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30 Anzeigen wegen Körperverletzung

Polizei am Eröffnungstag 30 Anzeigen wegen Körperverletzung

33 Platzverweise, 30 Anzeigen wegen Körperverletzung, 143 alkoholisierte Jugendliche: Die Polizei hatte am ersten Wochenende der Kieler Woche alle Hände voll zu tun. Beschäftigt haben die Beamten unter anderem eine Gruppe von elf Punkern.

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Viele Menschen wie hier vor der Rathausbühne bedeuten auch erhöhte Aufmerksamkeit für die Polizei: Die Beamten hatten zum Eröffnungstag der Kieler Woche 2015 eine Menge zu tun.

Quelle: Volker Rebehn

Kiel. „Diese Personen waren bereits auf Sylt durch Körperverletzungen und Landfriedensbruch aufgefallen“, sagte Polizeisprecher Matthias Arends. 26 Besucher waren derart alkoholisiert, von denen acht ihren Rausch im Gewahrsam ausschlafen mussten, weil die Beamten Angehörige nicht erreichen konnten.

Auffällige Einsatzschwerpunkte hätten sich nach Angaben des Sprechers zum jetzigen Zeitpunkt nicht herauskristallisiert. Die Beamten waren in allen Einsatzabschnitten gleichermaßen gefordert. „Unsere Einsatzrichtlinien sehen auch in diesem Jahr ein konsequentes Vorgehen gegen alle Personen vor, die den friedlichen und maritimen Charakter des größten Volksfestes im Norden stören“, sagte Kiels Polizeichef Thomas Bauchrowitz. Dazu gehöre unter anderem, dass das Konzept zur Bekämpfung der Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen und Raub fortgeführt und die Einsatzlage tagesaktuell neu thematisiert wird.

Zum mittlerweile 13. Mal finden in diesem Jahr gemeinsame Jugendschutzstreifen von Stadt und Polizei statt. Das Ziel ist es, Kinder und Jugendliche vor den Gefahren von Alkoholkonsum zu schützen. Neben der präventiven Aufklärungsarbeit stellen die Streifen bei Kindern und Jugendlichen unter anderem Alkohol sicher und suchen Verkaufsstände auf, wo widerrechtlich Alkohol an Minderjährige verkauft wird. An diesem Wochenende wurden zahlreiche Kinder und Jugendliche von den Streifen kontrolliert, 143 Jugendliche waren alkoholisiert.

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