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Hacker-Auftakt in der Sparkassen-Arena

Programmierwettbewerb Hacker-Auftakt in der Sparkassen-Arena

Jetzt geht's los: In und um die Sparkassen-Arena haben IT-Spezialisten und Teilnehmer am "Healthcare Hackathon" mit dem Programmierwettbewerb begonnen. Geschäftiges Gewusel beim Aufbau der Messe "Gesundheit morgen" trifft in der Halle seit Freitagmorgen schnelles Tippen auf den Rechnertastaturen.

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Messe der Superlative zum Finale

Hacken im Dienste der Gesundheit: Jan-Philipp Töberg (links) und Tom Hammerbacher programmieren in ihrem Team einen Roboter, der in der Krankenhauspflege hilft.

Quelle: Niklas Wieczorek

Kiel. Auf dem Parkplatz vor der Arena surrt zur Mittagszeit bereits die Drohne der österreichischen Jungprogrammierer: Darunter liegt Valentin Benke flach auf dem Boden, streckt immer wieder seine Arme aus. Ein skurriler Anblick: "Ich zeige die internationalen Zeichen für die Hubschrauber, dass sie landen können", erklärt der 16-Jährige. Sein Freund Rene Fischer steuert die Drohne, die Daten sammelt. Ihre Herausforderung im Programmierwettbewerb: Sie wollen den Flugkörper so programmieren, dass er bei einem Notfall gezielt Hilfsinstrumente abwerfen kann.

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Um 8 Uhr morgens hatte UKSH-Cheforganisator Christian Elsner die Teilnehmer gemeinsam mit Thorsten Gau vom IT-Unternehmen IBM begrüßt und den Startschuss gegeben: "Ich freue mich wahnsinnig, dass das hier klappt", sagte Elsner. Dann gab er noch einige organisatorische Hinweise, wo die Teams besonderes Equipment einsammeln und sich finden können. Dann ging es ab an die Rechner. Im Großraum "Schweden" sitzen seither etliche Teams an kleinen Tischgruppen und hacken wie wild auf ihre Tastaturen ein – in den Logen oberhalb der Tribüne haben sich andere Programmierer eingerichtet, die spezielle Geräte oder Bildschirme benötigen.

Zum Beispiel Jan-Philipp Töberg: "Wir haben erst einmal einen Plan gemacht, Probleme notiert, dann den Patientenablauf im Krankenhaus durchgespielt", beschreibt er die Herausforderung seines Teams - sichtbar ganz analog: mit Klebezetteln an einer Pinnwand. Sie wollen einen Pflegeroboter programmieren. Dabei hilft ihnen die Sprachbox Alexa des Netzriesen Amazon.

Eine Loge weiter beschreibt Alexander Galach die "BlueCancerFighterVR"-Challenge. Zusammengefasst wollen sie mit virtueller Realität den Patienten im Kampf gegen den Krebs einbinden, indem er sieht, was in seinem Körper vorgeht. Das helfe psychologisch und unterstütze den Körper aktiv. Als Galach auf seine Maus klickt und auf dem Bildschirm gegen Krebszellen feuert, keimt Hoffnung auf: Dieser "Healthcare Hackathon" kann etwas Zukunft der Medizin vorwegnehmen.

Die ersten Eindrücke vom "Healthcare Hackathon" in der Sparkassen-Arena.

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Im Raum "Dänemark" geht es am Sonnabend um Digitalisierung: Hier wird im Rahmen des Misch-Projekts das Digitale Klassenzimmer vorgestellt.

Das Klassenzimmer wird bis Sonnabend noch digitaler.

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