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F18 punkten mit lockerer Atmosphäre

Kieler Woche 2015 - Segeln F18 punkten mit lockerer Atmosphäre

Für die Formula18-Katamrane, die sich am ersten Tag ihrer Wettfahrten in schwierigem Wind über die landnahe Bahn quälten, ist die Kieler Woche der Testlauf für die Weltmeisterschaft ab dem 11. Juli vor Schilksee.

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Die Formula-18-Katamarane (hier Christian und Helge Sach) testen bei der Kieler Woche das Segelrevier schonmal für die WM in drei Wochen.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel.  Mit knapp 200 Duos hat sich die Klasse für die WM avisiert, zur Kieler Woche wollten schon mal 37 Boote das Revier testen. „Wir sind mit dem Meldeergebnis sehr zufrieden. In der Vergangenheit waren wir nur zwei oder drei Nationen, jetzt zehn“, sagte der deutsche Klassenboss Jens Uwe Tonne. „Wir sind zwar nur eine vergleichsweise kleine Klasse, dafür aber sehr unkompliziert. Nicht olympisch zu sein, vereinfacht einiges. Protestverhandlungen gibt es kaum. Regelverstöße werden meist direkt geregelt.“

Nach dem Klassenwechsel regieren seit Donnerstag die internationalen Klassen auf der Kieler Förde. Knapp 1300 Segler in 720 Booten der 16 Klassen kämpfen bis Sonntag um den Kieler-Woche-Sieg. Bei mäßigen Winden absolvierten die Athleten ihre ersten Wettfahrten.

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Der große soziale Aspekt lockt immer wieder Quereinsteiger als Nachwuchs an. Eine klassische Kat-Karriere gibt es dagegen in Deutschland nicht. Bestes Beispiel ist Eckart Kaphengst (Kiel), der in den 70er Jahren von seinem Vater als Tornado-Vorschoter auf den Pönitzer See geschubst wurde und dann 1984 bei Olympia segelte, bildet inzwischen mit seiner Tochter Tine-Marie ein Team. „Wir segeln auch im olympischen Nacra17. Das ist Profisport, aber F18-Segeln ist Hobby“, so Kaphengst.

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