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Blick in den 22.11.2016

Schleswig-Holstein Blick in den 22.11.2016

Am Dienstag berät die Polizei in Lübeck die Bürger zum Einbruchschutz, die Fielmann AG übergibt Fotografien an das Kieler Stadtmuseum und das Landesverfassungsgericht Schleswig-Holstein beschäftigt sich mit einer Klage gegen den kommunalen Finanzausgleich. Weitere Themen aus der Region finden Sie hier in unserem Blick in den Tag.

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Die Polizeidirektion Lübeck bietet in Zusammenarbeit mit zertifizierten Fachfirmen für Einbruchschutz am Dienstag von 10 bis 17 Uhr Beratung zum Thema Einbruchschutz an.

Quelle: Frank Peter (Archiv)

Umleitung der Buslinie 51 und 61

Am Dienstag wird die Waitzstraße in Kiel voll gesperrt. Die Buslinien 51 und 61 sind davon betroffen. Die Sperrung läuft von 8 bis 16 Uhr. Es wird Umleitung für beide Linien gefahren. Mehrere Haltestellen können nicht angefahren werden. Weitere Informationen unter www.kvg-kiel.de.

Klage gegen den Kommunalen Finanzausgleich

Zum zweiten Mal in dieser Woche befasst sich das Landesverfassungsgericht Schleswig-Holstein am Dienstag (10.00 Uhr) mit einer Klage gegen den kommunalen Finanzausgleich. Kläger sind die Kreise Ostholstein, Nordfriesland und Schleswig-Flensburg. Das Finanzausgleichsgesetz ist seit Januar 2015 in Kraft. Über den Finanzausgleich erhalten Gemeinden, Kreise und kreisfreie Städte vom Land Schleswig-Holstein Geld zur Ergänzung ihrer eigenen Erträge. Ein Streitpunkt ist die Frage, ob die Gesamthöhe des Finanzausgleichs ausreicht.

Beratung zum Einbruchschutz

Nach jahrelangem Rückgang steigt die Zahl der Wohnungseinbrüche seit 2009 kontinuierlich an. Im Jahr 2013 verzeichnete die Polizeiliche Kriminalstatistik rund 150 000 Fälle - das ist der höchste Stand seit 15 Jahren. Dabei verursachten die Einbrecher einen Schaden von knapp 430 Millionen Euro. Neben materiellen Schäden sind häufig psychische Belastungen und Traumatisierung eine Folge für die Betroffenen und können deren Sicherheitsgefühl und Wohlbefinden nachhaltig beeinträchtigen. Nahezu jedes fünfte Opfer zieht nach der Tat aus seiner Wohnung aus. Die Polizeidirektion Lübeck bietet in Zusammenarbeit mit zertifizierten Fachfirmen für Einbruchschutz am Dienstag von 10 bis 17 Uhr in den Räumen der Firma  Thomas Boldt Metallbau, 23701 Eutin, Röntgenstraße 9, Beratungen zum Thema Einbruchschutz an.

Fielmann AG schenkt Stadtmuseum Fotografien

Theodor Möller (1873-1953) gilt als einer der wichtigsten Fotografen, die Anfang des 20. Jahrhunderts den Wandel von Stadt und Land in Schleswig-Holstein mit der Kamera dokumentierten. Auch von der schnell wachsenden Großstadt Kiel und der ländlichen Umgebung sind zahlreiche Aufnahmen überliefert. Der gesamte Bildnachlass von Theodor Möller liegt im Landesamt für Denkmalpflege. Die Fielmann AG finanzierte die digitale Bearbeitung der historischen Aufnahmen und ließ hochwertige Reproduktionen anfertigen.  Nun stiftet sie diese Fotos aus den verschiedenen Regionen den jeweiligen Heimat- und Stadtmuseen. Auch das Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum erhält 110 hochwertige Schwarz-Weiß-Abzüge zur bildlichen Dokumentation der Stadtgeschichte. Ali Arseven, Leiter der Kieler Filiale der Fielmann AG, möchte die Fotos am Dienstag um 11 Uhr im Warlebergerhof, Dänische Straße 19 an Museumsdirektorin Dr. Doris Tillmann übergeben. Ebenfalls anwesend sein werden Jürgen Ostwald (Kunsthistoriker der Fielmann AG), Dr. Michael Paarmann (Landeskonservator im Landesamt für Denkmalpflege) sowie die Kulturwissenschaftlerin Marion Bejowetz (Schleswig-Holsteinischer Museumsverband), die eine Ausstellung der Bilder im Warleberger Hof vorbereitet.

Die Gruppe Lila präsentiert Girlsnightout

„Wurdest du schon mal ,mein Blütenstengel' genannt?“ We're gonna party! „Girlsnightout“ von Gesine Danckwart (1999) zeigt drei Mädels, die sich für eine Party fertig machen. Inmitten hohler Phrasen und falscher Gedanken – es wird geredet (Sex), geredet (Alkohol) und geredet (Klamotten) – poppen kleine Geschichten aus dem Leben auf und Hoffnungen irgendwo hinter dem Gerede. Die Inszenierung erweitert das Stück in Richtung einer Gender-Problematik. Jungs sind es, die die Fäden in der Hand halten. Durch die Hinzunahme zweier männlicher Rollen geraten stereotype Männer- und Frauenbilder in Bewegung und werden konterkariert mit live eingespielten Liedern der Lassie Singers. Die Gruppe LiLa bringt ihr zweites Stück – noch bunter, noch schöner – auf die Bühne des ICK-Punkts (Sechseckbau), Westring 385. Die Aufführung startet um 20 Uhr.

Dithmarschen beginnt mit Tötung von 9000 Gänsen

Nach der Entdeckung des Vogelgrippe-Virus in zwei Gänsezucht-Betrieben in Eddelak und Gudendorf im Kreis Dithmarschen soll am Dienstag mit der Tötung von rund 9000 Gänsen begonnen werden. Die Keulung des Geflügels habe aus organisatorischen Gründen nicht vorher beginnen können, sagte Kreissprecherin Melanie Kaacksteen. Beim Keulen wird der komplette Tierbestand einer festgelegten Zone beziehungsweise eines bestimmten Hofes getötet, um der Ausbreitung von Tierseuchen vorzubeugen. Die Kadaver müssen anschließend in einer Tierkörperbeseitigungsanstalt entsorgt werden.

Prozess gegen Mutter und Sohn startet

Vor dem Hamburger Landgericht beginnt am Dienstag (13.00 Uhr) ein Prozess um einen blutigen Angriff auf einen Taxifahrer sowie einen Mordversuch. Angeklagt sind ein 33-Jähriger und dessen 52 Jahre alte Mutter. Der Sohn soll laut Anklage in der Nacht zum 7. Mai 2014 den damals 59 Jahre alten Taxifahrer mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben. Erst zwei Jahre später, im Juni 2016, konnte die Polizei den 33-Jährigen als mutmaßlichen Täter verhaften - zusammen mit seiner Mutter. Hinweise auf den 33-Jährigen hatte die Polizei zunächst nach einem Beitrag in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“ bekommen, in dem nach dem Angreifer auf den Taxifahrer gefahndet worden war. Zu seiner Festnahme kam es dann im Zusammenhang mit einem anderen geplanten Verbrechen. Mutter und Sohn sollen versucht haben, einen Auftragskiller zu engagieren, um den Freund der Schwester des 33-Jährigen umzubringen. Die Sache flog auf, weil der vermeintliche Auftragskiller ein verdeckter Ermittler war. Weitere Zeugenaussagen erhärteten schließlich auch den Verdacht bezüglich des versuchten Totschlags im Jahr 2014.

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