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Eine Nacht lang Filme

Green Screen Eine Nacht lang Filme

In Kooperation mit den Kieler Nachrichten und dem Studio Filmtheater dürfen sich die Kinobesucher auf insgesamt 13 Filme freuen – unter anderem auf Beiträge, die während des Internationalen Naturfilm-Festivals 2015 mit Preisen bedacht wurden.

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In seinem Film „Seeadler – Der Vogel Phönix“ präsentiert Jan Haft die verschiedenen Lebensräume, in denen der Seeadler in Europa heimisch ist.

Quelle: Nautilus GmbH

Eckernförde.  Naturfilme und Tierdokumentationen sind ein erfolgreiches Genre im Fernsehen. Die Aufnahmen, die dort zu sehen sind, werden immer spektakulärer und technisch immer aufwendiger. Der Eröffnungsfilm der Filmnacht schildert das Zweifeln vieler Filmemacher am eigenen Tun. Werner Schuessler hat das Dilemma seiner Kollegen in seiner Dokumentation „Passion for Planet“ in den Mittelpunkt gestellt. Die Bilder einer unberührten Natur sind nur selten realistisch. Vielfach ist die gezeigte Tierwelt eine Kunstwelt – inszeniert, ästhetisiert nach den Bedürfnissen von Auftraggebern und Publikum. Doch nutzt es den Tieren, Menschen ein Idyll zu zeigen, dass es so fast nirgends mehr gibt? Werner Schuessler: „Die Zuschauer wollen keinen Büffel rumstehen sehen. Sie wollen eine Büffelherde rennen, sie wollen Action sehen.“ Und weil das so ist, wird gefaked, also nachgeholfen. „Passion for Planet“ wird ab 18 Uhr gezeigt.

 Im weiteren Verlauf des Abends beziehungsweise der Nacht sind in den drei Sälen des Studio-Kinos folgende Filme zu sehen:

 20 bis 21 Uhr: „Amerikas Naturwunder – Saguaro“ von Yann Sochaczewski und Henry Mix, „Unter Störchen – ein Dorf im Vogelfieber“ von Herbert Ostwald sowie „Kroatiens wilde Flusslandschaft“ von Heribert Schöller.

 21 bis 22 Uhr: „Bärenkinder“ von Angelika Sigl und Volker Arzt, „Planet E. – Die Rückkehr der Seehunde“ von Thorsten Meltretter sowie „Invasion der Pflanzen“ von Ingo Thöne.

 22 bis 23 Uhr: „Das Mädchen und der Hai“ von Gisela Kaufmann, „Tatort Luchswald – Auf Spurensuche mit Andreas Hoppe“ von Angela Graas sowie „Der letzte Raubzug“ von Jakob Kneser.

 23 bis 24 Uhr: „Seeadler – Der Vogel „Phönix“ von Jan Haft, „Wildes Brasilien – Das Wilde Herz“ von

 Pauls Reddish und Chr. Baumeister sowie „The Dark Side of the Ocean“ von Rick Rosenthal.

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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