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Kieler Woche 2012 Deutsche Segler erobern Kieler Woche im Sturm
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19:48 18.06.2012
Kurz nach den ersten Regatten - hier gab es leichte Unstimmigkeiten wegen der Vorfahrtsregeln - mussten die Segler aufgrund einer Gewitterfront zurück in den Hafen. Quelle: dpa
Kiel

Erneut lieferten sich die Lasersegler Simon Grotelüschen und Philipp Buhl zwei fast synchrone Rennen. Das erste gewann der jüngere Buhl, das zweite Olympiastarter Grotelüschen. Der deutsche Hoffnungsträger und sein Sparringpartner führen das Feld der 73 Laser aus 20 Nationen punktgleich an.
 
Als Starkwind-Experten übernahmen Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann aus Kiel die Führung im 49er und starten am Dienstag in den gelben Trikots der Spitzenreiter in die Finalrunden. „Bei uns läuft es nach dem nicht so gelungenem Auftakt wieder rund“, sagte Schadewaldt, „wir sind glücklich.“
 

Sturm auf der Kieler Förde

In Führung liegen zwei Tage vor Ende der olympischen Hälfte der Kieler Woche auch die 470er-Crews Magnus Masilge/Moritz Klingenberg sowie Annika Bochmann/Elisabeth Panuschka aus Berlin und die Kieler Laser-Radial-Steuerfrau Franziska Goltz.
 
Für den auf Platz fünf liegenden Finn-Segler Matthias Miller gibt es keine Hoffnung mehr auf eine Nachnominierung für die Olympia. Das Präsidium des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) lehnte seine vom Olympia-Segelausschuss (OSA) vorgeschlagene Nachnominierung ab. Der Laupheimer hatte zwar den Nationenplatz für Deutschland im Finn Dinghi gesichert, aber die DOSB-Kriterien nicht erfüllt. Miller sagte: „Ich bin traurig, aber ich kann die Entscheidung akzeptieren. Ich habe ja 2016 noch eine weitere Möglichkeit.“
 
Kieler Woche: http://dpaq.de/okEln

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