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Messe der Superlative zum Finale

Digitale Woche Messe der Superlative zum Finale

Zum Finale steuert die Digitale Woche Kiel am Sonnabend auf ihren Höhepunkt zu: Ab 9 Uhr öffnet die Sparkassen-Arena kostenfrei für alle Bürger ihren Türen, um mit einem abwechslungsreichen Familienprogramm bis 17 Uhr über die digitale Zukunft im Gesundheitswesen zu informieren.

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UKSH-Cheforganisator Christian Elsner (links) zeigte Bart de Witte (IBM) und Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) am Freitag einen OP-Roboter. Am Sonnabend ist die Arena für das Publikum geöffnet.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Pünktlich um 9.45 Uhr wollen dann Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, Bart de Witte (IBM), Ekkehard Laste (Cisco), Sven Fricke (KN) und UKSH-Chef Jens Scholz den Tag starten, der in seiner Programmvielfalt beispiellos ist. Während die Besucher an 30 Messeständen neueste Medizintechnik entdecken, gibt es über den Video-Würfel eine Liveschaltung zum Hackathon, dem parallel laufenden Programmierwettbewerb, dessen Sieger am Nachmittag (ab 15 Uhr) gekürt werden. Zusätzlich gibt es zwei Preise für das Publikum selbst: Belohnt wird der beste Tweet und das beste Twitter-Foto. Die Kieler Nachrichten präsentieren das Klassenzimmer der Zukunft.

Drohnen und der Operationssaal der Zukunft

„Es ist toll, dass hier in Kiel so eine Veranstaltung zustande kommt“, sagt Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg, der die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen hat. Wie es bei Messen üblich ist, können die Besucher jederzeit zum Geschehen in der Halle dazustoßen. Der Tag soll ohnehin vom ständigen Wechsel leben. Wer mag, schaut sich vor der Halle den „Medi-Bus“ an – eine mobile Arztpraxis, die die medizinische Versorgung auf dem Land unterstützen soll. Oder er beobachtet Drohnen, die sowohl zum Rettungseinsatz als auch zur Versorgung mit Blut und Medikamenten genutzt werden können. In der Arena gibt es bis zum Abend Antworten auf alle möglichen Gesundheitsfragen. Elektronische Patientenakten, der Operationssaal der Zukunft und das Krankenhaus von morgen sind nur einige Stichwörter, die von Fachleuten diskutiert werden. Dabei haben Laien stets die Möglichkeit, ihre Fragen an Experten zu stellen.

„Außerdem gibt es ein schönes Bühnenprogramm mit allgemeinverständlichen Beiträgen und der Möglichkeit, selbst Fragen zu stellen“, sagt Christian Elsner. Mitten in der Gegenwart ist die Messe um 13.55 Uhr, wenn der offizielle Startschuss für die App „Meine Stadt rettet“ gegeben wird. Landesweit entsteht damit ein Netzwerk an Ersthelfern, die im Falle eines Notfalls für die Erstversorgung informiert werden. In der Arena informieren zudem UKSH-Spezialisten darüber, wie auch Laien im Falle eines plötzlichen Herzstillstands helfen können. Gleichzeitig werden Apps und Fitness-Tracker präsentiert, mit denen sportliche Aktivitäten, Essgewohnheiten oder auch Schlafzyklen erfasst werden können.

Das komplette Programm: www.gesundheitmorgen.de

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Ein Artikel von
Kristian Blasel
Ressortleiter Lokalredaktion/Kiel

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