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Krach machen für mehr Inklusion

Junge Bühne Kiel Krach machen für mehr Inklusion

Mit viel Lärm haben rund 400 Menschen mit und ohne Behinderung beim Krach-Mach-Tag in Kiel für mehr Inklusion geworben. Mit selbst gebauten Instrumenten und Musik zogen die Teilnehmer am Freitag durch die Innenstadt zur Jungen Bühne der Kieler Woche.

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Auf dem sechsten Krach-Mach-Tach an der Jungen Bühne Kiel wurde auch in diesem Jahr wieder ordentlich Lärm für mehr Inklusion gemacht.

Quelle: Kathrin Mansfeld

Kiel . „Niemand soll versteckt bleiben“, sagte der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Ulrich Hase. Der Krach-Mach-Tag sei in seiner fünften Auflage inzwischen zu einer Marke der Kieler Woche geworden. „Vielleicht wird sie irgendwann so selbstverständlich wie die Regatta.“

Der größte inklusive Umzug Deutschlands erreichte am Freitagnachmittag den Platz vor der Jungen Bühne Kiel. Nicht zu überhören, waren die rund 400 Menschen mit oder ohne Behinderung , die gemeinsam für mehr Vielfalt auf die Straße gegangen sind.

Ministerpräsident Torsten Albig über Inklusion auf der Jungen Bühne Kiel.

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"Wir freuen uns darüber, dass der Krach-Mach-Tach mit seinem Konzept mittlerweile so viele Menschen erreicht: Krach schafft Aufmerksamkeit und Musik verbindet die Menschen", sagt Ulrich Hase, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung, der diesen Tag gemeinsam mit seinem Team initiiert hat. Und weil Musik verbindet, wurde auch in diesem Jahr in einem Contest auf der Jungen Bühne die beste Band ermittelt. Menschen mit oder ohne Behinderung standen gemeinsam vor dem Publikum und präsentierten eigens komponierte Stücke. In den Songs geht es um eine inklusive Gesellschaft. "Wir alle müssen mehr darüber nachdenken, wie wir Inklusion noch besser erreichen können“, sagte Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU), der in diesem Jahr Schirmherr des Krach-Mach-Tages war.

"Gemeinsames Lernen, Leben und Arbeiten: Das ist gelebte Inklusion. Um das wirklich zu erreichen, ist es notwendig, Zeichen zu setzen un der Krach-Mach-Tach soll für diese inklusive Gesellschaft werben", erklärt Sven Picker vom Sozialverband Deutschland Landesverband Schleswig-Holstein. Im vergangenen Jahr hatten rund 1000 Menschen an dem Umzug teilgenommen.

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