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Kriegsschiffe laufen ein

Kieler Woche 2015 Kriegsschiffe laufen ein

Im Marinestützpunkt Kiel hat am Donnerstagmorgen das Einlaufen der internationalen Marineverbände zur Kieler Woche 2015 begonnen. Ein NATO-Minenabwehrverband mit acht Einheiten machte fest. Bis Freitagnachmittag werden nach Auskunft der Marine fast 50 Marineeinheiten aus zehn Nationen mit etwa 4500 Soldaten erwartet.

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Als erste Gäste trafen am Morgen um 8 Uhr Minenjagdboote aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Litauen, Polen und Großbritannien mit rund 300 Soldaten an Bord im Tirpitzhafen ein.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Als erste Gäste trafen am Morgen um 8 Uhr Minenjagdboote aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Litauen, Polen und Großbritannien mit rund 300 Soldaten an Bord im Tirpitzhafen ein. Ebenfalls festgemacht hat die Fregatte "Lübeck", das diesjährige Flaggschiff der Kieler Woche. Im Laufe des Tages werden noch weitere Einheiten aus den Niederlanden und Großbritannien erwartet. Am Freitagmorgen sollen dann die großen Einheiten aus den USA, Frankreich und Großbritannien einlaufen.

Mit dem NATO-Minenabwehrverband 1 kehrte auch das Minensuchboot "Auerbach" zusammen mit drei Minensuchdrohnen "Seehund 4", "Seehund 5" und "Seehund 6" nach Kiel zurück. Die "Auerbach" hatte Kiel am 19. Januar 2015 verlassen und sich drei Tage später im niederländischen Den Helder dem NATO-Verband angeschlossen. Die beteiligten Einheiten werden durch einen niederländischen Verbandskommandeur vom deutschen Tender "Donau" geführt.

Unter dem Kommando von Kapitänleutnant Thorsten Grabsch (35) hatte die 43-köpfige Besatzung der "Auerbach" in den vergangenen Monaten an mehreren Übungen und Manövern in der Ost- und Nordsee teilgenommen. Dazu zählten unter anderem die Manöver "Benefical Cooperation" und "French Hod Ops" zur Altlastensuche in der südlichen Nordsee und im englischen Kanal. Dabei legte die Besatzung knapp 10.000 Seemeilen zurück. Zuletzt hatte die "Auerbach" an Übungen im Baltikum und der zentralen Ostsee teilgenommen.

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