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Kreml-Ballon zu Besuch an der Förde

Kieler Woche 2015 Kreml-Ballon zu Besuch an der Förde

Im vergangenen Jahr war der Kreml-Ballon schon angekündigt – geschafft an die Kieler Förde hat er es aber erst in diesem. Wegen des Kriegs in der Ukraine konnte die 68 Meter hohe Sonderform im Jahr 2014 die russisch-ukrainische Grenze nicht überqueren.

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Im vergangenen Jahr war der Kreml-Ballon schon angekündigt – geschafft an die Kieler Förde hat er es aber erst in diesem.

Quelle: Sven Janssen

Kiel. Umso mehr freut sich Pilotin Ljudmila Samborskaja aus Dortmund, den Ballon jetzt während der Balloon Sail zeigen zu können. Am Sonntagabend stand er erstmals in voller Größe auf dem Nordmarksportfeld in Kiel. Eine gute Stunde hat das vollständige Aufrichten der Hülle gedauert. Schon nach wenigen Minuten ließ Samborskaja die heiße Luft aus dem windanfälligen Ungetüm wieder entweichen.

Im vergangenen Jahr war der Kreml-Ballon schon angekündigt – geschafft an die Kieler Förde hat er es aber erst in diesem. Wegen des Kriegs in der Ukraine konnte die 68 Meter hohe Sonderform im Jahr 2014 die russisch-ukrainische Grenze nicht überqueren.

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Nach Angaben der Veranstalter gelang das Aufrichten des Ballons erst zum neunten Mal überhaupt. Das Luftgefährt in der Form des markanten roten Turms ist der größte Ballon, den die aus der ganzen Republik angereisten Teams mitgebracht haben. Der Ballon hat ein Volumen von rund 3600 Kubikmetern. Doch nicht nur den Kreml hat Samborskaja dabei: Wie schon bei der Balloon Sail 2014 hat sie auch das 47 Meter hohe Ballon-Imitat der Raumkapsel Wostok im Gepäck, der an den ersten bemannten Raumflug des Kosmonauten Juri Gagarin im Jahr 1961 erinnert. Stattliche 350 Kilo Gewicht bringt diese Hülle auf die Wage.

Zu sehen sind die ausgefallenen Ballone wie auch das Heer an „normalen“ Heißluftballons noch bis zum Sonntag. Bis dahin sind täglich morgens und abends Starts vom Norder aus geplant. Am Mittwoch, Freitag und Sonnabend gibt es Night Glows zu Musik. Beginn ist um kurz nach 22.30 Uhr.

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Kieler Woche 2015
Foto: Lyrik macht Laune: Meret Becker und Gitarrist Buddy Sacher.

Das schöne Kleid hat sie nicht angezogen an diesem kühlen Abend auf der Krusenkoppel, die spitzen Schuhe aber schon, „die sind geil, oder?“, und einen Norweger-Pulli, um drohende Erkältungen abzuwehren. Dazu Keyboard, singende Säge, den kleinstmöglichen Chor, Gitarrist, Schlagzeuger und einen Zauberkoffer mit Lochstreifen-Spieluhr, Minitröte und all den Wunderdingen aus dem Klangkosmos von Meret Becker.

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