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Blick in den 06.04.2017

Schleswig-Holstein Blick in den 06.04.2017

Neben Vorträgen zur Reformation geht es am Donnerstag auch um modernes Wohnen Kiel. Ein weiterer interessanter Termin: Ein Archäologe berichtet über die Ausgrabung im Kieler Schlossquartier unter dem Titel: „Acht Jahrhunderte auf der Schippe“.

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Über die Ausgrabungen im Kieler Schlossquartier gibt es heute einen Vortrag.

Quelle: Frank Peter (Archiv)

Vortrag über reformatorische Frau

Alt-Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter spricht am Donnerstag, 6. April, ab 18.30 Uhr in der Stadtkirche Preetz über das reformatorische Wirken ihrer Freundin Dorothee Sölle: „Eine feurige Wolke – Dorothee Sölle, Thepoetin, Friedenskämpferin, Freundin“. Im Anschluss besteht die Gelegenheit, im Haus der Diakonie bei einem kleinen Imbiss ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung gehört zum Rahmenprogramm der Ausstellung über reformatorische Frauen, die noch bis Ostern im Preetzer Heimatmuseum zu sehen ist. Weitere Informationen dazu gibt Julia Patzke, Referentin für Frauenarbeit, unter Tel. 04342/71754 oder per E-Mail ( frauenarbeit@kirchenkreis-ploen-segeberg.de).

Modernes Wohnen in Kiel: Innenminister Stefan Studt besucht Anscharpark

Innenminister Stefan Studt wird sich zusammen mit Vertretern der Wohnungswirtschaft über den Baufortschritt im künftigen Wiker Wohnquartier Anscharpark informieren. Hierbei handelt es sich um eine der wichtigsten städtebaulichen Entwicklungsflächen der Stadt Kiel. Zu Besuch ist er am Donnerstag, 6. April, um 13 Uhr im Haus 1 an der Heiligendammer Straße 15.

Zu Gast im Rathaus: Fahrradexperten aus Japan

Ideen, Service und Tickets für eine mobile Stadt – damit wirbt die Radstation im Umsteiger am Kieler Hauptbahnhof. Seit 2010 können Pendler ihre Fahrräder dort auf bewachten Stellplätzen parken. Mittlerweile finden mehr als 600 Drahtesel einen Platz im Fahrradparkhaus. Davon wollen sich japanische Fahrradexperten am Donnerstag, 6. April, überzeugen. Die japanischen Radverkehrsplaner und Hersteller von Radabstellanlagen informieren sich in Utrecht, Groningen, Oldenburg, Kiel und Kopenhagen darüber, wie der Radverkehr zum Beispiel mit Velorouten, Fahrradstraßen und Schutzstreifen gefördert werden kann. Bevor Bürgermeister Peter Todeskino die Delegation am Donnerstagmorgen um 10 Uhr im Rathaus empfängt, besuchen die Japaner gemeinsam mit dem städtischen Radverkehrsbeauftragten Uwe Redecker um 9 Uhr den Umsteiger und informieren sich über das Fahrradparkhaus.

Engere Zusammenarbeit bei Digitalisierung vereinbart

Gerade die Wissenschaft gestaltet in vielfältiger Form den digitalen Wandel und nutzt die Chancen der Transformation hin zu einer Wissens- und Netzwerkgesellschaft. Weil in diesem Zusammenhang auch die länderübergreifende Vernetzung immer stärker in den Blickpunkt rückt, vereinbaren Hamburgs Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und Schleswig-Holsteins Wissenschaftsministerin Kristin Alheit in Kiel am Donnerstag um 15 Uhr im Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft eine noch engere Kooperation und beschreiben die Perspektive für die kommenden Jahre. Für beide Länder ist das eine Premiere: Die Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) mit Standorten in Kiel und Hamburg ist bereits heute international Vorreiter auf dem Feld digitalisierten Datenmanagements. Schon deshalb ist dieses Institut die ideale Basis für eine Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Bundesländern.

Nachhaltigkeitspreis Schleswig-Holstein 2017 – Preisverleihung

Umweltstaatssekretärin Dr. Silke Schneider überreicht am Donnerstag die Preise für den Nachhaltigkeitspreis des Landes Schleswig-Holstein 2017. Schwerpunktthemen des diesjährigen Wettbewerbs waren „Bildung für nachhaltige Energienutzung“, „Nachhaltigkeit in der Lieferkette“ und „Das rechte Maß treffen - Faire Preise für Erzeuger“. Der Nachhaltigkeitspreis Schleswig-Holstein 2017 wird zusammen mit der IHK Schleswig-Holstein und den beiden kirchlichen Tagungshäusern Christian-Jensen-Kolleg/Breklum und Haus am Schüberg/Ammersbek am Donnerstag, 6. April, von 10 bis 13.30 Uhr im Hotel „Altes Stahlwerk“, Rendsburger Straße 81, in Neumünster vergeben.

