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Zehn Smart-City Projekte für Kiel

Prototyping-Week Zehn Smart-City Projekte für Kiel

Eine Woche lang haben sich kreative Köpfe zusammengesetzt, um mit ihren Ideen Kiel digitaler zu machen. Zehn Projekte, von vernetzten Bushaltestellen bis Seniorensensoren sind entstanden.

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Organisator Alexander Ohrt stellt den Zuhörern im Schwedenterminal die Projekte vor, die während der Protyping-Week entstanden sind.

Quelle: Jonas Wirth

Kiel. Was fehlt heute, was das Morgen besser machen könnte? Dieser Leitsatz vereinte in der vergangenen Woche 45 Menschen in der Starterkitchen. In Kleingruppen arbeiteten sie bei der Prototyping-Week an Ideen, die Kiel zur Smart-City machen sollen. Auch an Projekten aus anderen Bereichen wurde gewerkelt, die Bandbreite war riesig: Der "Senior-Sensor" soll dem Pflegedienst mitteilen, wenn bei einem Klienten etwas nicht stimmt. Das "Bus Information System" projeziert mit Augmented Reality den aktuellen Standpunkt des Busses auf die Haltestelle. Hanfmilch soll eine regionale und vegane Alternative zum tierischen Produkt werden.

Die Woche hatten die Gruppen genutzt, am Prototyp zu feilen und die Umsetzbarkeit zu prüfen. Am Freitagabend galt es für die zehn einzelnen Teams dann, beim Digital-Utopia Day mit einem Drei-Minuten Vortrag Investoren von ihrem Projekt zu überzeugen.

"Sehr zufrieden mit den Projekten"

"Die Leute sind sehr zufrieden mit sich und ihren Projekten", sagt Alexander Ohrt von Ompen Campus, Organisator der Prototyping Week. "Dass es so viele ins Ziel schaffen, ist nicht selbstverständlich."

Mit dabei war auch Jonathan Königsmann, mit 18 Jahren der jüngste Teilnehmer. Ihn hat das Konzept begeistert: "Hier wird man animiert, in kürzester Zeit das Beste aus sich rauszuholen. Das ist mal was ganz anderes als Schule." Die Prototyping-Week habe ihn inspiriert, eine eigene Idee zu finden und zu entwickeln.

Bei ihm hat die Veranstaltung ihr Ziel erreicht: "Wir wollen den Teilnehmern die Chance geben, zu sehen was sie mit ihrem Talent alles anstellen können. Wenn dann daraus ein Startup oder ein soziales Projekt entsteht, ist alles richtig gelaufen", so Orth.

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