1 ° / -2 ° Schneeschauer

Navigation:
Digitales verdrängt langsam die Kreide

Thema Bildung Digitales verdrängt langsam die Kreide

In manchen Schulen ist die Kreide-Zeit längst vorbei. Whiteboards verdrängen Schultafeln. Die Digitalisierung bietet viele Möglichkeiten: Informationen können aufbereitet und individualsiertes Lernen gefördert werden. Mit diesem Thema befassen sich einige Veranstaltungen der Digitalen Woche Kiel.

Voriger Artikel
Retter-App bringt wertvolle Minuten
Nächster Artikel
Vorreiterrolle für Forschung und Lehre

Wie hier an der Kieler Gothe-Schule gehören im Methodik-Unterricht zum Thema Präsentation auch digitale Endgeräte längst dazu. Aber nicht jede Schule ist schon optimal auf den digitalen Wandel vorbereitet, der auch im Handwerk zur Selbstverständlichkeit geworden ist.

Quelle: Thomas Eisenkraetzer

Kiel. Ab heute geben die KN jeden Tag Tipps zur Orientierung im Veranstaltungsdschungel: Wie der Einsatz digitaler Medien im Unterricht funktioniert, demonstrieren Experten gleich an mehreren Standorten. Zum Beispiel an der Max-Planck-Schule am Winterbeker Weg 1 (Montag bis Donnerstag, 18. bis 21. September, jeweils 9 bis 12.30 Uhr), an der Grundschule am Heidenberger Teich (Montag, 18. September, 9 bis 11.30 Uhr) sowie an der Goethe-Gemeinschaftsschule in der Hansastraße 25-27 (Mittwoch, 20. September, 10 bis 13 Uhr).

Die Möglichkeiten digitaler Schulbücher oder neuer Lern- und Internetportale stellen Vertreter von Verlagen im Sparkassenzentrum im Faluner Weg 2 (Montag, 18. September 14 bis 18 Uhr) vor. Initiiert wird die Veranstaltung vom IQSH, das auch die Zusammenarbeit von Schulen mit den Verlagen koordiniert sowie beide Seiten berät.

Wer seine berufliche Zukunft in der Weiterentwicklung digitaler Technologie sieht, ist bei der Messe „Digitale Berufe“ für Schüler ab 9. Klassen im RBZ Wirtschaft am Westring 444 (Dienstag, 19. September 8 bis 13.30 Uhr) richtig. Auch die Kreishandwerkerschaft will in Zusammenarbeit mit dem Unternehmensverband Nord, Berufseinsteigern durch Unternehmensführungen oder Workshops Einblicke in die inzwischen weit fortgeschrittene Digitalisierung der Arbeitswelt bieten

Insgesamt vier Betriebe öffnen dafür am Mittwoch, 20. September ihre Türen: Peppe Elektrotechnik, Sanitätshaus OT-Kiel, Helge Jensen Sanitär-Heizung-Solar, DBL Wulff-Textil-Service. Genaue Infos mit Uhrzeiten und Adressen dazu finden sich auf den Internetseiten www.uvkiel.de oder www.kh-kiel.de. Für Kreishandwerksmeister Albert Overath ist Handwerk und Digitalisierung kein Widerspruch: „Ganz im Gegenteil. Digitalisierung hat längst Einzug in viele Handwerksberufe gehalten.“ Erkennbar sei dies vor allem an den jetzt benutzten Werkzeugen von Smartphones über Scanner bis hin zu 3D-Druckern.

Das Thema Medienkompetenz für Kinder, aber auch für deren Eltern steht im Zentrum eines breit gefächerten Programms der Offenen Kanals (OK). Am RBZ Wirtschaft lädt der OK vom 18. bis 22. September jeweils von 11.30 bis 14 Uhr in einen „Digitalen Erlebnisraum“ ein. Hier wird der Umgang mit digitale Technik geübt vom selbstproduzierten Videoclip bis zum Druck kleiner Figuren im 3D-Drucker.

In den eigenen Räumen des OK (Hamburger Chaussee 36) können Jugendliche ab 15 Jahren vom 18. bis 22. September jeweils von 8 bis 13 und 14 bis 19 Uhr selbst kurze Radiobeiträge produzieren und Sendeabläufe kennelernen. Darüber hinaus bietet der OK Kitas oder Schulen in deren Räumen während der gesamten Woche jeweils ab 19 „Medienpädagogische Elternabende“ oder „Web Treffs“ an. Dabei vermitteln Experten Wissenswertes zu Themen wie Computerspiele, Chatten, Medienschutz, -nutzung oder -missbrauch. Terminabsprachen: per Mail medienarbeit@oksh.de oder Telefon 6400415.

Um Medienkompetenz geht es auch bei den „Medienpädagogischen Vormittagen“ zum Thema Computer- und Konsolenspiele am 19./20. September von jeweils 9.30 bis 12 Uhr in der Zentralbücherei im Neuen Rathaus (Andreas-Gayk-Straße 31). Im Rahmen des Kindersoftwarepreises Tommi testen und bewerten Kinder dabei Spielesoftware. Dabei geht es um Spielverhalten und Spielevorlieben der Kinder, Gefahrenpotenziale oder Bewertungskriterien für Spiele.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Jürgen Küppers
Lokalredaktion Kiel/SH

Mehr aus Digitale Woche Kiel 2017 2/3