19 ° / 7 ° heiter

Navigation:
America’s-Cup-Glanz für die Kieler Woche

Segeln America’s-Cup-Glanz für die Kieler Woche

Die Kieler Woche wirft ihre Schatten voraus: Gerade erst ist die Anmeldung zur weltgrößten Segelveranstaltung möglich, schon glänzen die ersten großen Namen auf der Teilnehmerliste.

Voriger Artikel
Anmeldung für Kieler-Woche-Regatten freigeschaltet
Nächster Artikel
"Thor Heyerdahl" fährt vorneweg

Die Australier Mathew Belcher und Will Ryan starten bei der Kieler Woche 2016.

Quelle: hfr

Kiel. Sowohl die Australier Mathew Belcher/Will Ryan, Serien-Champions bei den 470ern, als auch die schier unbesiegbaren 49er-Segler Peter Burling/Blair Tuke haben sich angekündigt.

Die Neuseeländer Burling/Tuke gewannen vier Mal in Folge den Weltmeister-Titel, zuletzt im Februar vor Clearwater/Florida. Seit 2013 haben sie im 49er keine Regattaserie mehr verloren, wurden im vergangenen Jahr zu den Weltseglern des Jahres gewählt und gewannen mit Team New Zealand die America’s Cup Weltserie. Die Kiwis sind die großen Favoriten auf die Goldmedaille bei den Olympischen Spiele vor Rio de Janeiro. Gemeinsam mit Mathew Belcher, seit 2010 ununterbrochen Weltmeister im 470er, werden sie der Kieler Woche olympischen Glanz verleihen.

Vor der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio steht auch Deutschlands bester Surfer Toni Wilhelm. Der 33-Jährige Ex-Kieler erreichte bei der Weltmeisterschaft der RS:X-Surfer zwar nur den 16. Platz unter 81 Teilnehmern, erfüllte damit jedoch die Kriterien der internen Olympia-Qualifikation. Er ist der erste Sportler, den der Deutsche Segler-Verband (DSV) dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zur endgültigen Nominierung vorschlagen wird. „Es ist supergeil, dass ich jetzt die Chance habe, zum dritten Mal an den Olympischen Spielen teilnehmen zu können“, freute sich der Surfer. „Dass ich es kann, zeigen meine guten Einzelergebnisse. Ich muss aber im Hinblick auf Rio weiter an meiner Konstanz arbeiten.“

Die 470er-Segler Ferdinand Gerz und Oliver Szymanski (München/Berlin) erreichten bei der WM in Buenos Aires nach schwachen Ergebnissen zu Beginn Platz sieben und festigten damit ihre Position in der Weltspitze. Laser-Segler Philipp Buhl liegt bei der Europameisterschaft vor Gran Canaria nach sechs Wettfahrten auf Rang drei, nur zwei Punkte hinter dem Führenden Briten Nick Thompson.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

ANZEIGE
Mehr aus Kieler Woche 2016 2/3