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Flaute trieb ihr Spiel mit den Jachten

Kieler Woche 2015 - Segeln Flaute trieb ihr Spiel mit den Jachten

Auf der Hinregatta beste Bedingungen, auf dem Rückweg Windlotterie: Das Welcome Race zur Kieler Woche forderte bei dem Rennen von Kiel nach Eckernförde gute Seemannschaft und verlangte bei der Rückregatta den richtigen Windriecher.

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Die „Immac One4All“ (rechts) gewann das Rennen nach Eckernförde, rutschte am Sonntag aber noch aus den Medaillenrängen raus.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Die besonderen Bedingungen bescherten dem silbernen Renner „Desna“ schließlich einen goldenen Auftakt in die Seeregatten der Kieler Woche. Die Jacht von Sven Wackerhagen (Kiel) segelte auf der Rückregatta von Eckernförde nach Kiel in der ORC I auf Platz zwei und holte sich damit den Gesamtsieg, nachdem sie beim Hinrennen noch auf Platz fünf gelandet war. Der Sieg fiel denkbar knapp aus, denn die Konkurrenz der „X-Day“ von Niels Gauter (Hamburg) und der „El Pocko“ mit Thomas Jungblut (Hamburg) musste sich nur punktgleich geschlagen geben. Leidtragende der Bedingungen war die „Immac One4All“. Kai Mares (Dänischenhagen) und Crew rutschten nach Platz eins im Hinrennen noch aus den Medaillenrängen heraus.

 Beständigkeit war auch in den beiden anderen ORC-Klassen der Schlüssel zum Erfolg. Platz eins und vier führte die „Xen“ von Sven Christensen (Kiel) zum Sieg in der ORC II, mit zwei zweiten Rängen war die „Static Electric“ von Heiko Päsler (Cuxhaven) in der ORC III/IV top.

 Die flauen Winde drehten am Sonntag im Laufe des Rennens von West auf Ost und sorgten für viele Verschiebungen im Feld. „Es war ein ständiges Auf und Ab. Erst sind wir auf die erste Startgruppe aufgefahren, dann sind wir hängen geblieben, und die dritte Gruppe fuhr auf uns auf. Am Ende hatten wir Glück, dass wir es mit drei anderen Booten ins Ziel geschafft haben, während viele andere aus unserer Gruppe am Ausgang der Eckernförder Bucht in der Flaute standen“, berichtete ein glücklicher Sven Christensen von einem Nerven aufreibenden Rennen.

 Ein ganz frisches Bild lieferte der zweite Tag des Welcome Race in der Klasse der kleinen Jachten. Eckart Pirwitz (Kiel) mit der „Max“ segelte nach Platz 17 auf der Hinregatta zum Rennsieg auf dem Rückweg und kletterte auf Platz sieben overall. An der Spitze regierten mit der „Static Electric“ und der „patent³“ von Steuermann Henning Tebbe (Hamburg) bekannte Namen.

 Bei den Albin Ballad lieferte sich ein Trio ein Rennen auf Augenhöhe. Punktgleich mit den Verfolgern stand Klaus Lange (Hamburg) vor Jens Becker (Kiel) und Willi Decker (Freiburg) auf Rang eins.

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