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Einer für alle: Sasha

Kieler Woche 2015 Einer für alle: Sasha

Zum Start der Kieler Woche fand sich mit Sasha gleich ein auch international wohlklingender Name auf der Hörnbühne ein. RSH präsentierte den smarten Mann aus Soest, der sein Rockabilly-Alter Ego mittlerweile abgelegt hat und samt neuem Album „The One“ wieder auf Poppfaden unterwegs ist.

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Zum Start der Kieler Woche fand sich mit Sasha gleich ein auch international wohlklingender Name auf der Hörnbühne ein.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Der Platz hat sich schon gut gefüllt, als Sasha und Band mit „Working For Love“ vom neuen Album mit vielen Trommeln und funky Gitarren einsteigen. Es folgt der aktuelle Hit „Good Days“, der im zeitgemäßen R`n B-Popgewand geschmeidig in die Gehörgänge geht.

„Habt ihr Bock?“ ruft er, und es dauert ein wenig, bis die herbstlich gekleidete Fanschar so richtig aus sich herauskommt. „Noch ein neuer Song, hört ihn euch mal an, der ist ganz gut“, flachst Sasha und die Popballade wird schnell zum Reggaesong. „The weather may change. But I know, I never met a girl like you“, heißt es da und das Wetter wechselt dann auch. Hatte man vorher schon skeptisch gen Himmel geschaut, heißt es jetzt Schirme zücken oder Kapuzen auf. „Ich hab das Gefühl, es war immer so“, meint der Sänger lachend und stimmt „Singing In The Rain“ an. Kriegt auch nicht jeder so sauber hin, und bei dem jazzigen „Coming Home“ sowie Zeilen wie „It`s a beautiful day“ lässt sich der Regen von so viel guter Laune doch beeindrucken und stellt resigniert seine nasses Werk ein.

„Lucky Day“ folgt im Uptempo und das Publikum stimmt mit ein. Für drei Songs holt sich Sasha gesangliche Verstärkung von Linda Seitensticker alias Lynne, die sowohl in der klassischen Sasha-Schmuseballade „Silver Linings“, dem country-inspirierten „Skyline“ als auch in Funkgefilden von „Mad Love“ ihre Stimme gut platziert.

Nanu, kneift die Hose? Fast schon die Bee Gees tönen aus dem Titelsong des aktuellen Longplayers „The One“, gefolgt vom dunkel groovenden „Me And My Gorilla“. „Spiel mal was Altes!“, fordert eine Zuschauerin aus dem sehr gemischten Fanvolk. Kommt, im Phili-Sound swingt „Rooftop“, eine amüsante Falco-Parodie inbegriffen.

Altes im neuen Groovegewand passt immer noch bestens, wie die mit viel rockigem Druck von unten hingezauberte Hymne „Something Special“; von Gregor Meyle in „Sing meinen Song“ wieder entdeckt.

Auch „This Is My Time“ ist elektronisch aufgepeppt und „Kiel“ singt mit. Die Stimmung ist gut, wenn auch nicht überschwänglich, aber es liegen ja noch einige Tage vor den Feierfreunden, die abschließend Sashas kleine Liebeserklärung „If You Believe“ verträumt in den Wolkenhimmel steigen lassen.

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