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Dank in Granit

Green Screen Dank in Granit

Was haben Los Angeles und Eckernförde gemein? Sowohl die Stadt am Pazifischen Ozean als auch das Ostseebad verfügen über einen Walk of Fame.

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Seit mehreren Jahren übernimmt Karin Lembke die Kosten für die Verlegung der Platten mit den Namen der Green-Screen-Preisträger. Der erste Stein wurde von Bürgermeister Jörg Sibbel zu Ehren von Heinz Sielmann verlegt.

Quelle: Uwe Rutzen

Eckernförde. Während jedoch am Hollywood Boulevard Prominente der amerikanischen Unterhaltungsindustrie gewürdigt werden, finden an der Eckernförder Strandpromenade Protagonisten der internationalen Naturfilm-Szene – genauer gesagt Preisträger des Green-Screen-Festivals – Anerkennung in Form von Granitplatten, die in die Pflasterung eingefügt werden.

 Wer die Promenade entlang spaziert und dabei zu Boden schaut, dem fallen die grauen Tafeln sofort ins Auge. Seit 2007, also seit dem Beginn des Festivals, werden dort jedes Jahr aufs Neue die Namen der Naturfilmer aus dem In- und Ausland verewigt, die während des Festivals mit einem der begehrten Preise bedacht wurden. Weit über 100 dieser Tafeln wurden inzwischen verlegt. Ausgangspunkt ist die Flaniermeile in Höhe des Ostsee-Info-Centers, wo auch – nach einem Vorschlag von Festivalleiter Gerald Grote – die „Green Screen Promenade“ beginnt. Was es damit auf sich hat, ist für Auswärtige auf einem Schild samt Erklärung nachzulesen.

 Wurden die Kosten für Erstellung und Verlegung im ersten Jahr noch von der Stadt übernommen, so hat dies danach in jedem Jahr Karin Lembke übernommen. Die begeisterte Festivalbesucherin war bei einem Spaziergang auf die Platten aufmerksam geworden. „Eine wirklich tolle Idee. Die Preise und die Tafeln sind eine Anerkennung für die unzähligen Strapazen, die die Filmemacher während ihrer oft monatelangen Dreharbeiten auf sich nehmen“, begründet Karin Lembke ihr Engagement.

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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