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Blick in den Montag

Schleswig-Holstein Blick in den Montag

In Rendsburg tagt der Kreistag, in Neumünster wird über PISA gesprochen und in Hamburg treffen sich Meteorologen und Klimaforscher. Weitere Themen des Tages gibt es hier im Überblick:

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In Hamburg muss sich eine Mutter vor Gericht verantworten. Sie soll ihr Kind mit verseuchten Injektionen gequält haben.

Quelle: Arne Dedert/dpa

Maßnahmenpaket

Um 14 Uhr stellt Wissenschaftsministerin Kristin Alheit das Maßnahmenpaket «Talente für unser Land - Studienchancen für Flüchtlinge» vor.

"15 Jahre PISA - Schule besser machen"

„15 Jahre PISA – Schule besser machen“ heißt das Thema der Podiumsdiskussion, zu der am 21. September die Friedrich-Ebert-Stiftung ins Hotel Altes Stahlwerk an der Rendsburger Straße 81 in Neumünster einlädt. Ab 19 Uhr diskutieren dort Kultusministerin Britta Ernst, Thomas Hillemann vom Landeselternbeirat, Pädagogin Angelika Knies aus Bargteheide, Prof. Jens Möller von der Kieler CAU und Kirsten Eickhoff-Weber, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion.

Sitzung des Kreistags

Der Kreistag kommt am Montag ab 16 Uhr im Kreishaus in Rendsburg zusammen. Im Mittelpunkt steht der Verwaltungsbericht mit dem Zustrom von Flüchtlingen als eines der Themen. Außerdem will der Kreistag beschließen, dass die Stelle des Landrats nicht öffentlich ausgeschrieben wird. Alle Fraktionen sind sich einig, dass sie Rolf-Oliver Schwemer nächstes Jahr wiederwählen wollen.

Treffen der Meteorologen und Klimaforscher

Führende deutsche Wetterkundler und Klimaforscher kommen am Montag in Hamburg zusammen, um die neuesten Erkenntnisse ihrer Wissenschaften auszutauschen. Auf der Tagesordnung der 10. Deutschen Klimatagung stehen ebenso Fragen der Grundlagenforschung wie auch die wirtschaftliche und soziale Dimension des Klimawandels oder anwendungsorientierte und technisch orientierte Forschung. Die Deutsche Meteorologische Gesellschaft und KlimaCampus Hamburg als Veranstalter erwarten rund 250 Forscher. Die Deutsche Klimatagung wurde 1989 ins Leben gerufen, damals noch mit dem Ziel, den Austausch zwischen Klimaforschern aus Ost- und Westdeutschland zu fördern.

Prozess gegen Mutter beginnt

Das Hamburger Landgericht muss sich am Montag (9.15 Uhr) mit einem besonders grausigen Fall von Kindesmisshandlung beschäftigten. Eine 30 Jahre alte Mutter soll ihr Kind über Monate mit verseuchten Injektionen gequält haben. Laut Anklage spritzte sie ihrem dreijährigen Sohn mit Speichel, Fäkalien oder Blumenwasser vermischte Substanzen direkt unter die Haut oder in die Blutbahn, um ihn so krank zu machen, dass er ärztlich behandelt werden musste. Der Junge sei im Jahr 2013 mehrfach im Krankenhaus gewesen und medikamentös behandelt worden. Er litt unter starken Bauchschmerzen, Fieberschüben, Blutdruckabfällen und einer unzureichenden Sauerstoffsättigung. Kurzzeitig schwebte er sogar in akuter Lebensgefahr. Die Angeklagte leidet nach Angaben der Staatsanwaltschaft unter dem sogenannten Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom: Dabei macht ein Mensch einen anderen bewusst krank oder täuscht eine Krankheit vor, um Zuwendung zu erreichen. Sollte die Mutter dennoch voll schuldfähig sein, drohen ihr wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und Verletzung der Erziehungspflicht bis zu 15 Jahre Haft.

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