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Blick in den 24.03.2017

Schleswig-Holstein Blick in den 24.03.2017

Am Freitag tagen in Kiel die norddeutschen Regierungschefs, mehrere Feiern locken am Abend, außerdem gibt es in der folgenden Nacht Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Elmshorn und im Rendsburger Kanaltunnel. Alles Weitere im Blick in den Tag.

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Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD, o.l.), und die Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern Erwin Sellering (SPD. o.r.), Schleswig-Holstein, Torsten Albig (SPD, u.l.) und Niedersachsen, Stefan Weil (SPD) unterzeichneten zuletzt in Hamburg einen Vertrag zur Metropolregion.

Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa

Konferenz Norddeutschland in Kiel

Unter dem Vorsitz von Ministerpräsident Torsten Albig kommt die Konferenz Norddeutschland am Freitag, 24. März, zu einer Sitzung in Kiel zusammen. Gemeinsam mit den Regierungschefs Olaf Scholz (Hamburg), Carsten Sieling (Bremen), Erwin Sellering (Mecklenburg-Vorpommern) und Stephan Weil (Niedersachsen) spricht Albig unter anderem über die Zusammenarbeit im Bereich der Meeresforschung. Die Konferenz findet auf dem Forschungsschiff "Alkor" statt, das an diesem Vormittag mit den Regierungschefs über die Kieler Förde fährt. Im Anschluss an ein gemeinsames Mittagessen ist ein Gespräch mit dem Unternehmerkuratorium Nord im Landeshaus (Haus B) geplant.

Kieler Landtag debattiert über Haushalt und Kommunen

Der Landtag in Kiel entscheidet am Freitag über einen Nachtragshaushalt für dieses Jahr. Damit soll ein umfassendes Sanierungspaket finanziert werden. Insgesamt werden mit dem Nachtrag über 720 Millionen Euro für die Infrastruktursanierung in den kommenden Jahren auf den Weg gebracht. Ein Haushaltsüberschuss aus dem vergangenen Jahr ermöglicht dies. An seinem letzten Sitzungstag vor der Landtagswahl diskutiert das Parlament auch über die Frage, wie die amtierende Landesregierung in den vergangenen fünf Jahren mit den Kommunen umgegangen ist. Aus Sicht der Koalition wurde die finanzielle Ausstattung der Kommunen deutlich verbessert.

Wasserleiche in der Rechtsmedizin

Einen Tag nach dem Fund einer Leiche in der Hamburger Elbe wird am Freitag Gewissheit darüber erwartet, ob es sich tatsächlich um den vermissten HSV-Manager Timo Kraus handelt. So sollen eine DNA-Probe und eine Gebiss-Untersuchung in der Gerichtsmedizin ausgewertet werden. Bei dem Leichnam war am Donnerstag der Personalausweis des Merchandising-Chefs gefunden worden, auch die Kleidung stimmt laut Polizei mit der Beschreibung überein.

Kraus hatte Anfang Januar abends mit Kollegen und Freunden in einem Lokal an den Hamburger Landungsbrücken gefeiert. Der 44-jährige Familienvater wollte dann mit einem Taxi in seinen Heimatort Buchholz in der Nordheide fahren. Dort kam er aber nie an. Ermittlungen ergaben, dass er wohl noch mal an die Landungsbrücke in der Nähe des Lokals zurückgekehrt war. Die Polizei vermutete damals, dass Kraus in die Elbe stürzte und ertrank. Taucher suchten jedoch mehrmals vergeblich nach ihm.

Kronshagen: Wie geht es mit Landesgartenschauen weiter?

Haben die Landesgartenschauen in Schleswig-Holstein noch eine Zukunft? Der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau macht sich Sorgen. Die Stadt Kiel hat ihre Bewerbung für 2020 zurückgezogen; neue Bewerbungen liegen bisher noch nicht vor. Die Kommunen beklagen eine unzureichende Unterstützung durch das Land. Vor diesem Hintergrund lädt der Fachverband zur Podiumsdiskussion „Stadtentwicklung & Landesgartenschau: Wie geht es in Schleswig-Holstein weiter?“ für Freitag um 17.15 Uhr ins Team-Baucenter, Eckernförder Straße 209, in Kronshagen ein. Teilnehmer sind die Landtagsabgeordneten Kirsten Eickhoff-Weber (SPD) und Oliver Kumbartzky (FDP), Arne Langniß, baupolitischer Sprecher der Kieler Grünen-Ratsfraktion, Hartmut Steins, Vorsitzender der SSW-Kreistagsfraktion Rendsburg-Eckernförde, Kai Jörg Evers, Geschäftsführer der Stadtpark Norderstedt GmbH, sowie vom Fachverband Vizepräsident Markus Prehn und Präsidiumsmitglied Frank Chr. Hagen. Die Moderation hat Thomas Balster.

Feiern im Luna

Am Freitagabend steht im Luna in der Bergstraße Kiel Hybrid mit House und Techno auf dem Programm. Außerdem können Sie Marko Fürstenberg aus Leipzig live hören, zusammen mit a.r.t.Less/Ornaments.

