11 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Neue Frauen-Power für Kiel

Kieler Woche 2015 - Segeln Neue Frauen-Power für Kiel

Noch sind Theres Dahnke und Birte Winkel, Spitzen-Team im 420er zur Kieler Woche, „Gäste“ in Kiel. Im Spätsommer aber ziehen die Mecklenburgerinnen in die Landeshauptstadt, um sich noch stärker auf den Segelsport zu konzentrieren.

Voriger Artikel
Ohne Kaffee und Neo ging nichts
Nächster Artikel
Leichtwind-Experten klar im Vorteil

Gute Laune im warmen Poolwasser: Die beiden Noch-Mecklenburgerinnen Birte Winkel (li.) und Theres Dahnke mussten gestern allerdings die Top-Position in der 420er-Klasse abgeben.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Die 16-jährige Theres hat einen Platz im Schilkseer Internat, besucht dann die 12. Klasse, ihre 17-jährige Vorschoterin will ein Ökotrophologie-Studium beginnen.

 Auf gemeinsamer Wellenlänge streben sie zudem an, ihre Segelkarriere in der Nachwuchsklasse 420er nun im 470er fortzusetzen. Das Problem, nicht die ideale Gewichtsverteilung für die olympische Klasse mitzubringen, haben die zierlichen jungen Frauen erst einmal beiseite gedrückt. „Bei den Aufnahmegesprächen für das Internat war das ein Thema. Aber wir haben uns entschlossen, dieses erfolgreiche Team so bestehen zu lassen, und sehen dann, wie es läuft“, sagt Internatsleiterin Petra Homeyer.

Am zweiten Tag der internationalen Klassen mussten sich die Segler zunächst wieder in Geduld üben: Die Flaute sorgte für Startverschiebungen. Am frühen Nachmittag konnten zumindest die leichteren Klassen dann aber noch noch Wettfahrten absolvieren.

Zur Bildergalerie

 „Wir verstehen uns super und würden uns ungern trennen“, sagt die Schwerinerin Birte Winkel, die mit mehr Kraft mehr Gewicht aufbauen will. Vor etwas über einem Jahr hat sie mit ihrer Steuerfrau aus Plau zusammengefunden. Nach einem Trainingslager in Hyères probierten sie die Zusammenarbeit. Mit Erfolg: Zur WM 2014 segelten sie auf Platz elf. Eine Platzierung, die sie im Juli vor Japan toppen wollen, bevor sie in die nächste Klasse umsteigen. Top-Ten lautet das offizielle WM-Ziel, ein Podiumsplatz die heimliche Hoffnung.

 Zum Ende August steht die persönliche Herausforderung an: Abnabelung von den Eltern. „Ich bin schon ein bisschen aufgeregt und genieße noch die letzten zwei Monate Zuhause“, gesteht Theres.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kieler Woche 2015 - Segeln 2/3