Dietrichsdorf

In Kiel gibt es mit „Ostufer/Gaarden“ und seit kurzem „Neumühlen-Dietrichsdorf“ zwei Fördergebiete der Sozialen Stadt. Durch städtebauliche Investitionen in das Wohnumfeld, die Infrastruktur und die Qualität des Wohnens soll für mehr Generationengerechtigkeit und Familienfreundlichkeit gesorgt und die Integration aller Bevölkerungsgruppen verbessert werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner von Neumühlen-Dietrichsdorf sind eingeladen, sich aktiv mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung in den Planungsprozess einzubringen. Eine erste Chance dazu gibt es bei zwei Bürgersteiggesprächen Ende Januar: Am Mittwoch von 12 bis 14 Uhr und 15 bis 17 Uhr, kann in der Straße Langer Rehm über die Zukunft des Stadtteils gesprochen werden. Am Donnerstag, 28. Januar, können sich Interessierte von 11 bis 14 Uhr an der Fachhochschule an der Planung beteiligen. Für den 9. März ist am Abend zudem ein Werkstattcafé mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers geplant.

Holocaust-Gedenktag in Neumünster

Zum Holocaust-Gedenktag laden heute die Stadt, der Runde Tisch für Toleranz und Demokratie und die Kirchen ein. Auf den ökumenischen Gottesdienst um 16.15 Uhr in der Vicelinkirche folgt um 17.30 Uhr die Kranzniederlegung im Rathaus-Innenhof. Im Foyer eröffnet um 18 Uhr der Berliner Historiker Hans Coppi die Ausstellung über die Widerstandsformation Rote Kapelle.

Neujahrsempfang im Zoologischen Museum

Am Mittwoch lädt der Forschungsschwerpunkt „Kiel Life Science“ (KLS) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zum Neujahrsempfang im Zoologischen Museum Kiel ein. Zum Auftakt der Veranstaltung liest der Berliner Schriftsteller Bernhard Kegel aus seinem aktuellen Buch „Die Herrscher der Welt. Wie Mikroben unser Leben bestimmen“. Dieses Thema bestimmt auch die darauf folgende Podiumsdiskussion mit Mitgliedern des Forschungsschwerpunkts. Im Anschluss begrüßt KLS-Sprecher Professor Thomas Bosch die geladenen Gäste zum Neujahrsempfang. Die Veranstaltung lenkt damit die öffentliche Aufmerksamkeit auf ein faszinierendes neues Forschungsgebiet, das nicht zuletzt durch „Kiel Life Science“ immer größere Bedeutung gewinnt: Unter dem Begriff „Metaorganismus-Forschung“ beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Kiel mit der Frage, wie Pflanzen und Tiere einschließlich des Menschen gemeinsam mit spezifischen Gemeinschaften von Mikroorganismen funktionale Einheiten bilden und welche Konsequenzen dieses Zusammenspiel hat.

Fischereigeschichte kulinarisch erleben

Bereits im 18. Jahrhundert war Kiel für seine geräucherten Sprotten bekannt. Der etwa zehn Zentimeter lange, silberfarbene Fisch ist das Markenzeichen der Landeshauptstadt ‒ und Gegenstand der kulinarischen Führung „Hering, Sprotte und Co.“ im Schifffahrtsmuseum Fischhalle, Wall 65. Gemeinsam mit den Gastronomen aus dem Museumscafé „Der Alte Mann“ bietet das Museum Fischhalle am Mittwoch um 16.30 Uhr diese Themenführung zur Fischereigeschichte mit anschließendem Imbiss an. Der Preis für die Führung und den anschließenden Imbiss inklusive eines Getränks beträgt 15 Euro pro Person. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung unter der Telefonnummer (0431) 901 3428 gebeten. Die Führung dauert etwa 90 Minuten.

Bürgermeister und Dezernenten zu Flüchtlingen in Kiel

Täglich zwingen Krieg, Terror und Verfolgung Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Knapp 3000 Flüchtlinge haben im vergangenen Jahr in der Landeshauptstadt eine sichere Unterkunft gefunden. Auch in diesem Jahr werden hunderte Menschen auf der Flucht nach Kiel kommen, um sich ein neues Leben aufzubauen. Die anhaltende Zuwanderung von Menschen stellt die Stadt vor große Herausforderungen, bietet aber auch außerordentliche Chancen. Oberbürgermeister Ulf Kämpfer möchte gemeinsam mit Bürgermeister Peter Todeskino (Dezernat für Stadtentwicklung und Umwelt) und den Stadträten Wolfang Röttgers (Dezernat für Finanzen, Personal und Ordnung), Gerwin Stöcken (Dezernat für Soziales, Gesundheit, Wohnen und Sport) und Renate Treutel (Dezernat für Bildung, Jugend und Kreative Stadt) am Mittwoch um 13 Uhr im Rathaus einen Rückblick über die Situation des Jahres 2015 geben und skizzieren, wie sich die Dezernate der Stadtverwaltung auf die Entwicklungen in diesem Jahr vorbereiten. Dabei sollen unter anderem die Auswirkungen der Zuwanderung auf die Bereiche Wohnen, Arbeit, Schule, Gesundheit, Finanzen und Integration in die Gesellschaft angesprochen werden.

Diskussion im Kulturforum

Ein offener Debattenabend ist heute im Kulturforum in Kiel geplant: Ab 19 Uhr diskutieren die Kieler, welche Gesellschaft sie sein wollen und was sie bereit sind dafür zu tun. Zum ersten Mal diskutiert Deutschland in einer dieser  landesweiten Debattenreihe zwischen Ende November und Ende Januar über seine Werte, seine Ziele und seine Identität. Heißt es von den Veranstaltern adelphi Stiftung und Stiftung FuturZwei in Kooperation mit Kieler Partnern.

Stadtgalerie Kiel stellt Jahresprogramm vor

Die Stadtgalerie Kiel hat für dieses Jahr ein Ausstellungsprogramm für ihre Besucherinnen und Besucher konzipiert. Gezeigt werden Ausstellungen zur regionalen und internationalen Gegenwartskunst. Vertreten sind dabei sowohl Werke etablierter als auch junger Künstlerinnen und Künstler. Kulturdezernent Wolfgang Röttgers und Stadtgaleriedirektor Wolfgang Zeigerer stellen das Ausstellungsprogramm und das frisch gedruckte Faltblatt mit Informationen zu den Ausstellungen am Mittwoch um 11 Uhr in der Bibliothek „bei Ehmsen“ in der Stadtgalerie Kiel, Andreas-Gayk-Straße 31, vor.

Eisunglück mit Vater und Tochter — Retter werden befragt

Nach der Rettung eines Vaters und seiner drei Monate alten Tochter aus einem eisigen Teich setzt die Hamburger Polizei am Mittwoch die Ermittlungen fort. Eine Frage ist, warum der Mann das Baby nicht über Wasser hielt, sondern im Tragetuch vor dem Bauch ließ. Dazu sollen jetzt die Polizeibeamten und Feuerwehrleute befragt werden, die bei der Rettungsaktion am Montagabend am Lohmühlenteich im Stadtteil Eißendorf dabei waren. Der 24 Jahre alte Vater hat ausgesagt, er sei von zwei Männern überfallen und mit einem Messer verletzt worden. Auf der Flucht sei er ins Eis eingebrochen. Der Säugling, der von Rettern wiederbelebt werden musste, liegt im Uniklinikum Eppendorf auf der Intensivstation.

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