Kurdisches Neujahrsfest

Zum Kurdischen Neujahrsfest wird am Freitagabend ab 17 Uhr in der Werftstraße 201 geladen. Mehrere Künstler treten auf.

Kiel unterzeichnet Nachhaltigkeits-Agenda

Im Jahr 2015 haben die Vereinten Nationen die „2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet, die Richtlinien für die globale Armutsbekämpfung und eine nachhaltige Entwicklung definiert. Eine besondere Rolle kommt dabei den Kommunen zu. Die Landeshauptstadt Kiel begrüßt die Ziele der 2030-Agenda und schließt sich einer entsprechenden Erklärung des Deutschen Städtetages an. Stadtpräsident Hans-Werner Tovar und Oberbürgermeister Ulf Kämpfer werden die „2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung“ am Freitag um 11 Uhr im Magistratssaal des Kieler Rathauses (Fleethörn 9) unterzeichnen.

Kanaltunnel in Rendsburg gesperrt

In der Nacht zum Sonnabend ist der Kanaltunnel in Rendsburg in der Zeit von 21 bis 5 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Grund sind Gerüstarbeiten im Rahmen der Tunnelsanierung. Umleitungen führen über die Rader Hochbrücke und die Kanalfähren.

Einladung auf den Kreuzweg in Preetz

An vielen Orten nehmen Menschen das Kreuz auf, um dem Leidensweg von Jesus Christus bis in die Nacht zu Karfreitag nachzuspüren. Der Kreuzweg bietet eine Verbindung vom Geschehen um Jesus Christus zum Geschehen von heute, meint die evangelische Kirchengemeinde Preetz, die zusammen mit der katholischen Kirchengemeinde und der Baptistischen Gemeinde für Freitag, 24. März, dazu einlädt, den Weg gemeinsam zu gehen. „Mit Hören und Beten, Singen und Schweigen wollen wir entdecken, wie gut es tut, das eigene Kreuz auf mehrere Schultern zu legen“, sagt Pastor Gerhard Pfau. Start ist um 18 Uhr in der Bodelschwingh-Kirche, Max-Planck-Straße 2. Von dort führt die Strecke über acht Stationen bis zur Christus-Erlöser-Kirche im Hufenweg.

Eddy-Monrow-Quartett in Postfeld

Die Alte Meierei am See in Postfeld präsentiert am Freitag, 24. März, ab 19.30 Uhr erstmals das Eddy-Monrow-Quartett. Die Musiker stellen ihren Stil mit Elementen aus Swing, Blues und Gospel in einem rockigen Kontext vor. Karten können unter Tel. 04342/84477 oder www.alte-meierei-am-see.de reserviert werden.

Husum: Witwensitze im Fokus

Witwensitze waren in der Frühen Neuzeit nicht nur Alterssitze für Fürstinnen nach dem Tod ihres Mannes: Sie wurden zu kulturellen Zentren und prägten die Kulturlandschaft entscheidend, denn an ihren Höfen versammelten Witwen Gelehrte, gingen selbst gelehrten und geistlichen Interessen nach und förderten die Künste und Wissenschaften. Die Abteilung für Regionalgeschichte am Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zeigt in Zusammenarbeit mit dem Nordfriisk Instituut in Bredstedt die Bedeutung der Witwen und ihrer Residenzen für ihre Umgebung in der Frühen Neuzeit. Die Tagung „Fürstliche Witwen und Witwensitze in Schleswig-Holstein“ findet am Freitag, 24. März, im Rittersaal des Schlosses vor Husum statt.

Schienenersatzverkehr zwischen Hamburg und Elmshorn

In der Nacht zum Sonnabend ab 0.45 Uhr fallen einige Regionalexpress-Züge zwischen Hamburg und Kiel auf dem Abschnitt zwischen Hamburg und Elmshorn aus und werden durch Busse ersetzt. Einzelheiten in folgender Datei:

Zugausfall 104,29 kB

Mehr als 160 000 Jungaale werden in der Elbe ausgesetzt

Den bedrohten Bestand der Wanderfische in der Elbe sollen rund 165 000 Jungaale stützen. Die kleinen Fische werden am Freitag (9.30 Uhr) in Bleckede und vielen anderen Orten am Fluss ins Wasser gesetzt. Sie wiegen bei einer Länge von zehn bis 20 Zentimetern nur etwa 4,5 Gramm, wie ein Sprecher der Landwirtschaftskammer Niedersachsen sagte. Die Kammer koordiniert die Besatzaktion, es ist bereits die zwölfte seit 2006.

Insgesamt sollen zwischen Schnackenburg und Geesthacht rund 740 Kilogramm Jungaale in der Elbe und einigen ihrer Nebengewässer wie etwa der Jeetzel ausgesetzt werden. Als erwachsene Tiere sollen sie die Elbe später verlassen und ihr Laichgebiet im Atlantik ansteuern.

Der Europäische Flussaal ist vom Aussterben bedroht. Zu den Ursachen könnten nach Einschätzung von Experten verbaute Gewässer und die Turbinen von Wasserkraftwerken gehören. Auch veränderte Meeresströmungen, die Fischerei, Krankheiten und Kormorane gehören zu den möglichen Faktoren.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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