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Stadt zieht positive Bilanz

Digitale Woche Kiel 2017 Stadt zieht positive Bilanz

Oberbürgermeister Ulf Kämpfer spricht von einer „erfreulichen ersten Bilanz“: Mehr als 20.000 Menschen haben nach Angaben der Stadt die mehr als 260 Veranstaltungen der Digitalen Woche Kiel besucht.

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Die Themenpalette bei der Digitalen Woche Kiel 2017 war riesig.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. „Erste Rückmeldungen zeigen uns, dass der besondere Kieler Ansatz, allen Interessierten vom Laien bis zum Fachpublikum etwas anzubieten, aufgegangen ist“, sagte Kämpfer. In den nächsten Tagen und Wochen wolle die Stadt nun die Rückmeldungen einsammeln und auswerten, um eine Grundlage für 2018 zu haben. Ein genauer Termin werde noch gesucht und „in den kommenden Wochen“ bekanntgegeben.

Lernen von San Francisco

Rückendeckung für die neue Kieler Großveranstaltung gibt es von der Landesregierung. Auch Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) wertete die erste Digitale Woche während der Städtepartnerschaftsfeier mit San Francisco am Sonnabendabend als Erfolg. Die kalifornische Stadt stehe für die digitale Revolution, von der Schleswig-Holstein viel lernen könne und müsse. Nur jedes zweite Unternehmen im Land habe sich auf den digitalen Wandel vorbereitet, merkte Günther kritisch an: Digitalisierung werde er deshalb ganz oben auf die Agenda der Landesregierung setzen.

Mehrwert nicht erkannt?

Lars Müller von der Digitalen Wirtschaft Schleswig-Holstein (Diwish) zeigte sich besonders beeindruckt von der „Bandbreite an Themen, die von den verschiedenen Akteuren bearbeitet“ worden seien. Gleichzeitig kritisierte er einen Teil der Wirtschaft: „Mein Gefühl ist, dass nicht ausreichend schleswig-holsteinische Unternehmen den Mehrwert der Digitalen Woche erkannt oder zu kurzfristig davon erfahren haben. Im kommenden Jahr kann man dies durch eine rechtzeitige und zielgerichtete Kommunikation sicherlich verbessern.“ Angesichts der Semesterferien, in denen viele Studenten nicht in Kiel sind, waren auch die Reaktionen vonseiten der Uni gemischt. Die Idee sei sehr gut, einige Uni-Veranstaltungen hätten aber mehr Gäste verdient gehabt, sagte Pressesprecher Boris Pawlowski. Vizepräsidentin Ilka Parchmann verspricht jedoch: Die CAU ist auch im nächsten Jahr „auf jeden Fall“ wieder dabei.

Von KN-online

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