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Kunstvolle Verwandlung alter Seekarten

Kieler Woche 2015 Kunstvolle Verwandlung alter Seekarten

Die Kieler Woche hat Katharina Noack schon oft erlebt, an Land und auch schon auf dem Wasser. In den sechziger und siebziger Jahren segelte sie im Wettbewerb mit. Seitdem hat sie ein besonderes Verhältnis zur Landeshauptstadt an der Förde. „Ich mag Kiel sehr und komme jedes Jahr mehrmals hierher“, sagt die 73-Jährige. Oft reist sie mit dem Segelboot nach Kiel. Auch in diesem Jahr hat sie rechtzeitig zur Kieler Woche am Wiker Sporthafen festgemacht.

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Frank Reimer (Galerie Visuell, v.l.), Katharina Noack und Anja Petrich (Galerie Bild und Rahmen) präsentieren auf dem Segelschiff der Künstlerin das Bild zur Olympiabewerbung der Stadt Kiel.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Ihre Liebe zur Ostsee und zum Segeln spiegelt sich auch in ihrer Kunst wider. Maritime Motive auf alten Seekarten sind inzwischen zu ihrem Markenzeichen geworden. „Ich bin vor etwa 20 Jahre auf die Idee gekommen, weil wir so viele Seekarten verbraucht und immer wieder aussortiert haben“, erzählt die gelernte Grafikerin. Wassertiefen, verschiedene Markierungen und eingezeichnete Routenlinien gehören deshalb zu jedem ihrer Bilder. Um überhaupt mit Aquarellfarben auf den Karten malen zu können, muss sie diese vorher mit einer besonderen Flüssigkeit tränken. „Das ist eine Spezialmischung. Was alles drin ist, verrate ich aber nicht“, sagt sie lachend.

 Für die Kieler Nachrichten hat Katharina Noack eigens zur Kieler Woche ein Bild gemalt. Die Olympiabewerbung der Stadt ist das Thema. „Als ich von der Debatte um die Olympiabewerbung von Kiel und Hamburg hörte, kam mir die Idee fast explosionsartig“, erzählt die Künstlerin. Sie wollte auf einem Bild den Olympiastandort Kiel würdigen und daran erinnern, dass die Stadt schon zwei Mal –1936 und 1972 – Ausrichter der Segelwettbewerbe war. Detailgetreu hat sie die Wahrzeichen der Landeshauptstadt auf eine alte Seekarte der Förde gemalt, den Rathausturm, die Kräne von German Naval Yards auf dem Ostufer, die Olympiagebäude in Schilksee und viele Regatta-Schiffe. „Ich bin 150-prozentig dafür, dass Olympia nach Kiel kommt. Und ich bin mir auch sicher, dass die Stadt das kann“, sagt Katharina Noack.

 In Zusammenarbeit mit den Kieler Galerien Bild und Rahmen sowie Visuell verkaufen die Kieler Nachrichten in ihrer Kundenhalle am Dienstag, 23. Juni, von 9 bis 17 Uhr exklusive Kunstdrucke des Bildes. Noack wird anwesend sein, um die Bilder zu signieren oder ihnen mit kleinen Zeichnungen einen individuellen Anstrich zu geben. Der Preis für das Bild liegt zwischen 49 Euro ohne Rahmen und 128 Euro inklusive Holzrahmen.ans

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