21 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Blick in den 30.03.2017

Schleswig-Holstein Blick in den 30.03.2017

Am Donnerstag wird in der Ratsversammlung in Rendsburg über die Zukunft der Seniorenwohnanlage Neue Heimat beraten, in Kiel werden erfolgreiche Sportler ausgezeichnet und bei "Jugend forscht" werden die Gewinner bekannt gegeben. Weitere Themen und Veranstaltungen aus der Region finden Sie hier in unserem Blick in den Donnerstag.

Voriger Artikel
Blick in den 29.03.2017
Nächster Artikel
Blick in den 31.03.2017

Gewinner bei "Jugend forscht": Am Donnerstag stellen Jugendliche aus ganz Schleswig-Holstein insgesamt 24 Projekte aus den Fachgebieten Mathematik/Informatik, Physik, Geo- und Raumwissenschaften, Technik, Arbeitswelt, Biologie und Chemie der Jury vor.

Quelle: Sven Janssen (Archiv, Symbolbild)

Zukunft der Seniorenwohnanlage

Die Ratsversammlung in Rendsburg beschäftigt sich mit der Zukunft der städtischen Seniorenwohnanlage Neue Heimat. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im Historischen Rathaus, sie ist öffentlich. Der Finanzausschuss hatte im Vorfeld beschlossen, dass das Haus weiterhin der Stadt gehören aber eine neue Betreibergesellschaft offen sein soll für Partner wie die Diakonie oder das soziale Netzwerk Brücke.

Premiere in Eckernförde

Endlich mal frei wie die Gassenjungen spielen. Davon träumt der junge Thronfolger Englands, Prinz Edward, in Mark Twains Stück Prinz und Bettelknabe. Und es klappt sogar. Was passiert, wenn man in die Rolle eines anderen schlüpft, bringen Eckernförder Waldorfschüler der Klasse 8a am Donnerstag, 30. März, um 20 Uhr bei der Theaterpremiere auf die Bühne. Weitere Aufführungen des Klassenspiels im Festsaal der Freien Waldorfschule in der Schleswiger Straße gibt es am Freitag und Sonnabend, 31. März und 1. April, zu sehen. Der Eintritt ist jeweils frei .

Hamburger Feuerwehr zieht Bilanz

Die Hamburger Feuerwehr hatte im vergangenen Jahr wieder viel zu tun - die genaue Bilanz wollen Oberbranddirektor Klaus Maurer und Innensenator Andy Grote (SPD) am Donnerstag (10.00 Uhr) vorstellen. Bereits im Jahr 2015 hatten die Retter mehr als 280 000 Einsätze in Hamburg bewältigt, eine Rekordzahl. Auch 2016 mussten die Berufs- und die Freiwillige Feuerwehr unzählige Male ausrücken. Einen besonders großen Einsatz erforderte etwa ein Lagerhallenbrand auf der Peute, kurz nach dem offiziellen Ende des Hafengeburtstages am 10. Mai. 245 Feuerwehrmänner waren damals mit den Löscharbeiten beschäftigt. Anfang Juni folgte ein weiterer Großeinsatz, als eine Windhose durch die Stadtteile Farmsen und Bramfeld fegte. Anfang September war die Feuerwehr tagelang damit beschäftigt, einen Brand auf einem Containerschiff im Hafen zu löschen.

Der Kinderkanal ist in Schleswig

Am Donnerstag um 10 Uhr übertragt der Kinderkanal den Trendcheck März aus Schleswig. Hoch im Norden und voller Elan checkt Ben an der dänischen Schule in Schleswig die aktuellen Trends. Seine Mission ist es herauszufinden, was die Schleswiger Schüler und Schülerinnen bewegt: Musik, Filme oder Social Media-Trends vielleicht? Aber Moment: dänische Schule? Muss Ben noch einen Sprachkurs machen? Mal sehen, wie dänisch es im küstennahen Schleswig schon ist.

Beirat für Projekt Männerberatung konstituiert sich

Von häuslicher und sexueller Gewalt sind nicht nur Frauen betroffen. Um die Arbeit der Männerberatung in Schleswig-Holstein zu unterstützen, konstituiert sich in Kiel der Beirat für das Modellprojekt  Männerberatung. Staatssekretärin Anette Langner wird die Sitzung eröffnen. Der Beirat wird die Arbeit der Männerberatung, die Anfang 2017 in drei Beratungsstellen in Kiel, Flensburg und Elmshorn ihre Tätigkeit aufgenommen hat, bei der fachlichen Ausrichtung der Beratungs- und Unterstützungsarbeit begleiten und Anregungen geben. Zudem unterstützt er die Beratungspraxis durch die Bewertung anonymisiert vorgelegter Einzelfälle. Das bundesweit einmalige Modellprojekt wird über drei Jahre bis Ende 2019 mit insgesamt 420.000 Euro vom Sozialministerium finanziert. Das erste Treffen ist am Donnerstag um 10 Uhr  im Gästehaus der Landesregierung, Haus B Arwed-Emminghaus-Weg 6, in Kiel.

