17 ° / 16 ° Regen

Navigation:
Zehn Jahre im Zeitraffer

Green Screen Zehn Jahre im Zeitraffer

Wie aus einer verrückten Idee ein international besetztes Festival der Superlative wurde...

Voriger Artikel
Zehn Jahre im Zeitraffer II
Nächster Artikel
Die Wärme des Publikums

Das Bonbonkino, das 2013 zum ersten Mal eröffnete, war auf Anhieb ein Erfolg.

Quelle: Uwe Rutzen

Eckernförde. 30. AUGUST 2006

 Natur als Hauptdarsteller

 

 Der Kieler Autor und Filmemacher Gerald Grote wendet sich mit einer Idee an die Stadt: Eckernförde soll ab 2007 Austragungsort eines Internationalen Naturfilm-Festivals werden. Der städtische Kulturbeauftragte Sven Wlassack ist ebenso begeistert wie die politisch Verantwortlichen. Es wird ein Zuschuss von 40000 Euro gewährt.

 

 6. SEPTEMBER 2007

 61 Filme aus 14 Ländern

 

 Nach intensiven Vorbereitungen und mithilfe vieler Ehrenamtler wird das erste Festival, das den Namen Green Screen trägt, in der Stadthalle eröffnet. Gezeigt werden 61 Filme aus 14 Ländern.

 

 9. SEPTEMBER 2007

 6000 begeisterte Besucher

 

 Stargast der allerersten Preisverleihung ist Inge Sielmann, Witwe des Naturfilm-Pioniers Heinz Sielmann. 6000 begeisterte Besucher verfolgen im Premierenjahr die Vorstellungen in den drei Sälen des Eckernförder Kino-Centers und im Kommunalen Kino.

 

 24. JANUAR 2008

 „Walk of Fame“ wird eingeweiht

 

 Der „Walk of Fame“ an der Eckernförder Strandpromenade wird eingeweiht. Festivalleitung und der von Henning Willers geleitete Förderverein würdigen auf Granitplatten die Sieger des Festivals.

 

 7. SEPTEMBER 2008

 Haft wiederholt Vorjahreserfolg

 

 Es ist eine kleine Sensation: Der in Bayern lebende Jan Haft kann seinen Vorjahreserfolg wiederholen. Wurde er 2007 für „Die Wiese“ mit dem von der Stadt vergebenen Preis für den besten Film des Festivals ausgezeichnet, so ist es nun „Die Türkei“, die ihm den Sieg beschert. Inge Sielmann übergibt erstmals den mit 5000 Euro dotierten Heinz-Sielmann-Filmpreis an Klaus Fechtenberg und Otmar Penker für „Prinz der Alpen“.

 

 13. JULI 2009

 Erstes Jugend-Filmcamp

 

 Erstmals bietet Green Screen ein Jugend-Filmcamp im Wildpark Eekholt an. Unter fachlicher Anleitung drehen, schneiden und kommentieren Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren eine Woche lang eigene Produktionen.

 

 30. AUGUST 2009

 „Unsere Erde“ am Kalkberg

 

 1700 Besucher verfolgen im Kalkberg-Stadion von Bad Segeberg unter freiem Himmel den Film „Unsere Erde“.

 

 9. SEPTEMBER 2011

 100 Filme zum 5. Geburtstag

 

 Green Screen feiert Geburtstag: Mehr als 10000 Besucher erleben das fünfte Festival. Gezeigt werden in diesem Jahr 100 Filme aus 20 Nationen, darunter auch Welturaufführungen.

 

 30. NOVEMBER 2011

 Besuch in Bellevue

 

 Jochen Hillers übernimmt den Vorsitz des Fördervereins und wird wenige Wochen später von Bundespräsident Christian Wulff in Berlin empfangen.

 

 28. MÄRZ 2012

 Kino-Center schließt

 

 Hiobsbotschaft für Green Screen: Das Eckernförder Kino-Center mit drei Vorführsälen wird geschlossen. Die Festivalleitung ist gezwungen, für die Vorführungen auf alternative Standorte wie Turnhalle, Ratssaal und Ostsee-Info-Center auszuweichen.

