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Der Minister findet Kiel sexy

Traditionelle Wirtschaftsfahrt Der Minister findet Kiel sexy

Die Kieler Woche ist eine „einzige große Netzwerk-Veranstaltung“, hat Kiels Oberbürgermeister und Wirtschaftsdezernent Ulf Kämpfer schon im vergangenen Jahr erkannt. Eine wichtige Rolle spielt dabei immer wieder die traditionelle städtische Wirtschaftsfahrt – als Nachrichten- und Kontaktbörse sowie als Werbeplattform.

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Staatssekretär Ralph Müller- Beck (li.) und Uwe Wanger (Kiel-Marketing, re.) sprachen mit Investor Sven Hollesen über die Möglichkeit, in Kiel Ferienwohnungen für Familien zu bauen.

Quelle: Volker Rebehn

Kiel. Knapp 300 Repräsentanten von Stadt, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft drängelten sich am Freitag an Bord der „Hamburg“, als das Schiff vom Bahnhofskai mit Kurs auf die Regattafelder ablegte. Als städtischer Wirtschaftschef verbreitete Kämpfer Optimismus: Es tue sich viel, sieht er die Stadtwerke wieder auf einem guten Weg und den Hafen nach dem Zuschlag für den Papierumschlag aus Schweden weiter auf Erfolgskurs. Als Oberbürgermeister warb er „im Geist der Gemeinsamkeit“ für drei Projekte: für die Olympia-Gesellschaft „Feuer und Flamme“ sowie für die Charity-Aktionen „Gut für Kids“ und „Mach Mittag“.

Die 2011 von der Kieler Woche und der HSH-Nordbank ins Leben gerufene Aktion „Gut für Kids“ hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern und Jugendlichen die Teilnahme am Vereinssport zu ermöglichen. Neben den blauen Bändern zum Preis von einem Euro gibt es in diesem Jahr auch ein Premium-Unterstützer-Band in Schwarz zum Preis von zehn Euro. Die Studentinnen Schukufeh Memari-Nejad und Caroline Hesse verteilten die Bänder an Bord recht erfolgreich und begründeten dies fröhlich damit, dass die Sonne scheine. Sei das Wetter gut, haben sie schon oft beobachtet, wachse auch die Spendenbereitschaft. Ebenfalls auf Werbetour für die gute Sache waren Kiels frühere Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz und Bärbel Boy von der Agentur Boy. Volquartz verteilte Infoblätter für „Mach Mittag“, eine von der Agentur Boy ehrenamtlich begleitete Kampagne, um derzeit 2300 Kinder aus ärmeren Familien mit kostenlosen warmen Mahlzeiten zu versorgen.

Den finanziellen Grundstein dafür haben ursprünglich der Unternehmer Klaus Murmann und seine Frau Hannelore gelegt. Kämpfer warb in direkten Gesprächen um Unterstützung für die Olympia-Kampagne „Feuer und Flamme“. Mit dem Spruch „Kiel ist sexy“ versicherte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer der Stadt seine volle Rückendeckung für die Olympia-Bewerbung, die eine Riesenchance fürs ganze Land sei. Schon jetzt habe die Kandidatur viel bewegt, erklärte er alle Anwesenden zu Botschaftern für den Olympia-Standort Kiel.

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