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Das Fest wird abgeräumt

Kieler Woche 2015 Das Fest wird abgeräumt

Der Schlitten im Sommer auf dem Kieler Rathausplatz wirkt im ersten Moment kurios. Das alte Holzgefährt war Teil der österreichischen, detailreich eingerichteten Alm auf dem Internationalen Markt, die am Montag abgebaut wurde. Die ersten Kieler-Woche-Buden verschwanden bereits vor dem Abschlussfeuerwerk aus der Stadt.

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Viel Holz und Planen hatten Mamory Satory (links) und Daniel Pöhlmann beim Abbau am Bootshafen zu schleppen.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel.  Am Tag nach dem großen Volksfest bestimmten nicht mehr Zuschauermassen und Musik, sondern Werkzeuge und Baugeräusche das Geschehen.

 „Der Schlitten kommt von Opas Dachboden“, sagt Standbetreiber Hannes Traunbauer, der mit seinem Team den Stand innerhalb von eineinhalb Tagen abbaute. Der 34-Jährige ist sehr zufrieden mit der Kieler Woche: „Das Wetter war toll. Besonders gut liefen die Germknödel und Kaiserschmarrn.“

 Auf echtem dänischen Seesand sitzengeblieben sind die Männer vom Dänemark-Stand: „Normalerweise wird der Sand aus dem Kinderspielbereich von Kindergärten abgeholt, in diesem Jahr wollte aber niemand die vier Kubikmeter haben“, erklärt Lennart Hansen. Sein eingespieltes Team benötigt zwei Tage zum Abbau. „Und selbst jetzt spielt das Wetter mit. Es war eine tolle Woche“, sagt Kollege Kevin Bethnass.

 Mehr Zeit brauchen die Helfer vom Free-Funpark für den Abbau von 600 Quadratmetern Bannerfläche, Buden, Party-Zelt und der großen Sprungrampe: „Der Rest der Rampe verschwindet am Dienstag, die letzten Hütten am Mittwoch“, erklärt Simon Schumacher vom Terra-Oceanis-Verlag. Der Kieler Verlag richtete in diesem Jahr erstmals den Ocean Jump am Bootshafen aus. „Wir hatten im Vorwege viele kleinere Probleme, von der Größe des Bootshafens bis zum Anbringen der Banner.“ Diese Erfahrungen werde sich das Team für den nächsten Ocean Jump merken. Die Planungen dafür beginnen bereits in der kommenden Woche.

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