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Kathrin Reinicke justiert das Programm

Digitale Woche Kiel 2017 Kathrin Reinicke justiert das Programm

Die runde Zahl ist auf der Zielgeraden gefallen, der Countdown läuft: Mit 200 Angeboten geht die erste Digitale Woche Kiel in die Phase der engeren Programmkoordination. Kathrin Reinicke, Kieler Wirtschaftsförderung, zeichnet dafür verantwortlich und ist von den Veranstaltungen begeistert.

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„Wir hatten auf keinen Fall mit so vielen Angeboten gerechnet“, sagt Kathrin Reinicke zur Digitalen Woche Kiel 2017, „da ist ein Funke gezündet worden, der richtig ’was ausgelöst hat.“

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Veranstalter aller Art konnten ihre Vorschläge bis zum 30. Juni auf der Internet-Seite einstellen. Trotz umfangreicher Anmeldungen beginnt für Reinicke jetzt eine spannende Phase: Bis zum 24. Juli läuft die Abstimmung der Programmpunkte aufeinander. „Vielleicht kollidiert eine Veranstaltung mit einer ähnlichen zur gleichen Zeit“, sagt sie – ein Hinweis sei dann entscheidend. Für einige Ideen fehlten darüber hinaus noch Orte, andere ließen sich durch Vorschläge ergänzen: Aussteller beispielsweise könnten exzellent in Vorräumen zu Kongressen oder Gesprächsrunden ihre Angebote vorstellen. Reinicke vernetzt.

Das digitale Erleben steht im Fokus

Einzelne Veranstaltungen in der Woche vom 16. bis 23. September bereits jetzt als Höhepunkte hervorzuheben, widerstrebt ihr: „Alle Ganztagsangebote haben ihren Platz“, sagt sie zusammenfassend und hat dabei den Tag des Online-Marketings, den von Kiwi und IHK zu Kiel geplanten Unternehmertag oder die Vertiefung der Städte-Kooperation zwischen Kiel und San Francisco im Blick. „Auch der KN-UKSH-Tag wird echt spektakulär, ein Leuchtturm“, sagt Reinicke. Aber sie betont noch einmal deutlich, dass Vielfalt das Alleinstellungsmerkmal der Digitalen Woche sein soll. Eine ganze Stadt mache sich auf den Weg, um der Digitalisierung zu begegnen. „Großartig finde ich, dass sehr viele Angebote auf ein Erleben abzielen“, sagt Reinicke. Dabei geht es ihr nicht nur um die Digitale Schule, ein Demonstrationsangebot der Max-Planck-Schule für andere Lehrer und Klassen.

Bis Ende Juli sei jetzt die Herausforderung, alle Unternehmen „mitzunehmen“, die noch Ideen zur Digitalen Woche haben. Dafür sei sie auch weiterhin für Kontakte offen. Was die Wirtschaftsförderin bereits feststellt, könnte motivierend wirken: „Das Netzwerken im Vorfeld hat schon Auswirkungen.“ Kontakte zwischen Unternehmen kämen zustande, „Wertschöpfungsketten“ entstünden.

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Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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