Auf den Spuren jüdischen Lebens in Kiel

Noch bis zum 5. Juni zeigt das Stadtmuseum Warleberger Hof die Ausstellung „Sammeln und Erinnern. NS-Geschichte im Spiegel des Kieler Museumbestandes“. Als Begleitprogramm startet am Donnerstag um 16.30 Uhr der erste von drei historischen Stadtrundgängen. Die Stadtführerin Ines Weißenberg erläutert dabei die Spuren jüdischen Lebens in Kiel, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen. Startpunkt ist das Stadtmuseum Warleberger Hof, Dänische Straße 19. Die Führung dauert rund 90 Minuten und kostet sechs Euro. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehen durch die Kieler Altstadt und erhalten Informationen zur Bedeutung des ehemaligen Kaffeehauses in der Kehdenstraße als erstes jüdisches Bethaus in der Stadt. Außerdem erfahren sie Wissenswertes über die ehemaligen Synagogen in der Haßstraße und an der Ecke Humboldtstraße/Goethestraße. Dort endet die Spurensuche. Weitere Stadtrundgänge finden am 13. April und am 11. Mai, ebenfalls um 16.30 Uhr, statt.

500 Jahre Reformation

Die Theologische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) trägt anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 zur Annäherung unterschiedlicher religiöser Kulturen in Europa bei. Gemeinsam mit der Aristoteles-Universität in Thessaloniki und den Theologischen Fakultäten aus Straßburg organisiert sie vom 28. bis 30. März in der griechischen Hafenstadt einen internationalen Kongress zu 500 Jahren Reformation. „Veranstaltungen zu diesem Thema gibt es 500 Jahre nach dem legendären Thesenanschlag Martin Luthers in Wittenberg zahlreiche. Ein wissenschaftliches Symposium in einem ostkirchlich-orthodox geprägten Land ist dagegen einzigartig“, sagt Dekan Professor Andreas Müller, der Ende des Monats mit sechs weiteren Kieler Theologinnen und Theologen nach Griechenland reist. Auf dem Symposium werden über 40 Vorträge gehalten, unter anderem auch von zahlreichen orthodoxen Theologinnen, Theologen und Bischöfen. Die Veranstaltung, die vom deutschen Generalkonsulat unterstützt wird, steht unter der Schirmherrschaft des Ökumenischen Patriarchen in Istanbul. Dieser hat im Vorfeld bereits die besondere Bedeutung des Kongresses für die interkulturelle Verständigung hervorgehoben.

Sportlerehrung in Kiel

Jedes Jahr ehrt die Sportstadt Kiel ihre erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler. Im Sportjahr 2016 haben 84 Athletinnen und Athleten besondere Leistungen in nationalen und internationalen Wettbewerben gezeigt und werden dafür von der Landeshauptstadt ausgezeichnet. Unter ihnen sind auch die Kieler Medaillengewinner der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Stadtpräsident Hans-Werner Tovar und Sportamtsleiter Ralf Hegedüs überreichen den zu ehrenden Sportlerinnen und Sportlern am Donnerstag um 19.30 Uhr im Ratssaal des Rathauses in Kiel die Urkunden und Medaillen. Bürgermeister Peter Todeskino hält die Laudationes. Die Grüße des Sportverbandes Kiel überbringt dessen Vorsitzender Günter Schöning. Die Geehrten kommen aus 18 Sportvereinen oder Sportgemeinschaften und betreiben 14 unterschiedliche Sportarten.

