18 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Kabel, Kübel, Künstler: Das Fest in Zahlen

Kieler Woche Kabel, Kübel, Künstler: Das Fest in Zahlen

Von albern über ernsthaft bis traurig und witzig: Das war die Kieler Woche 2015 in Zahlen...

Voriger Artikel
Rekord: 3,8 Millionen Besucher
Nächster Artikel
Sauber, dieser Einsatz

Clown Tom Bolton vor dem Rathaus trug auch zu einer gelungenen Kieler Woche bei.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. 6 Kilometer Kabel verlegten die Stadtwerke Kiel zur Stromversorgung von Bühnen und Buden. 80 mobile Verteilerschränke waren notwendig, um diesen Strom bis in die Buden zu leiten.

255 000 Kilowattstunden verbrauchten die Stände der Kieler Woche ungefähr während der zehn Tage, außerdem lieferten die Stadtwerke rund 4000 Kubikmeter Wasser . Das ist vergleichbar mit dem Jahresverbrauch eines Dorfes mit  100 Einwohnern.

427 Blumenkübelhaben die Kieler Woche geschmückt: 167 Blumensäulen aus der Innenstadt wurden in Straßen etwas außerhalb verfrachtet, 48 Blumenkübel standen in Schilksee, 10 am Camp 24/7, 10 in der Kaistraße,  8 auf dem Rathausplatz, 4 am Standesamt,  180 in den Stadtteilen. Die 18 Ortsbeiräte entschieden dabei selbst, wo sie je 10 weitere platzierten.

5500 Bratwürste gingen bei einem Stand mittlerer Größe während der Kieler Woche über den Tresen.

1500 Liter Bier verkaufte ein durchschnittlicher Getränkestand. Das sind 50 Fässer à 30 Liter. Insgesamt gingen Bierkonsum und -verkauf zurück, berichten Standbetreiber – das eigene Kieler-Woche-Bier verkaufte sich dagegen besser als erwartet.

34000 Watt haben die fetten Lautsprecher der NDR-Bühne pro Seite.

20 Gratis-Toiletten hatten die Abfallbetriebe Kiel aufgebaut. Darunter waren 6 Behinderten-WCs. 27 Mitarbeiter sorgten für deren Sauberkeit.

13 Übernachtungen in Ausnüchterungszellen verzeichnete die Polizei Kiel bis Freitag. Wer sich für diese Unterkunft interessiert: Es fallen mindestens 150 Euro an. Frühstück gibt es am nächsten Morgen nicht.

5 Einlieferungen Jugendlicher mit Drogenvergiftungen in die Klinik für Innere Medizin verzeichnete das UKSH bis Freitag täglich.  4 waren es insgesamt in der Kinderklinik. Außerdem standen 2 bis  3 Unfalleinlieferungen in das Unikrankenhaus pro Tag mit der Kieler Woche in Verbindung.

186 zusätzliche Fahnenmasten hatte die Stadt für die Beflaggung aufgestellt. Das reichte aber nicht ganz an ohnehin schon 193 feste Masten heran.

4 Fahrgeschäfte waren auf dem Festgelände aufgebaut: ein Riesenrad, ein Free-Fall-Tower, ein Kinderkettenkarussell und eine Wasserrutsche.

2174 Kieler-Woche-Tickets für Bus und Bahn und 447 für Bus, Bahn und Fähre wurden bis Freitagmorgen verkauft.

5 Passagierfähren und 2 Kombischiffe (Schlepper und Passagiere) waren bei der Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel während der Kieler Woche im Einsatz. Das ist die volle Auslastung.

20 Gruppen und Solisten traten als Kleinkünstler auf. Die Stadt hatte sie für 230 Auftritte, die insgesamt 145 Stunden dauerten, gebucht.

300 bis 350 Stände mit Gastronomie oder Getränkeausschank waren bei der Stadt angemeldet. Genaue Zahlen kann die Verwaltung nicht angeben, da einige Stände auf gesponserten Flächen standen und nicht genau erfasst werden.

58.365,63 Euro kosteten die Landeshauptstadt Kiel insgesamt die drei Feuerwerke vor Schilksee am Mittwoch, im Werftpark am Sonnabend und das Abschlussfeuerwerk am Sonntag.

24 Lautsprecher hingen an der Kiellinie, um das Abschlussfeuerwerk zu beschallen. Sie wurden von der Firma Audio Studio Nord aus Wilhelmshaven angebracht.

 

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kieler Woche 2015 2/3