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Motoren in Schilksee laufen warm

Kieler Woche 2015 Motoren in Schilksee laufen warm

Die Kieler-Woche-Regatten beginnen zwar erst heute, am Freitag aber standen in Schilksee schon die ersten Wettläufe an. Die gegen die Zeit und die um die besten Plätze. Im Olympiazentrum drehten die großen Audis und die Gabelstapler ihre Runden.

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Johannes Polgar (re.) von Audi gratulierte Philipp Buhl zu den Worldcup-Erfolgen in diesem Jahr.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Während die Autos des Kieler-Woche-Partners als Trailer-Service agierten und die Boote der Teilnehmer ins Hafenvorfeld schleppten, sorgten die Lasten-Fahrzeuge der Sporthafen GmbH dafür, dass die schweren Absperr-Elemente zur Regelung der Boots- und Besucherströme aufgestellt werden konnten. Segelsportbegeisterte flanierten zwischen den Seglern aus aller Welt, die ihre Jollen klarierten oder zu einem Trainingsschlag auf das Wasser gingen.

 Am Check-In-Schalter ließen sich die Akteure der Regatten in den olympischen Disziplinen registrieren, in den Sponsoren-Arealen wurden noch einige Ausstellungsstücke ins richtige Licht gerückt.

 Doch trotz aller Betriebsamkeit herrschte am Freitag noch Gelassenheit im Olympiazentrum. Das dürfte sich spätestens am späten Sonnabendvormittag ändern, wenn die 300 Crews in den neun olympischen und paralympischen Disziplinen zum Start auslaufen. Um 12 Uhr sollen auf den Bahnen der Außenförde die ersten Startschüsse fallen. Und es könnte für die internationalen Sportler ein harter Tag werden. Bei einer angesagten frischen Brise wollen die Regattaverantwortlichen möglichst viele Rennen segeln lassen, da ab morgen Mittag bei einbrechendem Wind eine Zwangspause droht. Für die deutsche Nationalmannschaft heißt es, sich gleich gut in Szene zu setzen. Denn der Heimauftritt zur Kieler Woche im Rahmen der Eurosaf-Serie dient auch immer dazu, sich bei einem breiten Publikum bekannt zu machen. Zudem winken Preisgelder in jeder olympischen Klassen von 3000, 2000 und 1000 Euro für die drei Erstplatzierten.

 Wenn die Olympia-Aspiranten heute zum ersten Rennen auslaufen, könnte der Arbeitstag des Oman-Teams schon beendet sein. Die Crew aus dem Sultanat tritt beim Welcome-Race der Dickschiffe mit dem MOD70-Trimaran und der Zielvorgabe an, den eigenen Streckenrekord von Kiel nach Eckernförde zu unterbieten. Im vergangenen Jahr benötigte der rund 21 Meter lange Renner 1:47,22 Stunden für den 27,5 Seemeilen langen Kurs. Direkte Konkurrenz droht den Omanis nicht, wenn vor dem Sportboothafen Düsternbrook um 9.30 Uhr die Kieler Woche mit der ersten Wettfahrt eröffnet wird. Zwar sind rund 100 Boote für das Mittelstrecken-Rennen gemeldet, aber allenfalls die Begleitmotorboote werden mit dem Tri mithalten können. Die allerdings dürften reichlich vorhanden sein, denn das Ruder in der Segelcrew hat Pierre Casiraghi übernommen.

 Zum heimlichen Star avanciert seit gestern aber ein Auto. Der Audi Prologue Avant ist öffentlich erst in der Schweiz und den USA gezeigt worden und wurde gestern in die VIP-Lounge in Schilksee geschoben, nachdem die letzten Aufbauarbeiten erledigt waren.

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