18 ° / 15 ° wolkig

Navigation:
Night Glow lässt den Himmel brennen

Kieler Woche 2015 Night Glow lässt den Himmel brennen

Wenn es Nacht wird, kehrt in den meisten Quartieren der Kieler Woche langsam Ruhe ein. Ganz anders auf dem Nordmarksportfeld: Mit Einbruch der Dunkelheit zeigt sich die Balloon Sail von ihrer schönsten Seite. Im Schein der Brenner leuchten dann die Hüllen der Heißluftballone und erinnern an überdimensionierte Glühbirnen.

Voriger Artikel
30 Anzeigen wegen Körperverletzung
Nächster Artikel
Sommerfest in der Hansa48

Der Night Glow ist einer der Höhepunkte der Internationale Warsteiner Balloon Sail und lockt einige tausend Menschen auf den Norder.

Quelle: Sven Janssen

Kiel. Night Glow nennt sich das im Fachjargon. Ein Feuerwerk gibt es außerdem noch. Die nächste Gelegenheit zum Bewundern der stimmungsvollen Lichteffekte ist bereits am Mittwoch.

 Das bekannte „Star Wars Theme“ dröhnt aus den Lautsprechern. Die triumphale Fanfare der Filmklassiker eröffnet traditionell das Ballonglühen – wenn der Wind den Ballonisten keinen Strich durch die Rechnung macht. Am Sonnabend hatten sie das nötige Quäntchen Glück: Pünktlich zur Dämmerstunde lässt der für die Segelregatten so notwendige Wind nach. Schon bald erklingt die Liedzeile „Light up, light up“ aus dem Radiohit „Run“ von Leona Lewis. Das umzusetzen ist eine leichte Übung für die Piloten in den Körben: Im Takt der Musik zünden sie die Brenner der Heißluftballone. „I’ll be your light, your match, your burning sun“, verkündet die Stimme des Sängers der US-Band One Republic, Ryan Tedder, im folgenden Song. „And we’ll start a fire, and we’ll shut it down.“

Hier zeigen wir Ihnen Bilder vom Warsteiner Ballon Sail auf der Kieler Woche 2015.

Zur Bildergalerie

Neun Teams haben ihre Luftgefährte aufgebaut. Immer wieder bringen Böen die Hüllen ins Schwanken. Christoph Laloi, einer der beiden Organisatoren der neunten Balloon Sail, stellt die Piloten der im Wind tanzenden Ballone während der Show vor. „Elvis, fahr ab!“, fordert er danach den DJ auf. Dann wird die warme und zarte Nacht in „Ain’t Nobody (Love Me Better)“ besungen; mit den Klängen des Strauss-Walzer „Rosen aus dem Süden“ geadelt, bekommt der Anblick der leuchtenden Ballonhüllen etwas Majestätisches.

Kaum ist die Luft aus den Ballonen entwichen, folgt das große Feuerwerk. Doch zuvor werden die Hüllen zusammengerollt. Die Asche der Raketen, die die Firma Weco seit den Nachmittagsstunden im hinteren Bereich des Sportfelds aufgebaut hat, könnte nämlich Löcher in den Stoff brennen. 50 Batterien, 35 verschiedenfarbige Lichter, sechs Multis – innerhalb von gut zehn Minuten geht ein Materialwert von rund 1500 Euro in die Luft. Die Zusammenstellung variieren die Pyrotechniker von Mal zu Mal; besonders opulent – und dann auch minutiös auf die Musik abgestimmt – wird das Feuerwerk am Sonnabend, zum Abschluss der Night-Glow-Saison.

 Mittwoch, Freitag, Sonnabend, ab etwa 22.30 Uhr auf dem Nordmarksportfeld; Eintritt frei.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kieler Woche 2015 2/3