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Blick in den 28.03.2017

Schleswig-Holstein Blick in den 28.03.2017

Am Dienstag gibt Andrei Vesa ein Konzert im KulturForum in Kiel, die CAU organisiert einen internationalen Kongress zu 500 Jahren Reformation und die Kieler Forschungswerkstatt lädt Jugendliche zur Ozean-Werkstatt ein. Weitere Themen aus der Region finden Sie hier in unserem Blick in den Tag.

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Mit seiner Gitarre und rauen Stimme überzeugte Andrei Vesa bereits beim Jugend kulturell Förderpreis 2016. Am Dienstag ist er in Kiel.

Quelle: hfr

500 Jahre Reformation

Die Theologische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) trägt anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 zur Annäherung unterschiedlicher religiöser Kulturen in Europa bei. Gemeinsam mit der Aristoteles-Universität in Thessaloniki und den Theologischen Fakultäten aus Straßburg organisiert sie vom 28. bis 30. März in der griechischen Hafenstadt einen internationalen Kongress zu 500 Jahren Reformation. „Veranstaltungen zu diesem Thema gibt es 500 Jahre nach dem legendären Thesenanschlag Martin Luthers in Wittenberg zahlreiche. Ein wissenschaftliches Symposium in einem ostkirchlich-orthodox geprägten Land ist dagegen einzigartig“, sagt Dekan Professor Andreas Müller, der Ende des Monats mit sechs weiteren Kieler Theologinnen und Theologen nach Griechenland reist. Auf dem Symposium werden über 40 Vorträge gehalten, unter anderem auch von zahlreichen orthodoxen Theologinnen, Theologen und Bischöfen. Die Veranstaltung, die vom deutschen Generalkonsulat unterstützt wird, steht unter der Schirmherrschaft des Ökumenischen Patriarchen in Istanbul. Dieser hat im Vorfeld bereits die besondere Bedeutung des Kongresses für die interkulturelle Verständigung hervorgehoben.

Konzert mit Andrei Vesa

Mit seiner Gitarre und rauen Stimme überzeugte Andrei Vesa bereits beim Jugend kulturell Förderpreis 2016 sowie in der Castingshow The Voice of Germany. Am Dienstag gibt er seine Songs ab 19.30 Uhr im KulturForum Kiel, Andreas-Gayk-Straße 31, zum Besten.

Präventionsprojekt gegen Kindesmissbrauch zieht Bilanz

Seit fünf Jahren gibt es am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ein Projekt zur Verhinderung von Kindesmissbrauch. Die Präventionsambulanz in Hamburg-Altona wendet sich an Menschen, die sexuell auf Kinder fixiert sind, aber nicht zu Tätern werden wollen. Sie bekommen dort sexualtherapeutische und medizinische Hilfe. Der Leiter des Instituts für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie, Peer Briken, und Justizsenator Till Steffen (Grüne) wollen am Dienstag (12.30 Uhr) eine Bilanz der bisherigen Arbeit ziehen. Das Hamburger Projekt ist Teil des Netzwerks „Kein Täter werden“. Deutschlandweit gibt es zehn weitere Anlaufstellen dieser Art, unter anderem in Kiel, Hannover und Stralsund. Vorreiter war die Berliner Charité, dort begannen Sexualmediziner bereits 2005 mit dem Präventionsprojekt.

Ozean-Werkstatt startet

Wie klingt die Ostsee für Schweinswale? Wie entstehen Meeresströmungen? Welche Lebensgemeinschaften existieren in der Ostsee und welche Gefahren gibt es für den Ozean? Diesen und anderen Fragen können Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse aller Schulformen in der ozean:werkstatt auf den Grund gehen. In dem offenen Nachmittagsangebot der Kieler Forschungswerkstatt haben Jugendliche ab dem 28.März immer dienstags von 15.30 Uhr bis 18 Uhr die Möglichkeit, eigene spannende Projekte über die Meere und Ozeane durchzuführen. Auf dem Programm stehen beispielsweise Exkursionen an den Strand, Messungen mit dem Hydrophon am Nord-Ostsee-Kanal und selbständige Probennahmen an der Kieler Förde. Hierbei werden die jungen Forschenden von erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Lehrkräften aus der Kieler Forschungswerkstatt begleitet.

1,3 Millionen aus Automaten entwendet

Vor dem Flensburger Landgericht wird am Dienstag das Urteil gegen einen früheren Mitarbeiter der Nord-Ostsee-Bahn (NOB) erwartet, der seinem Arbeitgeber 1,28 Millionen Euro gestohlen haben soll. Das Geld stamme von Fahrgästen und Schwarzfahrern, sagte ein Gerichtssprecher. Zugbegleiter hätten es in zwei Einzahlungsautomaten auf NOB-Betriebsgelände in Hamburg und Husum deponiert. Daran soll sich der wegen besonders schweren Diebstahls angeklagte Mann aus der NOB-Verwaltung über vier Jahre hinweg 285 Mal bedient haben. Die Taten fielen nach Angeben des Sprechers so lange Zeit nicht auf, da das Geld aus den Automaten von einem Geldtransport-Unternehmen abgeholt worden war - und diese Summen nicht mit den Einzahlungen der Kontrolleure überprüft worden seien. „Geringe Differenzen sind sonst vom jeweiligen Zugbegleiter nachgefordert worden“, sagte der Sprecher.

Schienenersatzverkehr auf der Strecke Husum/ Schleswig

Von Dienstag bis Sonntag (2. April) werden die meisten Züge der Linien RE 74 (Husum – Kiel) und die Züge der RB 74 (Husum – Kiel) zwischen Husum und Schleswig durch Busse ersetzt.  In Schleswig haben Sie wieder Anschluss an die planmäßigen Züge in Richtung Kiel. Hinweis: Für RB 21243 (planmäßig 23.35 Uhr ab Husum) verkehrt ein zusätzlicher Bus von Husum bis Rendsburg mit 10 bis 54 Minuten späterer Fahrzeit. Der Bus fährt bei Bedarf weiter bis Kiel Hbf über Felde. 

Gerichtsprozess zu Mord an Rentnerin

Vor dem Lübecker Landgericht beginnt am Dienstag (9.00 Uhr) der Prozess gegen einen 47 Jahre alten Mann, der im August 2016 eine 85-jährige Frau in ihrem Haus in Lübeck getötet haben soll. Laut Anklage hatte die allein lebende Frau ihn bei einem Einbruch überrascht. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft erstickte der Angeklagte die Rentnerin aus Angst vor Entdeckung und um den begonnenen Raub zu Ende führen zu können. Dem 47-Jährigen wird Mord sowie Raub mit Todesfolge vorgeworfen. Die Rentnerin war am 24. August 2016 tot in ihrem Bungalow im Lübecker Stadtteil Buntekuh gefunden worden. Der Tatverdächtige war schließlich drei Wochen nach der Tat durch DNA-Spuren überführt und festgenommen worden.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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