 

 28. JULI 2012

 Erstes Strandkorb-Kino

 

 Naturfilm im warmen Sand: Beim ersten Strandkorb-Kino wird „Das Geheimnis der Buckelwale“ gelüftet. 200 Besucher schauen zu.

 

 11. AUGUST 2012

 Waldfilm in Kiel

 

 Rekordbesuch: Die Kieler Nachrichten präsentieren vor der Kulisse von 3200 Gästen in der Sparkassen-Arena-Kiel Jan Hafts neue Produktion „Unser Wald – das grüne Wunder“. Die Besucher sind hellauf begeistert.

 

 6. SEPTEMBER 2012

 Albig eröffnet Festival

 

 Prominenter Besuch: Ministerpräsident Torsten Albig ist erstmals Gast des Festivals. Green Screen, so Albig, leiste einen wertvollen Beitrag zum Kulturleben im Lande und sei zugleich ein wichtiges Forum für den Schutz der Umwelt.

 

 18. JANUAR 2013

 Winterfilmreihe startet

 

 Ein Jahr ohne Naturfilm? Für viele unvorstellbar. Deshalb starten die Initiatoren eine zehnteilige Winterfilmreihe mit Produktionen des Bayrischen Rundfunks.

 

 9. AUGUST 2013

 Erstmals Bonbonkino

 

 Klein, aber fein ist der Innenhof der Bonbonkocherei – und groß genug für einen Kinosaal unter freiem Himmel. Das „Bonbonkino“ von Hermann Hinrichs und Heike Herbst, bei dem humorvolle Kurzfilme gezeigt werden, ist bei der Premiere komplett ausverkauft.

 

 8. SEPTEMBER 2014

 Habeck stiftet Preis

 

 Das Umweltministerium hat Green Screen entdeckt. Minister Robert Habeck kündigt an, für das kommende Jahr einen mit 5000 Euro dotierten Preis „Wildes Schleswig-Holstein“ stiften zu wollen.

 

 11. SEPTEMBER 2014

 Jochen Hillers ist tot

 

 Für viele völlig unerwartet stirbt Jochen Hillers im Alter von 72 Jahren. Der Vorsitzende des Fördervereins hat sich von Beginn an mit Leib und Seele für das Festival eingesetzt. Er war Motor, Ideengeber und Kümmerer. Sein Tod hinterlässt eine nicht zu schließende Lücke.

 

 19. SEPTEMBER 2014

 Festival in Dänemark

 

 Die Stadt Sonderburg bemüht sich um eine Partnerschaft mit dem Festival. Eine von Bürgermeister Jörg Sibbel angeführte Delegation reist nach Dänemark, wo Siegerfilme des Festivals gezeigt werden.

 

 25. MÄRZ 2015

 Lafrenz übernimmt Vorsitz

 

 Sechs Monate nach dem Tod von Jochen Hillers übernimmt Ulrike Lafrenz den Vorsitz des Fördervereins. Sie verspricht: „Ich bin mit Herz und Seele dabei.“

 

 31. JULI 2015

 Räuchereikino spielt mit

 

 Filme können überall gezeigt werden, meint Festivalleiter Gerald Grote und tritt den Beweis an: Im Innenhof der Alten Fischräucherei gibt es erstmals ein „Räuchereikino“.

 

 25. NOVEMBER 2015

 Landesförderung geplant

 

 Eine gute Nachricht: Die SPD und ihre Koalitionspartner auf Landesebene wollen das Festival mit einem Betrag von 40000 Euro jährlich fördern. 10000 Euro davon werden als Preisgelder eingerechnet.

 

 20. APRIL 2016

 Erster Motiv-Wettbewerb

 

 Neun Jahre lang zierten Tierfotos das Programmheft des Festivals. Für das Jubiläumsjahr wird ein Motiv-Wettbewerb ausgeschrieben. 574 Entwürfe aus 71 Nationen werden eingereicht. Die Jury entscheidet sich für den Entwurf des Russen Dmitry Timofeichev. Er zeigt eine Filmrolle, aus der Pflanzen sprießen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

Mehr aus Green Screen Festival 2016 2/3