Kaffeetafel im Kieler Rathaus mit Trägern der Andreas-Gayk-Medaille

In lockerer Atmosphäre gemeinsame Erinnerungen auffrischen und über die zukünftige Entwicklung der Landeshauptstadt Kiel diskutieren – dazu hat Stadtpräsident Hans-Werner Tovar die Träger der Andreas-Gayk-Medaille eingeladen. An der traditionellen Kaffeetafel am Donnerstag, 6. April, gegen 15.30 Uhr im Rathaus nehmen die meisten der 16 lebenden Andreas-Gayk-Medaillen-Träger Platz. Auch Oberbürgermeister Ulf Kämpfer und der 1. stellvertretende Stadtpräsident Robert Vollborn sind bei dem Treffen dabei. Die Andreas-Gayk-Medaille ist nach der Ehrenbürgerschaft die höchste allgemeine Auszeichnung, die die Landeshauptstadt Kiel vergibt. Benannt ist die Medaille nach dem Nachkriegs-Oberbürgermeister Andreas Gayk. Sie wurde 1971 erstmals verliehen an 15 Frauen und Männer der ersten Stunde für deren Verdienste um den Wiederaufbau Kiels nach dem Zweiten Weltkrieg. Bis heute wurde die Medaille 64 Mal verliehen.

Kultur im Flur – Auftakt der musikalischen Reihe mit kleinen (Flur-) Konzerten.

Bis Ende Juni folgen weitere halbstündige Auftritte von Laienmusikern und Professionellen im Kieler Awo-Servicehaus Mettenhof, Vaasastraße 2a. Den Auftakt machen Schüler der Schule am Göteborgring, die zum Mitsingen einladen. Die Reihe findet mit freundlicher Unterstützung aus dem Mettenhoffonds statt. Weitere Informationen bei Heike Boyens Telefon: 0431-53330-0.

Vortrag über Ausgrabungen im Schlossquartier

Der Archäologe und Ausgrabungsleiter des Archäologischen Landesamtes Schleswig-Holstein Marc Kühlborn kann viel berichten über die Ausgrabungen im Kieler Schlossquartier. Da das Interesse bei seinem Vortrag „Acht Jahrhunderte auf der Schippe“ im Januar sehr groß war, referiert er erneut am 6. April um 19.30 Uhr, dieses Mal im Stadtmuseum Warleberger Hof. Der Eintritt ist frei. Kühlborn erzählt, wie die Mitarbeiter des Archäologischen Landesamtes in der Eggerstedtstraße auf dem Baufeld des Schlossquartiers nach Überresten der historischen Altstadt gruben. Mit Stukkateureisen, Bagger, Schaufel und Kelle wurde gleich neben der Nikolaikirche nach Spuren der Kieler Geschichte gesucht. Dabei stießen sie auf Überreste der Altstadt wie einen Backstein-Fußboden aus der frühen Neuzeit, Bierflaschen aus dem 20. Jahrhundert oder eine Mineralwasserflasche aus dem 18./19. Jahrhundert sowie auf Brunnen- und Kellerreste. Die Ausgrabungsstücke, die auf der Baustelle gefunden wurden, helfen dabei, das Leben der Menschen im zeithistorischen Umfeld zu rekonstruieren. Die Ergebnisse stellt Marc Kühlborn an diesem Abend vor.

Die Reformation im Fokus 

Auch im Sommersemester veranstaltet die Theologische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) wieder eine Ringvorlesung. Die Dozenten beschäftigen sich in diesem Jahr mit dem Thema „Semper reformanda – zur Bedeutung der Reformation für Kirche und Theologie der Gegenwart“. Die Reihe richtet sich nicht nur an Studierende, sondern auch an die interessierte Öffentlichkeit. Professor Andreas Müller, Dekan der Theologischen Fakultät, eröffnet die Ringvorlesung am Donnerstag, 6. April, um 18.15 Uhr im Hörsaal D des Audimax. Müller spricht dort über die Reformation in Schleswig-Holstein. „Reformation war und ist bedeutsam, nicht nur für die Kirche, sondern auch für gesellschaftliche Prozesse“, sagt Müller. „Welche Impulse von den Ereignissen des 16. Jahrhunderts noch heute von Bedeutung sind, soll in der Ringvorlesung beleuchtet werden.“

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