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Schleswig-Holstein Blick in den Montag

Der Prozess um den Doppelmord in Haale wird am Montag fortgesetzt. Kinder und Jugendliche können in der neuen Woche über ihren Beirat abstimmen und die GEW stellt ihre Protestpläne vor. Weitere Themen hier im Überblick.

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Um 11 Uhr informiert die Lehrergewerkschaft GEW im Landeshaus in Kiel zu geplanten Protesten für eine einheitliche Besoldung aller Lehrkräfte an Grund- und weiterführenden Schulen.

Quelle: Bernd Settnik

Prozess wird fortgesetzt

Im Kieler Landgericht wird der Prozess gegen einen 29-Jährigen wegen Mordes von zwei Frauen in Haale fortgesetzt.

Wahl des Kinder- und Jugendbeirats

Vom 16. bis 20. November können junge Kielerinnen und Kieler darüber abstimmen, wer sie im neuen Kinder- und Jugendbeirat vertreten soll. Mehr als 16.000 junge Menschen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren sind wahlberechtigt. Die Wahlscheine wurden Anfang November verschickt und können in der dritten Novemberwoche in den weiterführenden Kieler Schulen sowie in allen Kinder- und Jugendtreffs in Wahlurnen eingeworfen werden. Wer keinen Wahlschein erhalten hat, kann sich unter der Telefonnummer (0431) 901-3200 im Kinder- und Jugendbüro, Neues Rathaus, Andreas-Gayk-Straße 31, Raum C221, melden, um einen Termin für die Abholung eines neuen Wahlscheines zu vereinbaren. Bei der Abholung des Wahlscheines im Kinder- und Jugendbüro sollten Minderjährige in Begleitung eines Elternteils erscheinen. Eine Übersicht über alle Kandidaten und was sie in Kiel verändern möchten, finden Interessierte auf der Internetseite www.kiel.de/wahlsinn. Hier sind zudem weitere Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen zusammengestellt. Zudem steht das Team des Kinder- und Jugendbüros Kiel unter der Telefonnummer (0431) 901-3200 sowie unter der E-Mail-Adresse kinder+jugendbuero@kiel.de für Nachfragen zur Verfügung. Nach der Auszählung aller Stimmen wird das Ergebnis der Wahl zum ersten Kieler Kinder- und Jugendbeirat am Sonnabend, 21. November, bekannt gegeben. Freiwillige Wahlhelfer, die bei der Auszählung der Stimmen am 20. November helfen möchten, können sich mit dem Kinder- und Jugendbüro in Verbindung setzen.

Infos zum Lehrerprotest

Um 11 Uhr informiert die Lehrergewerkschaft GEW im Landeshaus in Kiel zu geplanten Protesten für eine einheitliche Besoldung aller Lehrkräfte an Grund- und weiterführenden Schulen.

Hamburger Hafen berichtet über Entwicklung

Der Hamburger Hafen stellt am Montag um 9.30 Uhr in der Hansestadt die Umschlagergebnisse für die ersten neun Monate des Jahres vor. Der wichtige Containerumschlag dürfte dabei — wie bereits in den ersten sechs Monaten — weiterhin zurückgegangen sein. Im ersten Halbjahr betrug der Rückgang 6,8 Prozent. Das liegt vor allem am schwachen Außenhandel der wichtigsten Handelspartner China und Russland, aber auch an stärkerer Konkurrenz durch die Häfen Antwerpen und Rotterdam. Die Marketing-Gesellschaft des Hafens will zudem über die Bedeutung des Binnenschiffs für den Hinterlandverkehr informieren.

Bevölkerungsprognose und Wohnungsmarktbericht

Die Hansestadt Lübeck stellt um 13 Uhr ihre Bevölkerungsprognose 2015-2030 und den Wohnungsmarktbericht 2015 vor.

Prozess um misshandeltes Baby

Im Prozess um ein schwer misshandeltes Baby aus Hamburg-Finkenwerder sollen ab 9 Uhr die Aussagen der Mutter bei der Polizei präsentiert werden. Die 30-Jährige hatte sich am vergangenen Montag vor dem Landgericht geweigert, als Zeugin auszusagen. Sie erklärte, dass sie immer noch mit dem angeklagten Vater ihres Kindes verlobt sei und von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch mache. Die Mutter erlaubte der Strafkammer jedoch, ihre beiden Aussagen bei der Polizei zu verwenden. Eine liegt nach Angaben des Gerichts als Videoaufzeichnung vor. Der 27 Jahre alte Angeklagte hatte beim Prozessauftakt zugegeben, seinen drei Monate alten Säugling in der Nacht zum 29. April mit Schlägen schwer misshandelt zu haben. Den Vorwurf der Staatsanwaltschaft, seinen kleinen Sohn anschließend noch fast zu Tode geschüttelt zu haben, bestritt er jedoch. Das Kind ist durch die Misshandlungen blind und taub. Außerdem hat es bleibende Hirnschäden davongetragen.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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