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Killerkeime, Partnersuche und Meer

Uni und Geomar auf der Kieler Woche Killerkeime, Partnersuche und Meer

Die diesjährige Kieler Woche präsentiert ein spannendes Programm rund um Forschung. Die Universität und das Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung laden große und kleine Gäste an die Kiellinie zum Staunen, Mitmachen und Erleben ein.

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Kieler Uni live: Unter diesem Motto können auch junge Besucher Wissenschaft hautnah erleben.

Quelle: CAU

Kiel. Vom 20. bis 28. Juni öffnen der „Hörsaal“ und zwei Ausstellungszelte täglich von 12 bis 18 Uhr ihre Türen mit Vorträgen, Blitzsprachkursen, Mitmachsport und Science Show: Die „kieler uni live“ startet am Sonnabend, 20. Juni, um 11.45 Uhr mit einem sprichwörtlichen Knaller. Vor Ort sind nicht nur Uni-Präsident Prof. Lutz Kipp und Kiels Stadtrat Gerwin Stöcken. Im Jubiläumsjahr dürfen zwei historische Figuren nicht fehlen: die Siegelfigur Christine und Universitätsgründer Herzog Christian Albrecht. Die Themen aus acht Fakultäten, die die Uni während der Kieler Woche präsentiert, sind vielfältig: Da geht es um Killerkeime, Frösche und Salamander als Schlägertypen und Scharfschützen oder um Rechtsprobleme bei Ehe- und Partnervermittlungen. In zwei Vorträgen für Kinder wird über das Abenteuer Forschungsschiff sowie Wale in Nord- und Ostsee berichtet. Bei den Sportkursen ist Mitmachen angesagt. Alle Beiträge sind kostenfrei und beginnen jeweils zur vollen Stunde.

 In einem Extrazelt ist in diesem Jahr die Wanderausstellung „Future Ocean Dialogue“ des Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ und von Geomar zum ersten Mal an der Kiellinie von 12 bis 18 Uhr zu sehen. Hier tauchen Besucherinnen und Besucher in die Welt der Ozeane ein. Wichtige Themen wie nachhaltige Fischerei, Ozeanversauerung und Müll in Ozeanen werden anschaulich und spielerisch erklärt. Am Freitag, 26. Juni, heißt es wieder von 10 bis 17 Uhr „Open Ship“ auf dem Forschungsschiff „Alkor“. Mit an Bord ist der ferngesteuerte Unterwasserroboter.

 Auch auf dem Campus der Kieler Uni gibt es Einiges zu erleben, wenn internationale Koryphäen der größten Universität des Landes einen Besuch abstatten: Von der kritischen Bewertung des technologischen Wandels in der Pflanzenzüchtung bis zum Einwanderungsland Kanada als möglichem Modell für Deutschland reicht das Forschungsspektrum der Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die hier vom 22. bis 27. Juni Einblicke in ihre Arbeit bieten. Die Internationalen Gastvorträge finden teilweise auf Englisch statt. Geomar lädt ebenfalls zu weiteren wissenschaftlichen Vorträgen in seinen Hörsaal auf dem Westufer, Düsternbrooker Weg 20, von montags bis freitags, 18 Uhr, ein.

 Mit Wissenschaft und Hochschulen befasst sich auch das diesjährige Internationale Städteforum. Vertreter aus Kiels Partnerstädten tauschen sich am Sonnabend noch vor der Eröffnung über die besondere Bedeutung von Hochschulen als Motor für die Regionalentwicklung aus. Ob Exportmärkte, Unternehmensansiedlungen und qualifizierte Arbeitskräfte – die Konkurrenz in Zeiten der Globalisierung wachse auch zwischen Städten und Regionen, erklärte die Stadt.

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