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Green Screen feiert die Nachwuchsfilmer

Jugendfilmpreise 2017 Green Screen feiert die Nachwuchsfilmer

Die ersten Siegerfilme sind gekürt in Eckernförde. Sonnabendmittag hat Green Screen die Nachwuchsfilmer ausgezeichnet. Der Jugendfilmpreis, den Land und Wildpark Eekholt stiften, geht an York Friedrichs aus Köln. Der zweiten Preis bekommen vier Mädchen aus Schleswig-Holstein. Sie filmten in Eekholt.

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"Naturfilm ist zunehmend politisch"

Die Sieger im Wettbewerb um den  Green Screen Jugendfilmpreis 2017, den das Umweltministerium in Kiel und der Wildpark Eekholt stiften (von links): Linnea Meusel, Lotta von Bargen, Olivia Wuttke (2. Platz), Gamander López-Caparrós Jungmann (3. Platz) und York Friedrichs (1. Platz).

Quelle: Cornelia D. Mueller

Eckernförde. Riesenspannung in der Galerie 66 in Eckernförde. Fünf Jugendfilme sind nominiert. Der von der Familie Hatlapa gegründete Wildpark Eekholt war in den Sommerferien Schauplatz von zwei Filmcamps, bei denen Heinz Sielmanns früherer Kameramann den Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite steht. Hier entstandene Filme wurden eingereicht. Aber auch Schüler aus anderen Bundesländern dürfen sich um diesen Naturfilmpreis bewerben. Die Jury (Filmemacherin Ingrid von Matthey, Kameramann Tim Boehme, Filmemacher Sven Bohde) hatte die Qual der Wahl. "Alle nominierten Filme sind unglaublich gut", schickt Moderator Tim Gailus voraus. Auch er fing übrigens mal klein an und ist inzwischen Moderator bei KiKa von ARD/ZDF. "Ich war zuerst ehrenamtlicher Helfer bei Green Screen", verrät er. Und Bohde hatte wie diese Jugendlichen mit kleinen Filmbeiträgen angefangen. Heute ist er Green-Screen-Preisträger.

Jubel: Ein Film aus Eekholt holt Platz zwei

Endlich lassen die Juroren die Katze aus dem Sack: Yorks Porträt der Tierwelt, die sich in Köln in Laternenmasten, an Brücken, im Park einrichtet, ist den ersten Preis wert. York ist 15 Jahre alt und hat den einfallsreichen Film "Großstadtdschungel" allein umgesetzt. Gleich danach jubeln Linnea Meusel (16) aus Fleckeby, Olivia Wuttke (12) aus Neumünster und Lotta von Bargen (14) aus Plön über Platz zwei. Zum Team gehört noch Marlene Michaelis, die nicht hier sein kann. "Flüsse - Lebensadern der Natur" zeigt am Beispiel der Osterau in eindrucksvollen Bildern, mit gut recherchierten Fakten und anhand einen Experiments, wie Flüsse Leben schaffen und bewahren, wenn sie sich frei entfalten. Den dritten Preis bekommt Gamander López-Casparrós Jungmann (15) aus Aachen. Seine akribische Beobachtung der Vogelwelt im Wald zeigt Aufnahmen, die Profis kaum brillanter liefern. Und er hat seine Tiergeschichten mit Musik unterlegt, die den Nerv treffen. Titel: "Von Zaunkönig, Baumläufern und Waldohreulen".

Die Sielmann-Stiftung gibt drei weitere Preise

Die Macher der anderen nominierten Filme bekommen eine Einladung nach Eekholt. Besonders beeindruckend ist der gut recherchierte Beitrag "Versiegelt" von Lukas Gerngroß, Moritz Maschmann, Mark Sauter und Jonathan Longardt. Er nimmt die Nachhaltigkeitssiegel für die Ware Fisch und angeblich schonende Fangmethoden kritisch unter die Lupe. Die Heinz-Sielmann-Stiftung vergibt im Anschluss drei Preise für kurze Naturfilme, die auch bei You Tube für Natur und Umwelt werben können. Camäleon Green Clip heißt der Wettbewerb. Die Urkunden und Geld überreicht Michael Beyer, Chef der Heinz-Sielmann-Stiftung. Platz eins geht an Karin Lorenz mit "Echte Natur braucht keinen Müll!". Sie grüßt von der Videowand, sie ist gerade im Ausland. Tom Colling ist zweiter Sieger mit "Der Panzergraben in Steinfeld". Platz drei erreichen Simon Rudolf, Clemens und Niels Keck mit "Schafe statt Maschinen".

In Eekholt haben die Mädchen aus Schleswig-Holstein auch Dachse "bei der Arbeit" und beim Ausruhen gefilmt.

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Ein Artikel von
Cornelia Müller
Eckernförder Nachrichten

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