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Blick in den Mittwoch

Schleswig-Holstein Blick in den Mittwoch

Der Mittwoch bietet ein buntes Ferienprogramm: Fischereigeschichte lässt sich im Kieler Museumscafé erleben, ein Vortrag informiert über die Integration der Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg und in Flintbek kann man heute Blut spenden. Der Tag im Überblick.

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Sie ist etwa 10 Zentimeter lang, rund 25 Gramm schwer, silberfarben und wird traditionell über Buchen- und Erlenholz geräuchert: die Kieler Sprotte.

Quelle: Wolfgang Runge/dpa/Symbolfoto

Fischereigeschichte kulinarisch erleben

Sie ist etwa 10 Zentimeter lang, rund 25 Gramm schwer, silberfarben und wird traditionell über Buchen- und Erlenholz geräuchert: die Kieler Sprotte. Dieses Kieler Markenzeichen ist auch Gegenstand der kulinarischen Führung „Hering, Sprotte und Co.“ im Schifffahrtsmuseum Fischhalle, Wall 65. Gemeinsam mit den Gastronomen aus dem Museumscafé „Der alte Mann“ bietet das Museum künftig am letzten Mittwoch im Monat diese besondere Führung an. An diesem Mittwoch um 16.30 Uhr beginnt die erste Veranstaltung mit Themenführung zur Fischereigeschichte und anschließendem Imbiss. Die Gastronomen Igor Hinnekeuser und Jens Lause vom „Alten Mann“ bieten Fish & Chips für die Besucher vor. Der Preis für die Führung und den anschließenden Imbiss inklusive eines Getränks beträgt 15 Euro pro Person. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung unter Telefon (0431) 901 3428 gebeten. Die Führung dauert etwa 90 Minuten.

Hafenamt kürzer geöffnet

Da Mitarbeiter erkrankt sind, ist das städtische Hafenamt Kiel, Bollhörnkai 1, am Mittwoch nicht wie üblich in der Zeit von 9 bis 12 Uhr, sondern lediglich bis 10.30 Uhr für den Publikumsverkehr geöffnet. Von Donnerstag, 29. Oktober, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.

Prozess gegen Polizisten

Wegen des Vorwurfs, kinderpornografische Schriften verbreitet zu haben, muss sich ab Mittwoch (9.00 Uhr) ein Polizist vor dem Amtsgericht Hamburg verantworten. Der 57-Jährige soll an 100 Tagen zwischen Ende 2009 und September 2013 Videos über eine Internettauschbörse anderen Nutzern zur Verfügung gestellt haben. Die digitalen Aufnahmen zeigten nach Angaben der Staatsanwaltschaft den zum Teil schweren Missbrauch von Kindern. Ferner habe der Mann 25 Bild- und Videodateien mit kinderpornografischem Inhalt aus dem Internet heruntergeladen, teilte die Anklagebehörde weiter mit. Auf Datenträgern habe der Beamte weitere 5351 derartige Dateien gespeichert. Der Prozess war Ende Juni nach einem ersten Auftakt zunächst ausgesetzt worden, weil Aussagen des Angeklagten weitere Ermittlungen erforderten.

Feierliche Stipendienvergabe

Im fünften Jahr seit dem Beginn des Stipendienprogramms an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) kann die Universität erstmalig über 100 Deutschlandstipendien vergeben. 44 Stifterinnen und Stifter tragen in diesem Jahr einen Anteil von insgesamt 194.000 Euro. Am Mittwoch, 28. Oktober, erhalten 108 Studierende im Wissenschaftszentrum Kiel ihre Stipendien und haben bei der Vergabefeier die Möglichkeit, die Stifterinnen und Stifter persönlich kennen zu lernen. Das symbolische 350. Jubiläumsstipendium wird unter den diesjährigen Stipendiatinnen und Stipendiaten verlost. Auch ein Film zur Stipendienvergabe feiert seine Premiere.

Infos zur Flüchtlingsunterkunft

In der Deula-Halle in Rendsburg-Süd beginnt am Mittwochabend um 19 Uhr eine Informationsveranstaltung des Amtes Eiderkanal über eine geplante Unterkunft für rund 80 Flüchtlinge am Ufer des Nord-Ostsee-Kanals.

Vortragsreihe „KieldenktZukunft“

Die zweite Veranstaltung der Vortragsreihe „KieldenktZukunft“ findet am Mittwoch um 19.30 Uhr im Ratssaal des Kieler Rathauses, statt. Dr. Sebastian Braun referiert zum Thema „Vorbild für die Flüchtlinge von heute? Die Integration der Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg“. Der studierte Volkswirt Dr. Braun leitet den Forschungsbereich „Globalisierung und Wohlfahrtsstaat“ am Institut für Weltwirtschaft. In seinem Vortrag blickt er zunächst zurück auf die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, als etwa 14 Millionen Deutsche ihre Heimat verloren. Auf der Grundlage seiner Forschungen in den vergangenen Jahren geht er der Frage nach, wie die Integration dieser Menschen im kriegszerstörten Westdeutschland gelang und ob sich aus dieser Migrationsgeschichte Lehren für die Integration der gegenwärtig Flüchtenden ziehen lassen.

Blutspenden in Flintbek

Der DRK-Ortsverband Flintbek lädt für Mittwoch zum Blutspenden ein. In der Zeit von 15.30 bis 19.30 Uhr können Freiwillige im Gemeindezentrum der Kirche, Dorfstr. 5, Blut spenden.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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