HSH Nordbank legt Jahreszahlen für 2016 vor

Die zum Verkauf stehende HSH Nordbank will am Donnerstag schwarze Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 vorlegen. Vorstandschef Stefan Ermisch war bei der Präsentation der Zahlen bis Ende September von einem Gewinn für das Gesamtjahr ausgegangen. Bis Ende September hatte die Landesbank für Hamburg und Schleswig-Holstein einen Nettogewinn von 163 Millionen Euro ausgewiesen. Für den Kauf des Instituts gibt es nach Angaben der Finanzbehörden in Hamburg und Kiel zahlreiche Interessenten. Wer den Zuschlag erhalten will, muss bis zum 31. März ein Kaufangebot vorlegen. Die HSH Nordbank besteht aus einer profitablen Kernbank und einer Abbaubank mit hohen Risiken. Fünf Milliarden Euro fauler Schiffskredite waren an eine Gesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein übertragen worden. Die Landesbank muss infolge von EU-Vorgaben spätestens 2018 verkauft werden. Gelingt dies nicht, ist sie abzuwickeln.

Zu Gast im Rathaus: Schüler aus Brest

Die lebendige Schulpartnerschaft zwischen dem Ernst-Barlach-Gymnasium und dem Lycée de l’Harteloire aus Kiels französischer Partnerstadt Brest hat eine lange Tradition. Seit 1976 findet im jährlichen Rhythmus ein 8- bis 14-tägiger Schüleraustausch statt. So auch in diesem Jahr: 21 Schülerinnen und Schüler aus Brest sind von Mittwoch bis Freitag, 7. April, zu Gast an der Förde. Die Schülerinnen und Schüler besuchen in ihrer bretonischen Heimat die classe européenne des Lycée de l’Harteloire. Dort erhalten sie deutschsprachigen Unterricht in Erdkunde und Geschichte. In Kiel stehen eine Stadtrundfahrt und eine Rathausführung auf dem Programm.Stadtpräsident Hans-Werner Tovar empfängt die Gäste aus der Bretagne am Donnerstag um 10 Uhr im Magistratssaal des Rathauses.

Richtfest bei der Polizeidirektion Eutin

Auf dem Gelände der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein (PD AFB) in Eutin entsteht eine neue Einsatztrainingshalle, in die das Land 8,3 Millionen Euro investiert. Ab Sommer 2018 wird die Polizei dort verschiedene Alltagszenarien trainieren können. Dafür werden im Szenariobereich unter anderem eine voll funktionsfähige Polizeidienststelle, eine Arztpraxis und ein Hotelzimmer eingerichtet. Am Donnerstag um 13.30 Uhr findet auf der Baustelle in der Hubertushöhe in 23701 Eutin das Richtfest statt.

Siegerehrung „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ 

Vom funktionsfähigen 3D-Drucker aus Elektroschrott über selbstkühlende Getränkebecher bis zur Chemie-Lern-App: Beim Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ entwickeln Jugendliche wissenschaftliche und technische Lösungen für ihre eigenen Ideen. Am Donnerstag werden die Siegerinnen und Sieger des Landeswettbewerbs Schleswig-Holsteins gekürt. Bereits zum 20. Mal richtet die Technische Fakultät (TF) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) die Veranstaltung aus, die diesmal in der IHK Kiel stattfindet. Jugendliche aus ganz Schleswig-Holstein stellen insgesamt 24 Projekte aus den Fachgebieten Mathematik/Informatik, Physik, Geo- und Raumwissenschaften, Technik, Arbeitswelt, Biologie und Chemie der Jury vor. Zuvor haben sie sich in den Regionalwettbewerben in Geesthacht, Elmshorn und Heide erfolgreich mit ihren Projekten durchgesetzt. 217 Jugendliche nahmen in diesem Jahr daran teil, unterstützt durch engagierte Paten wie Lehrerinnen und Lehrer oder Eltern.  Weitere Informationen zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie ihren Projekten: www.jugend-forscht-sh.de

Hafenkonzern HHLA legt Bilanz 2016 vor

Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA legt am Donnerstag seine Bilanz für 2016 vor. Dabei wird die neue Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath einen Rückblick auf die ersten drei Monate an der Unternehmensspitze geben sowie ihre Pläne für 2017 vorstellen. Erwartet wird, dass Titzrath sich erneut für eine rasche Elbvertiefung der Elbe aussprechen wird. Sie sei Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit des Hamburger Hafens, hatte Titzrath bei Bekanntgabe der vorläufigen Geschäftszahlen 2016 im Februar betont. In dem Jahr hat der Gesamtkonzern ein Umsatzplus von drei Prozent auf 1,2 Milliarden Euro erzielt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich um fünf Prozent auf 163 Millionen Euro. Als Grund für das höhere Betriebsergebnis nannte die HHLA einen starken Mengenzuwachs im Containergeschäft in der zweiten Jahreshälfte.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

Mehr aus Blick in den Tag 2/3