18 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Drei deutsche Spitzenreiter zum Auftakt

Kieler Woche 2015 Drei deutsche Spitzenreiter zum Auftakt

Die Segel-Nationalmannschaft ist solide in die 121. Kieler Woche gestartet. Nach dem ersten Tag haben DSV-Teams in zwei von acht olympischen Disziplinen die Bug-Spitze vorn.

Nächster Artikel
Flaute trieb ihr Spiel mit den Jachten

Kieler Woche 2015: Die Rennjacht "Blue Marlin" fuhr am Sonnabend auf der Förde in Kiel bei einer Regatta der Klasse 12 mR.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Kiel. Im olympischen 49er liegen die Kieler Justus Schmidt und Max Böhme nach drei Rennen vor den dänischen Olympiasiegern Jonas Warrer und Thomas Anders, den Polen Dominik Buksak/Gozdzik Grzegorz sowie den Berliner Europameistern Erik Heil und Thomas Plößel. In der neuen olympischen Mixed-Katamaranklasse Nacra 17 nutzten die Kieler Paul Kohlhoff und Carolina Werner ihren Heimvorteil und setzten sich mit drei Tagessiegen an die Spitze. In der paralympischen Klasse 2.4mR übernahm der Jersbeker Heiko Kröger die Führung.

Um 9.30 Uhr wurde die Kieler Woche seglerisch eröffnet. Mit dem Welcome Race starteten die ersten Boote zum Auftakt in Richtung Eckernförde. Mit dabei war auch die Musandam-OmanSail, die einen neuen Rekord für die 27,5 Seemeilen jedoch um sieben Minuten verpasste - trotz fürstlicher Mithilfe am Ruder.

Zur Bildergalerie

Mit nur 269 teilnehmenden Booten ist der olympische Teil der weltgrößten Regatta quantitativ und qualitativ drei Jahre nach dem Verlust des Weltcup-Status auffällig schwach besetzt. Viele Stars fehlen aufgrund von Terminkollisionen mit kontinentalen und Welttitelkämpfen. „Wir arbeiten hart daran, den Weltcup-Status bis spätestens 2019 zurückzuerobern“, sagte der neue Organisationsleiter Dirk Ramhorst.

Als schnellstes Boot der Eröffnungsregatta für rund 90 große Yachten hat der Trimaran „Musandam — Omansail“ die Ziellinie des „Welcome Race“ von Kiel nach Eckernförde nach einer Stunde, 54 Minuten und 18 Sekunden erreicht, die eigene Bestmarke aus dem Vorjahr aber um knapp sieben Minuten verfehlt.

Nächster Artikel
Mehr aus Kieler Woche 2015 - Segeln 2/3