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Mit der Frankenbahn nach Kiel

Kieler Woche 2015 Mit der Frankenbahn nach Kiel

Die Welt ist zu Gast in Kiel – und so mancher Bahnreisende wird dieser Tage das Gefühl nicht los, die Gäste aus ganz Deutschland haben auch gleich ihre Züge aus der Heimat mitgebracht.

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Auf fremden Pfaden: Westfrankenbahn in Kiel.

Quelle: Bastian Modrow

Kiel. Ungewohnte Schriftzüge prangen auf manchen Triebwagen im Kieler Hauptbahnhof: An der Stelle, an der heimische Pendler üblicherweise das Logo der Regionalbahn Schleswig-Holstein oder bestenfalls der Nordbahn entdecken, ist unübersehbar „Westfrankenbahn“ zu lesen. Und auch die „Südostbayernbahn“. Unübersehbar sind die blau-weißen Rautenmuster auf den Zugtüren. Und auch in den Waggons gibt es Neues zu entdecken: Kinderspielecken kennt der Bahnfahrer zwischen den Meeren, der sich normalerweise schon über funktionierende WC-Anlagen freut, erst recht nicht.

Zwischen Gleis 1 und 6 sorgen die rot-weißen Bahnen für reichlich Irritationen: Fragen wie „Fährt der wirklich nach Neumünster?“ oder „Ist das der Zug nach Lübeck, da steht was Bayerisches drauf?“ muss das DB-Personal zurzeit im Minutentakt schmunzelnd bejahen. Für andere Passagiere sind die Triebwagen ein begehrtes Fotomotiv. „Ein Stück Bahn-Heimat im Urlaub“, kommentiert ein Kieler-Woche-Besucher in bestem Fränkisch und macht schnell ein Selfie vor einem Zug der Westfrankenbahn.

Ein PR-Coup der Deutschen Bahn ist das Zug-Allerlei übrigens nicht: „Da so viele Gäste zur Kieler Woche reisen, haben wir uns von den Kollegen zusätzliche Züge ausgeliehen“, klärt eine Bahnsprecherin auf.

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Kieler Woche 2015
Foto: Viele waren neugierig auf den singenden „Tatort“-Star: Jan Josef Liefers auf der NDR-Bühne.

Ganz alleine mit Akustikgitarre eröffnet Jan Josef Liefers sein Konzert mit der verträumten Ballade „Wo gehst du hin?“. Das Kieler Publikum lässt sich auf diesen sanften Einstieg ein, nickt mit dem Kopf, wippt und lässt sich von seiner warmen, erzählerhaften Stimme in den Bann ziehen. Für einen herbstlichen Montagabend ist der Platz vor der NDR-Bühne ganz gut gefüllt.

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