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Digital-Talk bei Nachos und Craft-Beer

Letztes Netzwerktreffen Digital-Talk bei Nachos und Craft-Beer

Beim letzten Netzwerktreffen vor Beginn der Digitalen Woche Kiel kam schon ordentlich Vorfreude auf, und bald geht es richtig los: Die mit reichlich Programm gefüllte Veranstaltungswoche beginnt am 16. September. Die Veranstalter starten jetzt ihre großangelegte Marketing-Kampagne.

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Beim letzten Netzwerktreffen zeigte sich, wie breit das Spektrum der Vorträge bei der Digitalen Woche sein wird.

Quelle: Sven Janssen

Kiel. Die Digitalen sind locker drauf: Hier wird sich geduzt, es gibt Nachos statt Pralinen, Craft-Beer statt Sekt. Passend zur anlaufenden Städtepartnerschaft auch zwei Sorten aus dem kalifornischen San Francisco. Rund 70 Menschen waren am vergangenen Donnerstag im Camp 24/7, um beim letzten Netzwerktreffen vor der Digitalen Woche ihre Ideen für die Digitalisierung zu verbreiten und Kontakte zu knüpfen. Sie könnten kaum aus unterschiedlicheren Lebensbereichen kommen oder unterschiedlichere Schwerpunkte haben.

Da ist ein Anwalt, der glaubt, Digitalisierung führe zwanghaft zu flexibleren Arbeitszeiten. Da ist der Kinder- und Jugendschutz, der über Hatespeech und Fake-News aufklären will. Sogar die Kirche ist mit dabei, um über ethische Konflikte zu diskutieren, die durch Digitalisierung entstehen. Ein Sammelsurium an Meinungen, Lebenseinstellungen und Digitalisierungsideen also.

Insgesamt 267 Angebote wird es geben, ein Mix aus Seminaren, Workshops, Konferenzen und Vorträgen. Die Organisatoren sind von der Zahl überwältigt, ursprünglich hatten sie mit deutlich weniger Aktionen gerechnet. Die Digitale Woche sei keineswegs nur für Technik-Profis und Unternehmer, so Programmkoordinatorin Kathrin Reinicke. „Wir wollen fühl- und anfassbar machen, was sonst immer nur sehr abstrakt und weit weg ist, Berührungsängste abbauen.“ 

Die Hauptaufgabe bis zum Start am 16.September ist nun, die Idee des Projekts in Kiel, Schleswig-Holstein und dem ganzen Land bekannt zu machen. Teil der Marketing-Aktion: Anzeigen auf Info-Screen-Tafeln und Digitale-Woche-Aufsteller, die den vielen Bundestagswahlplakaten Konkurrenz machen. Dazu fährt nun ein mit dem Logo bedruckter Bus durch Kiel, im Internet rührt die Stadt über Social Media die Werbetrommel.

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