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Blick in den 23.11.2016

Schleswig-Holstein Blick in den 23.11.2016

Am Mittwoch gibt es in Kiel eine neue Kultur-App, der Streik in der Luftfahrt geht weiter und Ministerpräsident Torsten Albig empfängt 100 neue Bürgerinnen und Bürger Schleswig-Holsteins auf Schloss Gottorf. Weitere Themen des Tages finden Sie hier.

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Ministerpräsident Torsten Albig empfängt am Mittwoch 100 neue Bürgerinnen und Bürger Schleswig-Holsteins auf Schloss Gottorf.

Quelle: Jörg Wohlfromm (Archiv)

Eingeschränkte Müllabfuhr

Aufgrund einer Personalversammlung im Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel (ABK) könnten einiger Tonnen voll bleiben. Daher öffnen die ABK-Wertstoffhöfe Daimlerstraße 2 und Klausdorfer Weg 177 sowie die Schadstoffsammelstelle in der Gutenbergstraße 57 an dem Tag erst um 13 Uhr ihre Tore. Das ABK-Kundenzentrum in der Daimlerstraße wird von 8.30 Uhr an für die Dauer der Personalversammlung geschlossen. Erst um 14 Uhr öffnet das Kundenzentrum am Kleinen Kiel. Nicht geleerte Tonnen werden am Donnerstag und Freitag nachgeleert.

Empfang für Flüchtlinge auf Schloss Gottorf 

Ministerpräsident Torsten Albig empfängt am Mittwoch 100 neue Bürgerinnen und Bürger Schleswig-Holsteins auf Schloss Gottorf. Mitg einem Orgelkonzert werden die Flüchtlinge im echten Norden begrüßt. Zudem stellt sich das Projekt "Interkulturelles Zelktlager" vor. 

Neue Kultur-App

Die Kulturspuren Kiels sind jetzt auch mobil verfügbar. Künftig können sich Interessierte auch mit dem Smartphone auf kulturelle Rundgänge durch Kiel begeben. Das städtische Amt für Kultur und Weiterbildung hat in Zusammenarbeit mit dem Kieler Softwareunternehmen I.C.N.H. eine kostenfreie App entwickelt, die zu allen Stationen der Kieler KulturSpuren führt. So können Kunst, Kultur und Geschichte der Landeshauptstadt virtuell entdeckt und Kiel aus einer ganz neuen Perspektive erlebt werden. Erst kürzlich wurde der Matrosenaufstand mit zentralen Orten ergänzt.

HSV sucht Ruhe vor Nord-Derby

Fußball-Bundesligist Hamburger SV sucht die Abgeschiedenheit, um sich konzentriert auf das Nord-Derby am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Werder Bremen vorzubereiten. Am Mittwochvormittag fährt die Mannschaft des Tabellenletzten in die Sportschule des Niedersächsischen Fußball-Verbandes nach Barsinghausen. Auf der Anlage mit modernem Hoteltrakt hat sich schon mehrfach die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auf Länderspiele vorbereitet. HSV-Trainer Markus Gisdol will in dem dreitägigen Kurztrainingslager seinem Team mentale Stärke vermitteln. „Wenn man mit der Mannschaft an einem anderen Ort zusammen ist, zeigt sich eine andere Stimmung“, sagte der Coach. Am Freitag reist der Tabellenletzte zurück nach Hamburg. Werder trainiert in Bremen.

Lesung für Kinder

In der Gaardener Stadtteilbibliothek wird um 16.15 Uhr für Kinder ab drei Jahre vom kleinen Ritter vorgelesen. Der Eintritt ist frei.

Flüchtlingsamt will „echtes“ Asyl absprechen

Das Oberverwaltungsgericht Schleswig entscheidet am Mittwoch über die Praxis der Asylbehörde BAMF, syrischen Kriegsflüchtlingen nur zweitklassigen Schutz zu gewähren. In dem Berufungsverfahren wehre sich das BAMF gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Schleswig, das einer jungen Syrerin den vollen Schutzstatus zuerkannt hatte, sagte eine Gerichtssprecherin. Es sei bundesweit das erste Mal, dass in der aktuellen Flüchtlingssituation ein Obergericht „nach einer mündlichen Verhandlung diese Frage entscheiden wird“. Strittig ist, ob Asylbewerber aus Syrien bei einer Rückkehr grundsätzlich mit politischer Verfolgung, Festnahme oder Folter rechnen müssen.

Lufthansa-Flüge weitgehend gestrichen

Der Streik der Lufthansa-Piloten wird am Mittwoch am Hamburger Flughafen zu zahlreichen Flugausfällen führen. Nach dem Notflugplan der Lufthansa sollen nur jeweils zwei Flüge nach Frankfurt und München starten und landen. Laut Flugplan waren jeweils 16 Starts und Landungen nach und aus Frankfurt geplant sowie jeweils 14 Verbindungen von und nach München. Die Lufthansa steuert von Hamburg aus lediglich diese beiden Städte an. Alle übrigen Verbindungen werden von den Tochtergesellschaften Germanwings und Eurowings bedient. Der Hamburger Flughafen war bereits am Vortag von einem Streik des Kabinenpersonals betroffen, der zu sieben Flugausfällen führte. Von den Ausfällen am Mittwoch wären rechnerisch ungefähr 5000 bis 6000 Passagiere betroffen, die am Dienstag nach Hamburg reisen oder von dort starten wollen. Sie müssen auf Bahn, Auto oder eine andere Fluggesellschaft ausweichen. Das Arbeitsgericht Frankfurt hat am Dienstagabend in erster Instanz einen Antrag der Fluggesellschaft auf eine einstweilige Verfügung gegen den Streik abgewiesen. Das Gericht ließ aber die Berufung beim Landesarbeitsgericht zu. Zunächst war allerdings unklar, ob die Lufthansa Rechtsmittel einlegen wird.

Musikpreis „Hans“ wird verliehen

Udo Lindenberg, Johannes Oerding und Matthias Arfmann: Sie alle wurden für eine Auszeichnung mit dem diesjährigen Hamburger Musikpreis „Hans“ nominiert. Die undotierten Preise werden am Mittwochabend in der Markthalle verliehen. In der Jury sitzen Vertreter der Fantastischen Vier, der Elbphilharmonie und der ARD. Als Teil des Programms stehen auch die Hamburger Blaskapelle Meute und die Newcomerin und Sängerin Lina Maly auf der Bühne, die beide selbst für eine Auszeichnung nominiert sind. Der „Hans“ wird seit acht Jahren verliehen und zeichnet nach Angaben der Veranstalter besonders kreative Leistungen aus.

Altkanzler Schröder eröffnet China-Konferenz

Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder ist einer der Redner bei der Eröffnung der Konferenz „The Hamburg Summit - China meets Europe“ am Mittwoch (9.00 Uhr) in der Handelskammer Hamburg. Schröder hatte von Helmut Schmidt den Ehrenvorsitz der Konferenz übernommen. Begrüßt werden die rund 300 hochrangigen Teilnehmer von Handelskammer-Präses Fritz Horst Melsheimer und Bürgermeister Olaf Scholz. Weitere Redner zum Auftakt sind Spitzenvertreter der chinesischen Verbände von Industrie und Dienstleistungsbranche, der Konferenzpräsident Nikolaus W. Schües, Victor L.L. Chu, Chef der First Eastern Investment Group in Hongkong und der frühere australische Premierminister Kevin Rudd.

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